Atwood, Margaret: Der Report der MagdWie "Oryx und Crake" zeichnet sich auch dieser Roman dadurch aus, dass Margaret Atwood für eine negative Zukunftsvision die Gegenwart konsequent weitergedacht hat: In "Der Report der Magd" verbindet sie Umweltzerstörung mit Fundamentalismus.
Ford, Michael Thomas: Z – Das Spiel der ZombiesGefestigte Persönlichkeiten werden die Entscheidungen der Protagonisten nur selten nachvollziehen können. Dennoch ist gut beschrieben, wie ein (für Erwachsene) harmloses Problem durch Gruppendruck, Tabletten, Angst vor Eltern und Geheimnistuerei zur Katastrophe heranwächst.
Hohlbein, Wolfgang (Hrsg.): Fantastische KreaturenIn diesem Buch gibt es 14 lustige, spannende, traurige oder auch schöne Geschichten. Mir hat es auch gefallen, dass jeder Autor eine andere Schreibweise hat.
Hohlbein, Wolfgang und Heike: DreizehnJetzt habe ich meiner Tochter doch tatsächlich diese 550 Seiten vorgelesen. Es war mein erster Hohlbein, es war ein Vergnügen, und ich halte den Hintergrund von „Dreizehn“ für plausibler als den von Stephen Kings „Es“.
Landy, Derek: Skulduggery PleasantTja, da gehen die Meinungen innerhalb der Familie ein wenig auseinander: Flora ist von "Skulduggery Pleasant" sehr angetan ("weil er ein Skelett ist") und möchte über das Buch ein Referat halten, und ich bin halt kein Fantasy-Fan.
Landy, Derek: Skulduggery Pleasant 4„Skulduggery Pleasant 04“ ist wie seine Vorgänger ein wirklich spannendes Buch mit viel Action, Humor und Horror.
Le Fanu, Sheridan: Carmilla, die VampirinFür heutige, Vampirroman-verwöhnte LeserInnen mag diese Erzählung aus dem Jahre 1872 etwas Rührendes an sich haben. Dennoch kann man sich der schaurigen Stimmung schwer entziehen.
Martinez, A. Lee: Eine Hexe mit GeschmackIch bin kein Fanatsy-Fan, aber eine Geschichte über eine Hexe, die am liebsten Menschenfleisch isst, hat mich gereizt. Nun fand ich in "Eine Hexe mit Geschmack" zwar auch zu wenig Bezugspunkte zu meiner Existenz, als dass mich der Roman zur Fantasy-Literatur bekehrt hätte, aber die skurrilen Einfälle von A. Lee Martinez haben mich denn doch erfreut.
Meyer, Stephenie: Bis(s) zum MorgengrauenIch habe mir dieses Buch nicht gekauft, weil ich insgeheim eine junge Frau bin oder weil ich Vampir-Geschichten mag, sondern weil ich wissen wollte, warum es auf den Bestsellerlisten ganz oben steht. Und ich habe es mit Begeisterung verschlungen.
Shea & Wilson: Illuminatus!„Es war in jenem Jahr, in dem man schließlich das Eschaton immanentisieren wollte, was etwa soviel heißt wie den Weltuntergang heraufbeschwören.“
Simmons, Wayne: GrippeGuter Buchtitel, interessante Ansätze, aber die Fieberkurve könnte steiler sein.
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