Neuerscheinungen im Dezember
liebe LeserInnen,
später als gewohnt erscheinen diesmal meine Empfehlungen aus den Neuerscheinungen des nächsten Monats. – Bitte hier klicken.
Zeit zum Lesen wünscht
Werner Schuster
Sie sind hier: Home » » Beihilf » Neuerscheinungen im Dezember
liebe LeserInnen,
später als gewohnt erscheinen diesmal meine Empfehlungen aus den Neuerscheinungen des nächsten Monats. – Bitte hier klicken.
Zeit zum Lesen wünscht
Werner Schuster
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
Nach Büchern können Sie alphabetisch suchen:
Oder über Kategorien:
Unterhalb finden Sie immer (bei jedem Seitenaufruf) neu ausgewählte Rezensionen.
Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Man wird diese Erzählungen wieder und wieder lesen, bei weitem nicht nur, weil man sich fragt, ob man etwas Wesentliches übersehen hat. Denn sie weisen über ihren realistischen Kern hinaus und werfen die Lesenden auf sich selbst zurück. Bei Rothmann nimmt man Anteil an den Figuren – und an Aspekten von sich selbst, die aufzuwühlen nur großer Kunst – oder dem Leben selbst – gelingt.
Kincaid, Jamaica: Damals, jetzt und überhaupt
Dieser Roman schildert in meinen Augen weniger eine bestimmte Familie als eine typische oder klischeehafte, in welche die LeserInnen ihre eigenen Erfahrungen hineininterpretieren können. Wenn man diese in sich kreisende Erzählung mag und/oder sich auf sie einlässt.
Vincentz, Helle: Die weiße Bestie
Das Buch hat einige Längen aber keine wirklichen Schwachstellen. Leider fehlen auch die packenden Höhepunkte. Die Idee, diese brisanten Themen aufzugreifen, ist lobenswert, aber ein Thriller braucht deutlich mehr Spannung.
Vine, Barbara: Das Geburtstagsgeschenk
Ungefähr ab der Hälfte des Romans war mir relativ egal, ob der Politiker nun über die Folgen seiner sexuellen Vorlieben stolpert oder nicht.
Piven/Borgenicht: Das Survival-Buch
Halten Sie lieber die Augen offen und Ihre Reaktionsfähigkeit am Laufen, als in diesem Buch nach Lösungen zu suchen. Sie könnten über der Lektüre einschlafen.
Zeh, Juli: Alles auf dem Rasen #2
Juli Zeh schreibt nicht nur auf Analysen beruhende Meinungen, sondern auch über Persönliches, das sie mehr oder weniger ins Allgemeine hebt.
Sprenger, Reinhard: Gut aufgestellt
Für Manager ist dies wahrscheinlich ein sog. Kopfkissenbuch – also eines, in dem man ab und zu blättert, wenn man gerade ein besserer Mensch werden möchte. Und für alle anderen ist es wahrscheinlich ebenfalls ein Kopfkissenbuch – in diesem Fall eines, in welchem man ab und zu blättert, wenn man an das Gute in den Menschen, insbesondere den Managern, glauben möchte.
Stein-Fischer, Evelyne: Mit dem ersten Schlag
Die Botschaft (an von ihren Freunden Geprügelte) sind klar: Lass dir helfen. Und werde es nicht leid, deine Hilfe anzubieten.
James, Rebecca: Die Wahrheit über Alice
Ich will ja jetzt kein Spaßverderber sein, aber ich verstehe die Aufregung um dieses Buch nicht. Und Rebecca James ist definitiv nicht die neue J. K. Rowling.
D‘Agata/Fingal: Das kurze Leben der Fakten
In letzter Konsequenz geht es in diesem außergewöhnlichen Buch um die große Frage, ob sich „die Welt“ mit Worten „wirklich“ beschreiben lässt. Eine kleinere Frage ist, ob sich die angeblich objektiven Journalisten von D‘Agata mit seinen bewussten „verdeutlichenden Lügen“ tatsächlich unterscheiden. Und wen das außer zum Beispiel einen überambitionierten Faktenchecker überhaupt kümmert.
Leake, John: Der Mann aus dem Fegefeuer
Also war er‘s jetzt oder nicht? – Das hab ich mich damals, 1994, gefragt wie viele andere, als sich Jack Unterweger nach seiner Urteilsverkündung in seiner Zelle erhängt hat. Nachdem ich John Leakes Dokumentation in einem Zug durchgelesen habe, kann ich mir ein Bild machen.
© 2026 Literaturmagazin Eselsohren – . WordPress-Thema von Solostream.

