Werner liest (gerade)

Sound der Zeit
(Wallstein)
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Wie klangen Städte und Fabriken zu Beginn und am Ende des 20. Jahrhunderts? Wie entwickelten sich Aufzeichnungsmedien? Wie unterscheiden sich der Erste und der Zweite Weltkrieg akustisch? Wie wurde und wird mit Tönen Politik gemacht? Welche Schlager, Kampflieder und Hymnen haben sich in unserem Gedächtnis verewigt? Hatte die DDR einen anderen Klang als die BRD? Welche Lieder und Melodien bestimmen das Selbstverständnis von Menschen, Gruppen und Nationen? Wie entwickelte sich die akustische Überwachung? Einen Großteil unserer Orientierung in der Welt gewinnen wir über das Hören. Das Ohr nimmt vor allem den emotionalen Aspekt einer Information auf. Manche Geräusche sind lebenslang im Unterbewusstsein gespeichert. Klänge können Erinnerungsorte sein und Identität stiften. Musik kann aufwühlen und erregen, sie kann Widerstand erzeugen, mit ihr kann aber auch gefoltert werden. Dieser Band thematisiert die Verfolgung sogenannter »entarteter Musik«, unvergessliche Rundfunkreportagen und zentrale Ansprachen des Jahrhunderts ebenso wie die Geschichte des Hörspiels, musikalische Schlüsselwerke der Moderne, Werbejingles, Filmmusiken, Fluglärm und den verführerischen Klang von Stöckelschuhen.


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Zufällig

Auf der Eselsohren-Startseite finden Sie zufällig (bei jedem Seitenaufruf neu) ausgewählte Rezensionen (– über die Menüs oben können Sie sich diese alphabetisch sowie nach Kategorien, Ländern, AutorInnen und Verlagen geordnet ausgeben lassen).

Romane & Erzählungen

Wallace, Lewis: Ben Hur

Wallace, Lewis: Ben Hur

Wahrscheinlich stimmt an diesem Roman aus dem Jahre 1880 nicht viel – außer der Story. Doch diese liest sich immer noch leicht und flüssig.

24/06/2011von 902 Views – 1 Kommentar weiterlesen →
Ward, Jesmyn: Vor dem Sturm

Ward, Jesmyn: Vor dem Sturm

Naturkatastrophen sind ja schon schrecklich genug. Was ein Hurrikan für Arme (genauer: arme Schwarze) bedeutet, schildert Jesmyn Ward in ihrem fesselnden und bewegenden Roman.

07/10/2013von 386 Views – 0 Kommentare weiterlesen →
Ziarati, Hamid: Fast Zwei

Ziarati, Hamid: Fast Zwei

Heutzutage wird die Anzahl der Kindersoldaten auf ungefähr 250.000 geschätzt. Dieser Roman gibt ihnen ein Gesicht und eine Stimme.

28/04/2013von 495 Views – 0 Kommentare weiterlesen →

Krimis & Thriller

Boyle, T. C.: Talk Talk

Boyle, T. C.: Talk Talk

Ich wollte mir wieder einmal einen Boyle gönnen, und “Talk Talk” fängt auch an wie ein “richtiger Boyle” (amüsant-lustvolle Beschreibung von Menschen in Extremsituationen), doch bald hatte ich mich dabei ertappt, Absätze zu überfliegen, und schließlich wurde mir sogar leicht langweilig.

02/05/2008von 561 Views – 0 Kommentare weiterlesen →
Moody, David: Im Wahn

Moody, David: Im Wahn

Hilfe! Der Mann dort drüben schaut mich an, als hätte er eine Heidenangst vor mir!!

07/09/2009von 580 Views – 0 Kommentare weiterlesen →
Anscombe, Roderick: Hinterhältig

Anscombe, Roderick: Hinterhältig

Ich habe das sozusagen mit offenem Mund gelesen, auf einen überraschenden Schluss hoffend, der mich dann letztendlich nicht überzeugt hat. Drastisch geschilderter Psychoterror allein genügt nicht, um einen anspruchsvollen psychologischen Thriller zu schreiben.

02/04/2008von 636 Views – 0 Kommentare weiterlesen →

Sachbücher

Feministisches Kollektiv: Street Harassment

Feministisches Kollektiv: Street Harassment

Street Harassment, also Belästigung auf der Straße, wird häufig mit sexueller Belästigung, nämlich von Männern gegenüber Frauen, gleichgesetzt. Street Harassment ist aber ein viel komplexeres Phänomen. Zum einen betrifft es die unterschiedlichsten Personen wie MigrantInnen, Menschen mit Behinderung, Lesben, Schwule, Frauen oder kulturelle (Rand-)Gruppen.

12/05/2008von 391 Views – 0 Kommentare weiterlesen →
Böhm, Andreas: Teuflische Schatten

Böhm, Andreas: Teuflische Schatten

Ein packendes Buch über Guatemala: aus der Sicht einer jungen Frau, deren Familie in die Fänge der Mara „Salvatrucha“ gerät.

25/11/2011von 1.101 Views – 1 Kommentar weiterlesen →
Nizon, Paul: Am Schreiben gehen #3+4

Nizon, Paul: Am Schreiben gehen #3+4

Paul Nizon gibt Auskunft über „Das Jahr der Liebe“. – Die vierte Vorlesung hatte Stoff, Form, Struktur, Aussage und Thematik zum Thema.

15/12/2010von 579 Views – 0 Kommentare weiterlesen →

Kinder- & Jugendbücher

Bradley, Alan: Flavia de Luce

Bradley, Alan: Flavia de Luce

Flavia ist elf Jahre alt, Chemikerin, naseweis und oberfrech, – und löst einen Mordfall im England der 1950er Jahre.

07/12/2009von 969 Views – 1 Kommentar weiterlesen →
Miller, Kirsten: Kiki Strike. Die Schattenstadt

Miller, Kirsten: Kiki Strike. Die Schattenstadt

Wenn Eva dieses Buch Flora vorgelesen hat, habe ich mich, sooft es ging, dazugesetzt, doch irgendwann dauerte mir das zu lang, ich nahm “Kiki Strike” mit ins Bett und las es in einem Zug zu Ende.

10/10/2007von 557 Views – 0 Kommentare weiterlesen →
Waechter/Eilert: Die Kronenklauer

Waechter/Eilert: Die Kronenklauer

Als „Bonustrack“ kann man mit diesem „Buch für Kinder, Eltern und andere anspruchsvolle LeserInnen“ auch folgende Sachen treiben: falzen, raten, reimen, puzzlen, malen, singen und schneiden.

15/10/2008von 466 Views – 0 Kommentare weiterlesen →

Alles andere

Enzensberger/Johnson: fuer Zwecke der brutalen Verstaendigung

Enzensberger/Johnson: fuer Zwecke der brutalen Verstaendigung

Der Briefwechsel über ihre relativ kurzlebige Freundschaft.

18/01/2010von 432 Views – 0 Kommentare weiterlesen →

Zeit für ein Weihnachts-Gedicht #1

laara disch (übers.: Leerer Tisch) und sie sitzn beinaund und sie haum gauns vagessn dass zausgsessn san und wos sunst nu ois dan daun haums wos probiad des haums irgendwo geseng des haums wieda lossn des is eana ned gleng daun sans auf wos kuma des hod passt und hod zischt und daun haums so […]

22/12/2008von 446 Views – 0 Kommentare weiterlesen →
Zeit für ein Gedicht #2

Zeit für ein Gedicht #2

ICH WILL MIT DEM GEHEN, DEN ICH LIEBE Ich will mit dem gehen, den ich liebe. Ich will nicht ausrechnen, was es kostet. Ich will nicht nachdenken, ob es gut ist. Ich will nicht wissen, ob er mich liebt. Ich will mit ihm gehen, den ich liebe. (Aus Liebesgedichte von Bertolt Brecht.) –––

18/12/2007von 532 Views – 0 Kommentare weiterlesen →