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	<title>ESELSOHREN</title>
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	<description>Das Online-Büchermagazin</description>
	<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 04:55:14 +0000</pubDate>
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		<title>Die aktuellen Bestseller (16.3.)</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 04:55:14 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Aktuelle Bestseller]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.eselsohren.at/2010/03/16/die-aktuellen-bestseller-163/><img src=http://www.eselsohren.at/wp-content/2009/06/goldesi.gif class=imgtfe hspace=5 align=right width=40  border=0></a>A (Belletristik): Geiger, Suter, Jaudi; D (Krimi): Smith, Ellroy, Nesbø; CH (Sachbuch): Mittermeier, Wildeisen, de Weck.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.eselsohren.at/wp-content/2009/06/goldesi.gif" align="right" hspace="15" vspace="15" alt="Logo Goldesel" title="Logo Goldesel" width="100" height="160" class="alignnone size-full wp-image-3065" /><big>A (Belletristik): Geiger, Suter, Jaudi<br />
D (Krimi): Smith, Ellroy, Nesbø<br />
CH (Sachbuch): Mittermeier, Wildeisen, de Weck</big></p>
<hr style="border-style:dotted; border-bottom-width:0.5px; border-color:#ccc;">
<h4>BELLETRISTIK (Österreich, KW 9)</h4>
<p><strong>1)</strong> Arno <strong>Geiger: „Alles über Sally“</strong> (Hanser)<br />
Alfred und Sally sind schon reichlich lange verheiratet. Das Leben geht seinen Gang, allzu ruhig, wenn man Sally fragt. Als Einbrecher ihr Vorstadthaus in Wien heimsuchen, ist plötzlich nicht nur die häusliche Ordnung dahin: In einem Anfall von trotzigem Lebenshunger beginnt Sally ein Verhältnis mit Alfreds bestem Freund. Und Alfred stellt sich endlich die entscheidende Frage: Was weiß ich von dieser Frau, nach dreißig gemeinsamen Jahren? Arno Geiger, der international gefeierte Buchpreisträger aus Österreich, schreibt noch einmal den großen Roman vom Liebesverrat. Eine Geschichte von Ehe und Liebe in unserer Zeit.<br />
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<p><strong>2)</strong> Martin <strong>Suter: Der Koch</strong> (Diogenes)<br />
Maravan, 33, tamilischer Asylbewerber, arbeitet als Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal, tief unter seinem Niveau. Denn Maravan ist ein begnadeter, leidenschaftlicher Koch. In Sri Lanka hatte ihn seine Großtante in die Kochkunst eingeweiht, nicht zuletzt in die Geheimnisse der aphrodisischen Küche. Als er gefeuert wird, ermutigt ihn seine Kollegin Andrea zu einem Deal der besonderen Art: einem gemeinsamen Catering für Liebesmenüs.<br />
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<p><strong>3)</strong> Tommy <strong>Jaud: „Hummeldumm“</strong> (Scherz)<br />
„Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird.“<br />
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<p><a href="http://www.buecher.at/show_content.php?sid=17" style="color:peru" target="_blank" rel="nofollow">Quelle &#038; mehr Informationen</a></p>
<hr style="border-style:dotted; border-bottom-width:0.5px; border-color:#ccc;">
<h4>KRIMI (Deutschland, März)</h4>
<p><strong>1)</strong> Roger <strong>Smith: „Blutiges Erwachen“</strong> (Tropen bei Klett-Cotta)<br />
Eine Frau erschießt ihren Mann und gerät ins Fadenkreuz rivalisierender Gangster. Es kommt zu einer brutalen Irrfahrt durch die Ghettos von Kapstadt - eine gnadenlose Welt aus Fressen und Gefressenwerden. Niemand versteht es so eindringlich wie Roger Smith, die dunklen Seiten des heutigen Südafrika zu schildern.<br />
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<p><strong>2)</strong> James <strong> Ellroy: „Blut will fließen“</strong> (Ullstein)<br />
USA, 1968: Nixon und Humphrey kandidieren für das Präsidentenamt. Der Wahlkampf ist hart und geprägt von Verleumdung und Korruption. Die Ermordung von Martin Luther King und Robert Kennedy, die Proteste von Schwarzen und Studenten wie auch der Vietnamkrieg bringen Unruhe in das Amerika jener Tage. – Böse Ex-Cops, intrigante Killer, feige FBI-Informanten und gefährliche Frauen im Spiel um Macht, Millionen und Sex sind sie alle willfährige Marionetten, gelenkt von Politikern und ihren zweifelhaften Freunden. James Ellroys Abschluss der Underworld-Trilogie ist ein gnadenlos spannender Thriller.<br />
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<p><strong>3)</strong> Jo <strong>Nesbø: „Leopard“</strong> (Ullstein)<br />
Hongkong: Im Dunst der Garküchen und Drogenhöhlen dämmert einsam ein Mann vor sich hin. Kommissar Harry Hole ist am Ende, er hat alle Brücken hinter sich abgebrochen, die chinesische Mafia ist ihm auf den Fersen. Gleichzeitig erschüttert Oslo eine Serie grotesk-grausamer Morde.Die junge Kommissarin Kaja schafft es schließlich, Harry zurückzuholen. Schon bald wird er immer tiefer in den Fall hineingezogen. Der Täter erweist sich als äußerst unberechenbar und intelligent. Er arbeitet mit einem perfiden Mordwerkzeug, das lautlos und quälend langsam tötet. Die Spuren führen Harry von einer einsamen Hütte im norwegischen Hochgebirge bis nach Ruanda.<br />
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<p><a href="http://buchjournal.buchhandel.de/template/bj_tpl_bl_krimi/" style="color:peru" target="_blank" rel="nofollow">Quelle &#038; mehr Informationen</a></p>
<hr style="border-style:dotted; border-bottom-width:0.5px; border-color:#ccc;">
<h4>SACHBUCH (Schweiz, KW 10)</h4>
<p><strong>1) </strong>Michael <strong>Mittermeier: „Achtung Baby!“</strong> (KiWi)<br />
„… aber wenn es dich dann einmal anlächelt …“ Jahrelang hat Michael Mittermeier auf der Bühne Späße über junge Eltern gemacht. Vor kurzem ist er selbst Vater geworden. Wie seine Tochter sein Leben verändert und worüber er jetzt lacht, erzählt er in diesem Buch.<br />
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<p><strong>2) </strong>Annemarie <strong>Wildeisen: „Meine Expressküche“</strong> (AT-Verlag)<br />
Über 650 TV-Sendungen hat die erfolgreiche Rezeptautorin Annemarie Wildeisen inzwischen präsentiert. Für ihr neues Buch hat sie daraus eine Auswahl besonders schnell zuzubereitender Rezepte zusammengestellt. Dazu gibt es viele nützliche Tipps und Variationsmöglichkeiten sowie praktische Angaben, wie die Rezepte für den Kleinhaushalt, für 2 Personen beziehungsweise 1 Person, abzuwandeln sind.<br />
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<p><strong>3) </strong>Roger <strong>de Weck: „Nach der Krise“</strong> (Nagel &#038; Kimche)<br />
Die Krise ist allgegenwärtig: Es geht um Finanzen, Wirtschaft, Politik, um das ganze System. Und niemand versteht wirklich, was passiert. Dieses Buch schafft Abhilfe: Der Ökonom und ehemalige Chefredakteur der „Zeit“ Roger de Weck erklärt die Lage im Europa der Globalisierung. Und er zeigt, ohne Zahlensalat und Wirtschaftsjargon, wie sich der Kapitalismus von Grund auf erneuern muss. Er skizziert eine Marktwirtschaft, die um ihre Unzulänglichkeit weiß und nicht länger systematisch das Kapital privilegiert, die nicht mehr viele Menschen ausgrenzt und natürliche Ressourcen verschwendet.<br />
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<p><a href="http://www.swissbooks.ch/cgi-bin/swiss_web.exe/show?session_id=231F0E24-7FEE-4F1D-912F-2D564DEDFE91&#038;page=sbh_bestseller.html&#038;navi_id=109&#038;pid1=2&#038;pid2=109&#038;pid3=-1&#038;pid4=-1" style="color:peru" target="_blank" rel="nofollow">Quelle &#038; mehr Informationen</a><strong></p>
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		<title>Banana Yoshimoto: Mein Körper weiß alles</title>
		<link>http://www.eselsohren.at/2010/03/15/banana-yoshimoto-mein-korper-weis-alles/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 05:00:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[2010]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.eselsohren.at/2010/03/15/banana-yoshimoto-mein-korper-weis-alles/><img src=http://www.eselsohren.at/wp-content/2010/03/yoshimoto.jpg class=imgtfe hspace=5 align=right width=40  border=0></a>13 Ich-Erzählerinnen berichten von für ihr weiteres Leben wichtigen Ereignissen oder Entscheidungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.eselsohren.at/wp-content/2010/03/yoshimoto.jpg" alt="Buchcover" title="Buchcover" width="101" height="160" class="alignnone size-full wp-image-8063" align="right" hspace="15" vspace="15" /><big>13 Ich-Erzählerinnen berichten von für ihr weiteres Leben wichtigen Ereignissen oder Entscheidungen.</big></p>
<p>Erschienen 2010 bei Diogenes<br />
Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns und Thomas Eggenberg<br />
Originalausgabe: „Karada Wa Zenbu Shitteiru”, 2000</p>
<div id="post-ratings-8062" class="post-ratings"><img id="rating_8062_1" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_on.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8062, 1, '');" onmouseout="ratings_off(5, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8062_2" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_on.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8062, 2, '');" onmouseout="ratings_off(5, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8062_3" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_on.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8062, 3, '');" onmouseout="ratings_off(5, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8062_4" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_on.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8062, 4, '');" onmouseout="ratings_off(5, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8062_5" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_on.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8062, 5, '');" onmouseout="ratings_off(5, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /> (<b>1</b> Bewertungen, Durchschnitt: <b>5</b> von 5)<br /><span class="post-ratings-text" id="ratings_8062_text"></span></div>
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<p> <em>Haben Sie dieses Buch gelesen? Was ist Ihre Meinung dazu?</em></p>
<h3>Ein großer kleiner Verlust</h3>
<p>13 Ich-Erzählerinnen berichten in Banana Yoshimotos „Mein Körper weiß alles“ von – für ihr weiteres Leben wichtigen – Ereignissen und/oder Entscheidungen. Ohne dass sie sich lang und breit beschreiben würden, entsteht beim Lesen ein ziemlich klares Bild von diesen Frauen, das nicht unbedingt Japanerinnen darstellen muss. Was Yoshimoto erzählt, scheint allgemein gültig zu sein.</p>
<p>Von einer Frau ist da die Rede, die sich in einer Hypnotherapie an ihre alkoholsüchtige Mutter erinnert, von welcher sie früh verlassen worden ist. Eine andere hat ihr Leben für ihren sprunghaften Freund aufgegeben und merkt, dass sie schwanger ist. Wiederum eine andere besucht ihre Jugendfreundin im Spital und erkennt, dass diese ihr in schweren Zeit stets beigestanden ist. Von einer Berufswahl (oder Berufung) wird erzählt, von seltsamen Sex-Abenteuern und einem jahrelangen Verhältnis mit einem verheirateten Mann.</p>
<h4>Aber heute Nacht trauerte ich</h4>
<p>In „Mein kleiner Fisch“ lässt sich die Frau spontan ein harmloses Knötchen auf der Brust weglasern, mit dem sie seit ihrer Schulzeit gelebt hat. „Warum bloß fühlte ich mich so traurig?“ – Es hatte die Form eines Fisches und niemanden je gestört. – „Wenn ich schon so bestürzt reagierte, wie mochte es dann erst Leuten ergehen, die sich einer Schönheitsoperation unterzogen hatten? Sie würden sich selbst niemals wiedersehen können.“ – Eine Freundin, mit der sie zufällig telefoniert, meint schließlich: „Moment, warte mal – geht dir denn damit nicht etwas verloren?“ – Und dann nimmt die Frau Abschied: „Bald schon würde ich es positiv sehen, denn schließlich war ich schöner geworden und brauchte mir keine Sorgen mehr um meine Gesundheit zu machen. Aber heute Nacht trauerte ich sehr um meinen langjährigen Weggefährten, meinen kleinen Fisch.“</p>
<h4>Dem eigenen Körper zuhören</h4>
<p>Yoshimotos gleichermaßen emphatisch wie prägnant geschriebene Geschichten sind berührend. Man sollte jede einzelne wirken lassen – und dem eigenen Körper zuhören, bevor man ergriffen weiterliest.</p>
<p>Von <em>Werner Schuster</em></p>
<hr style="border-style:dotted; border-bottom-width:0.5px; border-color:#ccc;">
<h4>Infos</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Banana_Yoshimoto" style="color:peru" target="_blank" rel="nofollow">Über Banana Yoshimoto</a> bei Wikipedia,<br />
mehr von <a href="http://www.eselsohren.at/verlage/diogenes/">Diogenes</a> bei „Eselsohren“.</p>
<p><em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3257067518?ie=UTF8&#038;tag=eselsohren-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3257067518" style="color:orange" target="_blank" rel="nofollow">„Mein Körper weiß alles“</a> bei Amazon.</em></p>
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<strong></p>
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		<title>Hahn: Kürzere Tage (tb)</title>
		<link>http://www.eselsohren.at/2010/03/15/hahn-kurzere-tage-tb/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 04:55:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Jetzt als Taschenbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.eselsohren.at/2010/03/15/hahn-kurzere-tage-tb/><img src=http://www.eselsohren.at/wp-content/2010/02/hahn_kue.jpg class=imgtfe hspace=5 align=right width=40  border=0></a>Das ist einer der besten deutschsprachigen Romane, meint Franz Schuh.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.eselsohren.at/wp-content/2010/02/hahn_kue.jpg" alt="Buchcover" title="Buchcover" width="99" height="160" class="alignnone size-full wp-image-7932" align="right" hspace="15" vspace="15" />„Kürzere Tage von Anna Katharina Hahn sollte man nicht ohne Superlative vorstellen. Es ist einer der besten deutschsprachigen Romane - unserer Zeit sowieso, aber auch überhaupt“, meint der von mir geschätzte Franz Schuh. Und der Verlag behauptet: „,Kürzere Tage‘ ist eine wortmächtige Bestandsaufnahme und eine melancholische Abrechnung mit einer Gesellschaft, in der alle Werte fragwürdig geworden sind.“</p>
<blockquote><p>Marco wohnt im Hochhaus an der Hauptstraße. Von hier ist es nicht weit bis zum Olgaeck, und hinter dem Olgaeck liegt die Constantinstraße, wo die Altbauten unter Denkmalschutz stehen und die Äpfel beim türkischen Feinkosthändler teurer sind als im Hauptbahnhof. Hier wohnen die Aufsteiger, Übermütter und ihre wohlerzogenen Kinder. Hier scheint alles in Ordnung – wenn man nicht vom Supermarkt ins Büro und vom Büro in den Kindergarten hetzt, so wie Leonie, wenn man nicht am Doppelleben als Karrierefrau und Mutter verzweifelt.<br />
<br />Judith findet Halt in der Anthroposophie. Hingebungsvoll pflegt sie den Jahreszeitentisch für ihre Kleinen. Doch nachts helfen nur Tabletten gegen die Angst. Im Nebenhaus wohnen die alten Posselts. Sie haben geschafft, wovon die Enkelgeneration nur träumt, nämlich ein Leben lang zusammenzubleiben. Da versetzt Marco die Nachbarschaft in Aufruhr.</p></blockquote>
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<p><strong>Anna Katharina Hahns „Kürzere Tage“</strong> ist als Taschenbuch bei <strong>Suhrkamp</strong> erschienen und ist <em>erhältlich bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518461583?ie=UTF8&#038;tag=eselsohren-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3518461583" style="color:orange" target="_blank" rel="nofollow">Amazon</a></em>.<br />
<strong></p>
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		<title>Alter Mann, Teil 1 (sk)</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 06:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wps</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schusters Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[DRT-DRT-DRT-DRT-KRIEEHHH!!!-FIDONG-FIDONG-FIDONG!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, liebe Kinder, jetzt will ich euch einmal was erzählen. 1989 hab ich noch keinen Computer gehabt. Wirklich! Ich hatte gerade als Journalist angefangen und hab meine Musikkritiken auf einer Schreibmaschine geschrieben. Dann bin ich zur Post gegangen und habe meinen Text an die Redaktion gefaxt, wo ihn dann eine Sekretärin abtippen musste.</p>
<p>Erst zwei Jahre später hatte ich dann einen Computer, aber das war noch nicht so wie heute, das Internet steckte noch in Kinderschuhen. Stellt euch vor, noch 1995 bin ich, bevor ich ein Interview geführt habe, in ein Zeitungsarchiv gefahren und hab dort – mit der Hand! – rausgeschrieben, was mich interessiert hat. Den Computer habe ich eigentlich wie eine Schreibmaschine mit Bildschirm und Drucker benutzt und meine Texte hab ich auf Disketten abgespeichert und persönlich in die Redaktionen gebracht.</p>
<p>Auf eine Diskette gingen 880 KB (auf eine CD gehen über 750 Mal so viel), also vielleicht ein kleines Bild, aber sicher keine Musiknummer. USB-Sticks gab es noch nicht (erst ab 2000 mit anfangs 8 MB). Mein erster Computer hatte einen eingebautem 9–(!)-Zoll-Bildschirm, einen Prozessor mit 8 MHz Taktfrequenz und einen Arbeitsspeicher von 1 MB. Darauf hätte ich heutzutage (mit einen 2,8 GHz-Prozessor und einem 2 GB-Arbeitsspeicher) nicht einmal das aktuelle Word-Programm speichern können, geschweige denn starten.</p>
<p>Bald darauf, also so um 1998/99, war es für mich noch eine Sensation, dass ich meine Texte per E-Mail versenden konnte. Das war aber nicht immer einfach, denn damals musste man seinen Computer ans Telefon anschließen und eine Verbindung wählen. Das hat nicht immer funktioniert, aber auf jeden Fall ein lustiges Geräusch gemacht.</p>
<p>Wie? – Na ungefähr so: DRT-DRT-DRT-DRT-KRIEEHHH!!!-FIDONG-FIDONG-FIDONG. Facebook und Netlog und so weiter gab es damals jedenfalls nicht. Es gab meistens nur Texte und vielleicht ein paar Bilder dazu. Und das war langsam! Mehr als 0,04 MB pro Sekunde war da nicht drinnen. – Nein, das ist kein Scherz.</p>
<p>Und dann hat man nur entweder im Internet sein können oder telefonieren. Was? – Mit dem Handy? – Aber so was gab es ja damals kaum! Dafür hatte man daheim oder im Büro einen Anrufbeantworter stehen, auf den ihr so wie auf eine Mailbox eure Nachrichten gesprochen habt. Kein Telefonieren in der U-Bahn und auf der Straße! Dafür gab es Telefonzellen, wo man Geld einwerfen musste, damit man telefonieren konnte.</p>
<p>Ohje, ich sehe, euch wird schön langsam fad. Na dann geht jetzt wieder chatten oder eure digitalen Farmen betreuen. Und ich mach uns einen warmen Kakao. Ja?<strong></p>
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		<title>Gewinnspiel 20</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 04:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wps</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer bis 19. 3. 2010 einen Fehler auf www.eselsohren.at findet, kann Christian Schünemann: „Die Studentin“ aus dem Hause Diogenes gewinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe LeserInnen,</p>
<p>wer <strong>bis 19. 3. 2010</strong> (12 Uhr mittags) einen Fehler auf www.eselsohren.at findet und diesen unter <a href="mailto:lektorat@eselsohren.at"><strong>lektorat@eselsohren.at</strong></a> bekannt gibt, kann folgendes Buch gewinnen:</p>
<p><strong>Christian Schünemann: „Die Studentin“ aus dem Hause Diogenes</strong><br />
Eine Leiche stört die Ruhe der Geisteswissenschaften - es ist mords was los an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität! Ein neuer Fall für Tomas Prinz, den Münchner Starfrisör und Detektiv wider Willen.<br />
<em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3257239157?ie=UTF8&#038;tag=eselsohren-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3257239157" style="color:orange" target="_blank" rel="nofollow">„Die Studentin“</a> ist erhältich bei Amazon.</em></p>
<hr style="border-style:dotted; border-bottom-width:0.5px; border-color:#ccc;">
<p>Und so schnell kann‘s gehen. Gestern morgen hat <strong>Peter D. aus Wien</strong> entdeckt, dass in der Besprechung von Andrea Grills <a href="http://www.eselsohren.at/2010/03/12/andrea-grill-tranenlachen/">„Tränenlachen“</a> der Buchtitel beim Amazon-Link fehlt, – und wenige Stunden später hat Glücksfee Flora die seinem Hinweis zugeordnete Nummer gezogen.</p>
<p>Er bekommt Peter Richters <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442311489?ie=UTF8&#038;tag=eselsohren-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3442311489" style="color:orange" target="_blank" rel="nofollow">„Gran Via“</a> aus dem Hause Goldmann.</p>
<p>Zeit zum Lesen<br />
wünscht<br />
Werner Schuster<strong></p>
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		<title>Andrea Grill: Tränenlachen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 05:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jurgen.weber</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[2008]]></category>

		<category><![CDATA[Romane & Erzählungen]]></category>

		<category><![CDATA[Albanien (Schauplatz)]]></category>

		<category><![CDATA[Österreich (AutorIn)]]></category>

		<category><![CDATA[Österreich (Schauplatz)]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.eselsohren.at/2010/03/12/andrea-grill-tranenlachen/><img src=http://www.eselsohren.at/wp-content/2010/03/grill_t.jpg class=imgtfe hspace=5 align=right width=40  border=0></a>Ein Roman über die Liebe und die Schmerzen einer Trennung, die Grenzen im Kopf und die zwischen Ländern und Kulturen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.eselsohren.at/wp-content/2010/03/grill_t.jpg" alt="Buchcover" title="Buchcover" width="113" height="160" class="alignnone size-full wp-image-8043" align="right" hspace="15" vspace="15" /><big>Ein Roman über die Liebe und die Schmerzen einer Trennung, die Grenzen im Kopf und die zwischen Ländern und Kulturen.</big></p>
<p>Erschienen 2008 bei Otto Müller.</p>
<div id="post-ratings-8044" class="post-ratings"><img id="rating_8044_1" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8044, 1, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8044_2" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8044, 2, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8044_3" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8044, 3, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8044_4" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8044, 4, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8044_5" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8044, 5, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /> (noch keine Bewertung)<br /><span class="post-ratings-text" id="ratings_8044_text"></span></div>
<div id="post-ratings-8044-loading"  class="post-ratings-loading"><img src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/loading.gif" width="16" height="16" alt="Loading ..." title="Loading ..." class="post-ratings-image" />&nbsp;Loading &#8230;</div>
<p> <em>Haben Sie dieses Buch gelesen? Was ist Ihre Meinung dazu?</em></p>
<h3>Als hätten wir zwei miteinander immer im Herbst gelebt</h3>
<p>„Du redest wie Schnee, hast du manchmal zu mir gesagt, wenn dir unklar ist was ich meinte, oder wenn es wieder einmal ganz unfriedlich gewesen ist zwischen uns. Zum Glück machst du ab und zu einen Schneeball daraus.“ Andrea Grill schreibt in „Tränenlachen“ einige Brief an ihren albanischen Freund, einmal aus Genova, ein andermal aus Uppsala. Am Ende steht einer aus Tirana. Von Galip.</p>
<p>„Une jam shqiptar“ (Ich bin ein Albaner) habe dieser einmal gegenüber der Grenzpolizei gesagt und damit ein Europa angesprochen, an das man heute gar nicht mehr zu denken wagt, denn die Grenzen existieren noch, auch wenn sie sich stündlich verschieben. </p>
<h4>Anhaltende Anwesenheit lässt verschwinden</h4>
<p>Zwischen den Menschen gibt es diese Grenzen auch, aber es sind keine geographischen, politischen oder religiösen Grenzen, sondern die Grenzen zwischen Mann und Frau, egal welcher Nation oder Kultur man angehört. Die unterschiedliche Wahrnehmung der Geschlechter in der Liebe von der Liebe. Auf die Schmetterlinge im Bauch folgt das Magengrimmen, auf den Rausch der Kater. Auch wenn es dann nur eine grüne Katze wird. Auf Albanisch zumindest.</p>
<p>„Wenn man etwas lange und häufig sieht, verliert es an Konsistenz, wird unsichtbar. Anhaltende Anwesenheit lässt verschwinden.“ Ist es das, was Fernbeziehungen so angenehm romantisch und leidenschaftlich macht? Die ständige Abwesenheit des anderen erschafft einen Heiligen, einen Altar auf dem man seine eigenen Unzulänglichkeiten opfert und zu einem besseren Menschen wird, als der, der man eigentlich ist.</p>
<h4>Künstlich wie ein Blumenstrauß aus Plastik</h4>
<p>In Anwesenheit des anderen dann nur die besten Seiten zeigen, bis alles wieder verschwimmt, man sich ineinander auflöst, die Konturen verwischen und es wieder eine Woche braucht, bis man sich in der Abwesenheit des anderen wieder selbst findet, um wieder aufs Neue vor dem Altar des Allerheiligsten zu knien. Der abgöttisch verehrten Fernbeziehung. Dem Hang zu einem besseren Selbst. Auch das ist kein Leben. Weder das Leben in Fernbeziehungen, noch das in Beziehungen.</p>
<p>„Ich liebe dich, hast du mir immer abzwingen wollen, am Telefon, besonders wenn andere in der Nähe standen. Jetzt sag‘s schon, sag es einfach hast du gedrängt. Ich hab es nie gesagt. Nicht einmal wenn keine anderen dabei waren. Völlig unzureichend ist es mir vorgekommen, als hätte ich es irgendwo kopiert. Künstlich wie ein Blumenstrauß aus Plastik. Den hätte ich dir auch nie gekauft. Te dua hingegen hat genau gepasst.“ </p>
<h4>Die Katze ist grün</h4>
<p>Aus dem Briefe schreiben wird bald ein Buch und daraus ein Dialog mit dem anderen, der unerreichbar scheint, jetzt wo die Grenzen wieder intakt sind, sowohl die geographischen als auch die zwischenmenschlichen, die politischen wie die emotionalen. Eine Trennung kann dazu führen, Dinge aussprechen zu wollen, die man vorher selbst noch gar nicht wusste. Aber plötzlich ist alles ganz klar. Es hatte sich ja schon so angekündigt. Mehr oder weniger kennt man den Schluss schon von Anfang an. So wie es begann, hört es auf.</p>
<p>„Macja eshte jeshile“, die Katze ist grün, war der erste Satz, den die Autorin in der Fremdsprache lernte und sie wirft ihn aus, wie einen Anker für sich selbst, denn das ist es doch was die Leser von einem erwarten, einen Anker in den stürmischen Zeiten, den heroischen Zeiten, vor denen uns die Chinesen schützen wollten und stetig warnen. </p>
<h4>Tränenlachen </h4>
<p>„Wer nichts zu verlieren hat“, schreibt sie, „der lässt das Herz offen wie eine Tür, wirft den Schlüssel weg. Den braucht er gar nicht. Wer viel zu verlieren hat, sperrt sich ein“. Man könne den andern ja eine gute Weile klopfen lassen und dann, mit Sicherheitskette einen schmalen Spalt der Türe öffnen. Aber so wird man nie des andern gewahr. Und „Tränenlachen“? „Ich weine nur, wenn kein Anlass dazu besteht. (&#8230;) Das ist keine Absicht, die Tränen springen einfach aus mir heraus. Besonders wenn ich lache. Das hat dich immer amüsiert.“</p>
<p>„Mos qaj, mos qaj, kokoshe“ heißt es im Albanischen, „Wer wird denn weinen, my darling?“ Und bald lache man ein Lachen, das keinen Spaß mehr verstehe. „Ti je djeli qe ndryqon ne boten time“: Du bist die Sonne, die in meiner Welt scheint! Aber dann wieder das Gefühl, wir vergeudeten unser Leben an Grenzpfosten, schreibt Andrea Grill. „Die Welt bricht auseinander, wenn wir uns trennen, hast du gesagt.“ Am Ende steht ein Brief aus Tirana. </p>
<h4>Liebe ist nur eine Frage der Disziplin</h4>
<p>„Die Liebe ist nur eine Frage der Disziplin, in meinem Alter zumindest“, schreibt er, Galip. Kastanienkinder seien sie gewesen, die stachelige Schale abgeworfen und doch darunter? Taschenschmeichler? Glücksbringer für den bevorstehenden Winter, in dem wieder Schnee fallen wird, der alles unter sich begräbt, all die schönen Erinnerungen des Sommers, des Herbstes. Andrea Grill hat Albanien nicht nur bereist, sie hat auch dort gelebt, die Sprache gelernt und ihren ersten Granatapfel dort erhalten. Es war nämlich gar kein Paradeiser, damals im Paradies. </p>
<p>Ein Roman über die Liebe und die Schmerzen einer Trennung, die Grenzen im Kopf und die zwischen Ländern und Kulturen. Das Land der Skipetaren als Projektionsfläche der eigenen Empfindungen und Wünsche nach einer besseren Welt. Die Liebe in Zeiten des Blätter fallenden Herbstes. „Mir ist oft vorgekommen, als hätten wir zwei miteinander immer im Herbst gelebt.“</p>
<p>Von <em>Jürgen Weber</em></p>
<hr style="border-style:dotted; border-bottom-width:0.5px; border-color:#ccc;">
<h4>Infos</h4>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Grill" style="color:peru" target="_blank" rel="nofollow">Über Andrea Grill</a> bei Wikipedia.</p>
<p><em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3701311536?ie=UTF8&#038;tag=eselsohren-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3701311536" style="color:orange" target="_blank" rel="nofollow">„Tränenlachen“</a> bei Amazon.</em></p>
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<strong></p>
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		<title>Eisikovic: Erinnerungen eines ehrbaren Fälschers (qt)</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 04:55:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Quicktipp]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.eselsohren.at/2010/03/12/eisikovic-erinnerungen-eines-ehrbaren-falschers-qt/><img src=http://www.eselsohren.at/wp-content/2009/07/rotesi.gif class=imgtfe hspace=5 align=right width=40  border=0></a>Aus dem Leben eines Meisterfälschers des jüdischen Widerstands.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.eselsohren.at/wp-content/2009/07/rotesi.gif" align="right" hspace="15" vspace="15" alt="Logo Esel" title="Logo Esel" width="100" height="160" class="alignnone size-full wp-image-3142" />Er war ein erfolgreicher Unternehmer, ein Selfmademan, dessen Geschäftstätigkeit noch in Zeiten des Kalten Krieges von Wien bis weit in die Sowjetunion hineinreichte. Doch wie begann diese Erfolgsgeschichte? </p>
<p>Nach einer glücklichen Kindheit und Jugend in einem Schtetl der Karpatoukraine am Rande der Tschechoslowakei, die in seinen Erinnerungen anschaulich als versunkene Welt aufersteht, gerät der jugendliche Seev Eisikovic rasch in die Mühlen des Zweiten Weltkriegs. Als die Slowakei Teil Ungarns wird, geht er 1941 siebzehnjährig auf eigene Faust nach Budapest, um eine Lehre zu beginnen. Dort kommt er in Kontakt mit dem jüdischen Widerstand, in dem er schon bald, trotz seiner Jugend, eine zentrale Rolle einnimmt. </p>
<p>Seev Eisikovic wird nicht nur zum Kämpfer ausgebildet, er wird der Meisterfälscher des Widerstands, der Männer und Frauen im Untergrund mit Papieren und Dokumenten versorgt und so einer großen Zahl von Jüdinnen und Juden das Leben rettet. Zweimal wird Eisikovic verhaftet und gefoltert, zweimal gelingt es ihm wie durch ein Wunder, lebend zu entkommen. </p>
<p>Nach der Befreiung setzt er seine Fähigkeiten für zionistische Organisationen ein, bis er selbst nach Israel gelangt, wo er, wieder mit seiner Jugendliebe Jaffa vereint, einige Jahre in einem Kibbuz lebt und für die Unabhängigkeit Israels kämpft, bis er schließlich 1948 endgültig nach Europa und Wien zurückkehrt.</p>
<p>Seev Eisikovic, 1924 in Velki Bockov, damals Tschechoslowakei (später Nagybocskó, heute Vilikij Bicskiv in der Ukraine) geboren, starb 2008 in Wien, wo er als Unternehmer gelebt hatte.</p>
<div id="post-ratings-7901" class="post-ratings"><img id="rating_7901_1" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(7901, 1, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_7901_2" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(7901, 2, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_7901_3" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(7901, 3, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_7901_4" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(7901, 4, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_7901_5" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(7901, 5, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /> (noch keine Bewertung)<br /><span class="post-ratings-text" id="ratings_7901_text"></span></div>
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<p><strong>„Erinnerungen eines ehrbaren Fälschers“ von Seev Eisikovic ist erschienen bei Picus</strong> und erhältlich bei <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/385452661X?ie=UTF8&#038;tag=eselsohren-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN= 385452661X" style="color:orange" target="_blank" rel="nofollow">Amazon</a></em>.</p>
<p>Quicktipps werden zu empfehlenswerten, aber (noch) nicht gelesenen Büchern gegeben.</p>
<p><strong></p>
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		<title>Coetzee: Sommer des Lebens (lt)</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 04:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wps</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.eselsohren.at/2010/03/11/coetzee-sommer-des-lebens-lt/><img src=http://www.eselsohren.at/wp-content/2009/07/linkesi.gif class=imgtfe hspace=5 align=right width=40  border=0></a>In „Sommer des Lebens“ treibt der südafrikanische Nobelpreisträger J. M. Coetzee ein verwirrendes Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit, meint Andreas Wirthensohn im „Extra“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.eselsohren.at/wp-content/2009/07/linkesi.gif" align="right" hspace="15" vspace="15" alt="Logo mit Esel" title="Logo mit Esel" width="100" height="160" class="alignnone size-full wp-image-3129" /><big>In „Sommer des Lebens“ treibt der südafrikanische Nobelpreisträger J. M. Coetzee ein verwirrendes Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit, meint Andreas Wirthensohn im „Extra“.</big></p>
<blockquote><p>John, das ist John Coetzee, geboren 1940 in Kapstadt, Literaturnobelpreisträger (2003) und wohl einer der wenigen lebenden Autoren, deren Werk wahrhaft weltliterarischen Rang besitzt. Doch der John Coetzee dieses Buches ist nicht eins zu eins identisch mit seinem Schöpfer J. M. Coetzee. Er ist bereits gestorben, und was hier über ihn berichtet wird, ist eine Art Nachruf, freilich zu Lebzeiten seines Alter Ego gehalten. Das Spiel geht jedoch noch weiter: Ein junger Wissenschafter namens Vincent, der John Coetzee nie begegnet ist, will eine Biographie über ihn verfassen und führt zu diesem Zweck Interviews mit fünf Personen, die in mehr oder weniger engem persönlichen Kontakt mit dem Verblichenen standen: mit den drei erwähnten Frauen, sowie mit seiner Cousine Margot und Martin, einem Kollegen an der Universität.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3948&#038;Alias=wzo&#038;cob=476680" style="color:peru" target="_blank" rel="nofollow">Die ganze Besprechung finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J._M._Coetzee" style="color:peru" target="_blank" rel="nofollow">Mehr über J. M. Coetzee</a> bei Wikipedia.</p>
<p><em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100108353?ie=UTF8&#038;tag=eselsohren-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3100108353" style="color:orange" target="_blank" rel="nofollow">„Sommer des Lebens“</a> bei Amazon.</em></p>
<hr style="border-style:dotted; border-bottom-width:0.5px; border-color:#ccc;">
<strong></p>
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		<title>Shahriar Mandanipur: Eine iranische Liebesgeschichte zensieren</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 05:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wps</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[2010]]></category>

		<category><![CDATA[Romane & Erzählungen]]></category>

		<category><![CDATA[Empfohlen]]></category>

		<category><![CDATA[Iran (AutorIn)]]></category>

		<category><![CDATA[Iran (Schauplatz)]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.eselsohren.at/2010/03/10/shahriar-mandanipur-eine-iranische-liebesgeschichte-zensieren/><img src=http://www.eselsohren.at/wp-content/2010/03/iranischel.jpg class=imgtfe hspace=5 align=right width=40  border=0></a>In diesem Buch leidet man mit dem Liebespaar, mit dem Autor – und alsbald auch mit dem gesamten iranischen Volk mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.eselsohren.at/wp-content/2010/03/iranischel.jpg" alt="Buchcover" title="Buchcover" width="96" height="160" class="alignnone size-full wp-image-8014" align="right" hspace="15" vspace="15" /><big>In diesem Buch leidet man mit dem Liebespaar, mit dem Autor – und alsbald auch mit dem gesamten iranischen Volk mit.</big></p>
<p>Erschienen 2010 bei Unionsverlag<br />
Aus dem Englischen von Ursula Ballin<br />
Originalausgabe: „Censoring an Iranian Love Story”, 2008</p>
<div id="post-ratings-8013" class="post-ratings"><img id="rating_8013_1" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_on.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8013, 1, '');" onmouseout="ratings_off(5, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8013_2" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_on.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8013, 2, '');" onmouseout="ratings_off(5, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8013_3" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_on.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8013, 3, '');" onmouseout="ratings_off(5, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8013_4" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_on.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8013, 4, '');" onmouseout="ratings_off(5, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_8013_5" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_on.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(8013, 5, '');" onmouseout="ratings_off(5, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /> (<b>1</b> Bewertungen, Durchschnitt: <b>5</b> von 5)<br /><span class="post-ratings-text" id="ratings_8013_text"></span></div>
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<p> <em>Haben Sie dieses Buch gelesen? Was ist Ihre Meinung dazu?</em></p>
<h3>In Gedanken, Worten und Werken</h3>
<p>Ich habe schon lange kein dermaßen intelligentes und vergnügliches Buch gelesen, wiewohl die Handlung von „Eine iranische Liebesgeschichte zensieren“ eher unangenehm bis erschreckend ist.</p>
<p>Der iranische Autor Shahriar Mandanipur berichtet, dass er eine Liebesgeschichte schreiben möchte und dass so etwas im Iran eigentlich unmöglich ist. Das beginnt damit, dass es dort Liebenden verboten ist, sich allein zu begegnen. Und dass ein Zensor darüber wacht, dass das iranische Volk nur ja nicht – und schon gar nicht durch Kunst – zu unzüchtigen Gedanken, Worten und Werken angestiftet werden könnte.</p>
<h4>(Selbst-)Zensur</h4>
<p>Mandanipurs Buch beinhaltet nun einerseits die Liebesgeschichte, in der er der Vorsicht halber gleich selbst „anstößige“ Passagen streicht:<br />
<blockquote><strong>Teherans Luft ist erfüllt vom Duft der Frühlingsblüten und Abgase, von giftigen Düften aus <em>Tausendundeiner Nacht</em>, sie <s>umschlingen, vereinigen sich, sie</s> flüstern sich Geheimnisse zu. Die Stadt treibt durch die Zeiten …</strong></p></blockquote>
<p>Dazwischen stehen Passagen (in „Normalschrift“), die nicht direkt zur Liebesgeschichte gehören, die auch der Zensor niemals zu Gesicht bekommen wird, sondern nur die LeserInnen.</p>
<blockquote><p><strong>… Zum Himmel gestreckte Fäuste … Doch der Himmel schweigt und lässt kein Wunder geschehen.</strong><br />
Vielleicht liegt es an dieser Fäusten, dass vom heiligen Himmel Irans niemals ein wunder herabsteigt. (…) Und ich glaube, kein anderes Land fleht so inständig um den baldigen Anbruch des Auferstehungstags.</p></blockquote>
<h4>Zu Beginn fragt man sich noch …</h4>
<p>Was sich wie ein kompliziertes und sperriges Unterfangen anhört, liest sich zwar als ungewöhnlicher, aber nicht als schwer verständlicher Roman, bei dem man sich zu Beginn vielleicht noch fragt, ob und wie lange Mandanipur das Kunstmittel durchhält, zusätzlich zur Geschichte auch ihre Entstehung zu beschreiben.</p>
<p>Er hält es nicht nur bis zum Schluss durch, er überrascht auch durch immer wieder neue Perspektiven. Und wenn auch die – ohnedies unmögliche – Liebesgeschichte dabei mehr oder weniger auf der Strecke bleibt, so erzählt Mandanipur doch auf beinahe schon satirische Weise vom Leben im Überwachungsstaat Iran.</p>
<h4>Furcht und Mitleid</h4>
<p>Und seltsamerweise funktioniert alles: Man leidet mit dem Liebespaar und dem Autor – und alsbald auch mit dem gesamten iranischen Volk mit, das sich so gut wie alle Freuden (u.a. Musik und unzensierte Filme), die etwa für WesteuropäerInnen selbstverständlich sind, erschleichen und erkämpfen muss. Und das dabei in ständiger Gefahr ist, verhaftet und gefoltert zu werden.</p>
<p>Zugleich verfolgt man amüsiert, dass sich Liebe und Kunst auch unter solchen Voraussetzungen nicht vollständig unterdrücken lassen.</p>
<p>Mandanipur unterhält uns auf mehreren Ebenen, während er uns die Augen öffnet für das Schöne und Wunderbare ebenso wie für das Bedrohliche und Entsetzliche. Bis auf Widerruf ist „Eine iranische Liebesgeschichte zensieren“ für mich das Buch des Jahres 2010. </p>
<p>Von <em>Werner Schuster</em></p>
<hr style="border-style:dotted; border-bottom-width:0.5px; border-color:#ccc;">
<h4>Infos</h4>
<p><a href="http://www.unionsverlag.com/info/person.asp?pers_id=1870" style="color:peru" target="_blank" rel="nofollow">Über Shahriar Mandanipur</a> beim Unionsverlag,<br />
mehr von <a href="http://www.eselsohren.at/verlage/unionsverlag/">Unionsverlag</a> bei „Eselsohren“.</p>
<p><em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3293004156?ie=UTF8&#038;tag=eselsohren-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3293004156" style="color:orange" target="_blank" rel="nofollow">„Eine iranische Liebesgeschichte zensieren“</a> bei Amazon.</em></p>
<hr style="border-style:dotted; border-bottom-width:0.5px; border-color:#ccc;">
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		<title>Diane Wei Liang: Wie ein Schmetterling aus Papier (qt)</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 04:55:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Quicktipp]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href=http://www.eselsohren.at/2010/03/10/diane-wei-liang-wie-ein-schmetterling-aus-papier-qt/><img src=http://www.eselsohren.at/wp-content/2009/07/rotesi.gif class=imgtfe hspace=5 align=right width=40  border=0></a>Ein lebendiger Gesellschaftsroman über das gegenwärtige China.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.eselsohren.at/wp-content/2009/07/rotesi.gif" align="right" hspace="15" vspace="15" alt="Logo Esel" title="Logo Esel" width="100" height="160" class="alignnone size-full wp-image-3142" />Peking, heute. Nach Jahren im Staatsdienst betreibt die junge, eigenwillige Mei nun ein Detektivbüro in China ein verbotenes Gewerbe, das sie unter dem Namen „Auskunftei“ tarnt. Ein Auftrag führt Mei zu einer tragischen Liebesgeschichte und zurück zu einem dunklen Kapitel der chinesischen Vergangenheit: die blutige Niederschlagung der Studentenproteste auf dem Tiananmen-Platz. Mei hatte damals mit den Demonstranten sympathisiert. Viele Jahre ist das jetzt her, doch die Wunden sind noch längst nicht verheilt. Ein lebendiger Gesellschaftsroman über das gegenwärtige China.</p>
<p>Diane Wei Liang, geboren in Peking, verbrachte ihre Kindheit in einem Arbeitslager. 1989 nahm sie an den Studentenprotesten teil, im selben Jahr verließ sie China. Über die Ereignisse auf dem Platz des Himmlischen Friedens schrieb sie ein sehr persönliches Buch. Heute ist sie Wirtschaftswissenschaftlerin und lebt mit ihrem deutschen Mann und ihren zwei Kindern in London.</p>
<div id="post-ratings-7898" class="post-ratings"><img id="rating_7898_1" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(7898, 1, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_7898_2" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(7898, 2, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_7898_3" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(7898, 3, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_7898_4" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(7898, 4, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /><img id="rating_7898_5" src="http://www.eselsohren.at/wp-content/plugins/postratings/images/stars/rating_off.gif" alt="" title="" onmouseover="current_rating(7898, 5, '');" onmouseout="ratings_off(0, 0);" onclick="rate_post();" onkeypress="rate_post();" style="cursor: pointer; border: 0px;" /> (noch keine Bewertung)<br /><span class="post-ratings-text" id="ratings_7898_text"></span></div>
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<p> <em>Haben Sie dieses Buch gelesen? Was ist Ihre Meinung dazu?</em></p>
<p><strong>„Wie ein Schmetterling aus Papier“ von Diane Wei Liang ist erschienen bei List</strong> und erhältlich bei <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3471791736?ie=UTF8&#038;tag=eselsohren-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3471791736" style="color:orange" target="_blank" rel="nofollow">Amazon</a></em>.</p>
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