Jinks, Catherine: Teuflisches Team
Roman
Aus dem Englischen von Bernhard Kempen und Jakob Schmidt
Taschenbuch: Knaur, 2009
(„Genius Squad“, 2008)
Nicht mehr grotesk, aber immer noch teuflisch
Nicht ganz so gut wie „Teuflisches Genie“ ist der zweite Band des Dreiteilers um das jugendliche Genie Cadel gelungen, der kein Böser sein kann, obwohl sein Megaschurken-Vater alles daran setzt.
Für mich lag der Reiz des ersten Teils vor allem in den vielen grotesken Figuren und den unglaublichen Schauplätzen (siehe hier), während der zweite als beinahe schon realistisch bezeichnet werden könnte. Cadel lebt nun als Staatenloser in Australien und wird von der Sozialhilfe umsorgt und von der Polizei zu seiner eigenen Sicherheit überwacht. Doch diese haben keine Chance gegen das teuflische Team, das eine von Superböse-Papas Firmen ausspionieren will und den Superhacker Cadel hinzuzieht.
Nach hochtechnischer Observierung kommt es schließlich zum Showdown in den Weiten Australiens – selbstverständlich mit einem überraschenden Schluss, der so gut wie alles offen lässt. Nur Cadels Familienverhältnisse scheinen sich endlich zu normalisieren. Aber das glauben wir doch erst, wenn wir den dritten Band in Händen halten, oder?
Von Werner Schuster
Teuflisches Team bei Amazon.
Über Catherine Jinks bei Droemer Knaur,
mehr von ihr und mehr von Droemer Knaur bei „Eselsohren“.









