Essays

  • B

  • Begley, Louis: Der Fall DreyfusMich hat ja tatsächlich die Dreyfus-Affäre interessiert (u.a. weil ich den Hintergrund von Émile Zolas „J'accuse...!“ in Erfahrung bringen wollte), so genau allerdings auch wieder nicht. Wie mag es da jenen ergehen, die „bloß“ vom Schlagwort Guantánamo angelockt worden sind?
  • Borges, Jorge Luis: Das Handwerk des DichtersBorges‘ Thesen sind simpel, allerdings lassen sich seine sechs Vorträge nicht knapp wiedergeben, weil sie dafür zu gehaltvoll sind.
  • H

  • Hens, Gregor: NikotinHier findet man weder Anekdoten noch eine Anleitung zum Abgewöhnen noch eine Bestätigung dafür, dass andere dies auch nicht schaffen. „Nikotin“ ist ein Buch über autonomes Handeln.
  • Hyde, Lewis: Die GabeWer sich von diesem Buch einen leicht zugänglichen Eso-Schmöker erwartet (Untertitel: "Wie Kreativität die Welt bereichert"), sei gewarnt: "Die Gabe" ist ein überdimensionaler Essay, also eine geistreiche Abhandlung, die keine letzten Wahrheiten predigt.
  • K

  • Komarek, Alfred: Anstiftung zum InnehaltenWer tatsächlich zum Innehalten angestiftet werden möchte, sollte zu Komareks Polt- oder Käfer-Büchern greifen.
  • P

  • Pasolini, Pier Paolo: Reisen in 1001 NachtPasolini verliert sich nicht in der Oberflächlichkeit einer Reportage, sondern richtet einen radikal persönlichen Blick auf die bereisten Länder, der ungewöhnliche Facetten zu Tage fördert.
  • S

  • Schlink, Bernhard: Gedanken über das SchreibenSchlink selbst sagt in seinen Heidelberger Poetikvorlesungen, dass er lieber schreibe, als darüber zu reden. Seine Vorlesungen werden denn auch an jenen Stellen interessant, an denen er Erzählfäden zu spinnen beginnt.
  • W

  • Weinberger, Eliot: Orangen! Erdnüsse!In seinen Essays nimmt einen Weinberger bei der Hand, weist auf die Reichtümer dieser Welt hin, und ich frage mich, wie kann man die Götter und die Welten nur so beiläufig unter einen Hut bringen?
  • Woolf, Virginia: Ein eigenes ZimmerWirklich herausragende Literatur muss frei von Parteilichkeit sein, um zur poetischen „Weißglut” des schöpferischen Geistes zu gelangen. Das gilt auch heute noch – und ebenso für Männer.
  • Z

  • Zeh, Juli: Alles auf dem Rasen #1Ja, das geht uns Österreichern ab, diese Mischung aus unüberheblich präsentierter Sachlichkeit und selbstbewusst dargebotener Meinung, wie das etwa Juli Zeh in ihren Essays handhabt.
  • Zeh, Juli: Alles auf dem Rasen #2Juli Zeh schreibt nicht nur auf Analysen beruhende Meinungen, sondern auch über Persönliches, das sie mehr oder weniger ins Allgemeine hebt.