16/03/2009von 535 Views – 0 Kommentare

Ford, Richard: Der Sportreporter

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Buchcover
Roman
Aus dem Amerikanischen von Hans Hermann
Taschenbuch: BvT, 2006
(„The Sportswriter“, 1995)

Inhalt:

Frank Bascombe hat sich vor einigen Jahren von seiner Frau getrennt. Er arbeitet als Sportreporter und ist das, was man einen Durchschnittstypen nennt. Doch eine Kette von dramatischen Ereignissen stört ihn jäh in der Ruhe der Mittelmäßigkeit. (Pressetext)

Kurzkritik:

„Der Sportreporter“ hat mich nur zeitweise gepackt und/oder amüsiert. Das liegt daran, dass dies ein Buch von einem Mann für Männer und über Männer ist und dass die Frauen nur blasse Nebenfiguren bleiben, während die Männer ihren heimlichen Club der geschiedenen Männer und sogar homosexuelle Erlebnisse haben dürfen; oder im Keller einen Oldtimer restaurieren, während die Frauen den Haushalt besorgen.

Waren das die 1980er in den USA? – Ich mag es nicht glauben. Und wenn ich es glauben müsste, würde es mich nicht besonders interessieren.

Werner gibt  ★★★¼☆  (3,25 von 5 Eselsohren)

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Besprechung:

Oldtimer restaurieren

Seit Jahren möchte ich mir Fords „Unabhängigkeitstag“ kaufen, doch erst vor kurzem bin ich draufgekommen, dass es sich hierbei um den zweiten Teil einer Trilogie handelt, also kann ich nicht anders, als zuerst den ersten Teil zu lesen, – und weil ich für drei Wochen ferne von größeren Städten weile, habe ich überlegt, ob ich mir nicht gleich Teil Zwei und Drei zulegen sollte.

Nun, vorläufig würde ich die Folgeteile nicht lesen, denn „Der Sportreporter“ hat mich nur zeitweise gepackt und/oder amüsiert. Und das liegt nicht daran, dass Ford mit großer, gemächlicher Souveränität einen sich um Zufrieden- und Angepasstheit bemühten Durchschnittsmenschen beschreibt, bei dem sogar die Einsamkeit und die Verzweiflung mittelmäßig und wenig aufregend sind.

Von einem Mann für Männer und über Männer

Es liegt eher daran, dass dies ein Buch von einem Mann für Männer und über Männer ist und dass die Frauen nur blasse Nebenfiguren bleiben, während die Männer ihren heimlichen Club der geschiedenen Männer und sogar homosexuelle Erlebnisse haben dürfen; oder im Keller einen Oldtimer restaurieren, während die Frauen den Haushalt besorgen.

Waren das die 1980er in den USA? – Ich mag es nicht glauben. Und wenn ich es glauben müsste, würde es mich nicht besonders interessieren.

Von Werner Schuster

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Infos:

Über Richard Ford bei Wikipedia.

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