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Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Shriver, Lionel: Wir müssen über Kevin reden
Was hätte geschehen müssen, damit Kevin sein Schulmassaker nicht akribisch geplant und ausgeführt hätte?
Cozarinsky, Edgardo: Bambi am Broadway
Wenn ich auch einmal etwas unterstellen darf: Edgardo Cozarinsky geht es vor allem um das Erzählen an sich, soll heißen, selbstverständlich schreibt er über etwas – das zumeist absurd ist –, aber noch mehr reizt ihn das Wie.
Kehlmann, Daniel: Ich und Kaminski
“Ich und Kaminski” ist vieles, mir jedoch für ein Kammerspiel aber zu wenig dicht komponiert, für ein “Road-Movie” zu wenig abenteuerlich, für eine Komödie zu wenig lustig und für eine Satire über den Medien- und Kunstbetrieb zu wenig böse.
Anscombe, Roderick: Hinterhältig
Ich habe das sozusagen mit offenem Mund gelesen, auf einen überraschenden Schluss hoffend, der mich dann letztendlich nicht überzeugt hat. Drastisch geschilderter Psychoterror allein genügt nicht, um einen anspruchsvollen psychologischen Thriller zu schreiben.
Stachow, Dimitri: Der Retuscheur
Als Mystery-Thriller bezeichnet Goldmann dieses Buch, und das ist bis zu einem gewissen Grad richtig. Der russische Fotograf Heinrich Müller hat von seinem Vater eine Gabe geerbt: Menschen, die er aus Fotos herausretuschiert, sterben.
Gerritsen, Tess: Der Schneeleopard
„Der Schneeleopard“ unterteilt sich in zwei Erzählstränge. Einmal der aktuelle Mordfall an Leon Godt mit all seinen grausamen Details und zum anderen die Erzählung von Milli, einer Teilnehmerin der Botswana-Safari. In gewohnter Tess-Gerritsen-Manier wird der Leser in all die verrückten und unheimlichen Details der Mordfälle eingeführt und darf bis zum Schluss selbst raten, wer wirklich hinter all den Grausamkeiten steckt.
Michalzik, Peter: Die sind ja nackt!
Peter Michalzik erklärt uns das Theater an sich und das Regietheater im Besonderen.
Goldman, Francisco: Die Kunst des politischen Mordes
Vor fast 13 Jahren wurde ein Mann umgebracht, der etwas zur Bewältigung des entsetzlichen Bürgerkriegs in Guatemala beitragen wollte. Bis heute weiß man nicht, wer den Befehl dazu gegeben hat.
Stein-Fischer, Evelyne: Mit dem ersten Schlag
Die Botschaft (an von ihren Freunden Geprügelte) sind klar: Lass dir helfen. Und werde es nicht leid, deine Hilfe anzubieten.
Sie haben alle genug Geld für Alkohol und zum Teil Zigaretten – und alle Zeit der Welt, um Spaß zu haben, sexuelle Erfahrungen zu sammeln, sich zu streiten und oftmals wieder zu versöhnen. Sie sind nicht aktiv auf der „Suche nach dem wahren Ich“ (so der Untertitel des Buches), aber sie lernen durch Trial and Error, was sie wollen und was nicht.
Preetorius, Johanna: Knaurs Spielebuch
Über 500 Spiele, für die man kein Geld braucht, sondern nur Zeit. Die Originalausgabe stammte aus dem Jahr 1953, und schon damals brauchte die Herausgeberin Johanna Preetorius über vier Jahre, bis sie alle Spiele beisammen hatte.
Reichardt, Philip: Auf einmal war er nicht mehr da
Vor drei Monaten ist mein Vater gestorben und ich gestehe, dass ich dieses Buch aus persönlicher Betroffenheit heraus gelesen habe.
Leake, John: Der Mann aus dem Fegefeuer
Also war er‘s jetzt oder nicht? – Das hab ich mich damals, 1994, gefragt wie viele andere, als sich Jack Unterweger nach seiner Urteilsverkündung in seiner Zelle erhängt hat. Nachdem ich John Leakes Dokumentation in einem Zug durchgelesen habe, kann ich mir ein Bild machen.
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