Begley, Louis: Der Fall DreyfusMich hat ja tatsächlich die Dreyfus-Affäre interessiert (u.a. weil ich den Hintergrund von Émile Zolas „J'accuse...!“ in Erfahrung bringen wollte), so genau allerdings auch wieder nicht. Wie mag es da jenen ergehen, die „bloß“ vom Schlagwort Guantánamo angelockt worden sind?
BEIGEWUM: Mythen der ÖkonomieMit den "Mythen der Ökonomie – Anleitung zur geistigen Selbstverteidigung in Wirtschaftsfragen" wollte BEIGEWUM ein „kompaktes Nachschlagewerk und Argumentationshilfen für ökonomie-kritische Debatten“ liefern. Das ist ihnen gelungen.
Beograd Gazela– wenn auch kleine – Elendssiedlungen geben. Eine davon, Beograd Gazela, kann man jetzt auf ungewöhnliche Art und Weise kennen lernen.
Bröckers, Mathias: Die DrogenlügeDiese krude Mischung aus Tatsachenbehauptungen, Weltverschwörungstheorien und Alltagsmystik löst vielleicht nicht nur bei mir eine Abwehrhaltung in Form von Kopfschütteln aus.
Buhl, Kriemhild: Mein Vater Hermann BuhlVon diesem Buch werden Bergsteiger vielleicht enttäuscht sein, während es andere unter Umständen gar nicht lesen. Denn es ist weder eine Hymne an noch eine Abrechnung mit Hermann Buhl, sondern ein persönliches Zeitdokument, das mehr Themen abhandelt, als sich hinter dem Titel verbergen.
Böhm, Andreas: Teuflische SchattenEin packendes Buch über Guatemala: aus der Sicht einer jungen Frau, deren Familie in die Fänge der Mara „Salvatrucha“ gerät.
Capote, Truman: KaltblütigMit dem Buch wollte Truman Capote einen „non-fiktionalen Roman“ erschaffen, der beweisen sollte, dass eine Tatsachenerzählung genauso spannend sein kann wie ein raffinierter Thriller. Es ist ihm mehr als das gelungen.
Cohn-Bendit, Dammann (Hg.): 1968. Die RevolteAn die 68er-Generation kann man sich auch schon mit immer mehr Abstand erinnern. Zum 40-Jahr-Jubiläum haben nun Daniel Cohn-Bendit und Rüdiger Dammann ein Buch über Ursachen und Begleitumstände der Revolte herausgegeben.
Demick, Barbara: Die Rosen von Sarajevo„Die Rosen von Sarajevo“ sind nicht „nur“ ein schrecklich anschauliches Buch über das Leben im Krieg, sondern auch darüber, dass es nicht allein an den „normalen“ Menschen liegt, ob sie miteinander auskommen.
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