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Elke Heidenreich: Wörter aus 30 Jahren

Rowohlt
(2003)

Nicht nachmachen!

Elke Heidenreich wurde mir immer wieder empfohlen, und nachdem Eva dieses Buch vor meinen Augen verschlungen hatte, hab ich wieder einmal eine Bildungslück geschlossen.

Die beim Erscheinen 60-jährige Heidenreich hat in diesem Band Kolumnen und Reportagen aus 30 Jahren zusammengestellt, die keine Analysen, Ansagen oder Anklagen sind, sondern liebevolle Beschreibungen von Zuständen und Menschen. Das sind Porträts von Anais Nin, Harald Schmidt, Harry Rowohlt, Johannes Mario Simmel etc., sowie Annäherungen an die Rockmusik und an die Neue Deutsche Welle, an öffentliche Frauen- und Männerbilder, natürlich an Bücher und noch einiges mehr.

Heidenreich weist stets ihren persönlichen Zugang zu den Menschen und Themen aus, versteckt sich nie hinter einem “man”, nimmt sich selbst dann aber auch wieder nicht  s o  wichtig Den Texten ist auch stets die aufwändige Recherche anzumerken, man (sic!) lernt immer etwas dazu, aber man wird nicht belehrt. Der Ton ist herzlich und die Worte treffend und ich frage mich, warum ich den Empfehlungen, Heidenreich zu lesen, nie gefolgt bin. Das sollte man mir nicht nachmachen.

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Über Elke HEIDENREICH bei Wikipedia,
mehr von Rowohlt bei “Eselsohren”.

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