01/06/2010von 249 Views – 0 Kommentare

Bestseller (1.6.)

Logo GoldeselÜberraschend: Nicht der neue Irving hat es auf Anhieb unter die ersten drei Bestseller gebracht, sondern der neue Donna Leon. Und in der Schweiz will man mehr über das Phänomen „Staatsbankrott“ wissen.


BELLETRISTIK (Österreich, KW 20)

1) Donna Leon: „Schöner Schein“ (Diogenes)
Nichts als schöner Schein – das denken sich wohl die Leute, wenn sie „la Superliftata“ in der Calle begegnen. Brunetti aber merkt, dass sich hinter den starren Zügen von Franca Marinello Geheimnisse verbergen. Nicht anders als hinter den feinen Fassaden von Venedig: Den Machenschaften der Müllmafia auf der Spur, entdeckt Brunetti die Kehrseite der Serenissima.
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2) Henning Mankell: „Der Feind im Schatten“ (Zsolnay)
Dieser neue Wallander-Thriller führt direkt in den Kalten Krieg und in die schwedische Nachkriegsgeschichte. Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, gewährt dem Kommissar brisante Einblicke in eine politische Affäre: Fremde U-Boote drangen in den achtziger Jahren mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, wurden aber nie identifiziert. Von Enke hat dazu jahrelang recherchiert und glaubt sich einer Lösung nahe. Doch dann verschwindet er spurlos, und als kurz darauf auch noch Enkes Ehefrau als vermisst gilt, steckt Wallander bereits mitten in den Ermittlungen –
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3) Tommy Jaud: „Hummeldumm“ (Scherz)
Wer an allem schuld ist, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur „irgendwas“ buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses „irgendwas“ ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen?
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BELLETRISTIK (Deutschland, KW 19)

1) Henning Mankell: „Der Feind im Schatten“ (Zsolnay)
Siehe oben.

2) Tommy Jaud: „Hummeldumm“ (Scherz)
Siehe oben.

3) Nicholas Sparks: „Mit dir an meiner Seite“ (Heyne)
Steve hat sich scheiden lassen und führt in einem Küstenstädtchen in North Carolina ein ruhiges Leben. Seine Tochter Ronnie hat ihm die Trennung von der Familie nie verziehen, und es passt ihr überhaupt nicht, dass sie die ganzen Ferien bei ihm verbringen soll. Dann lernt die 17-Jährige dort Will kennen und verliebt sich unsterblich in ihn – aber die Liebe steht unter keinem guten Stern. Ausgerechnet bei ihrem Vater findet Ronnie schließlich Trost, doch bevor es zur Versöhnung kommt, geschieht etwas Schreckliches.
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SACHBUCH (Schweiz, KW 21)

1) Michael Mittermeier: „Achtung Baby!“ (KiWi)
„– aber wenn es dich dann einmal anlächelt –“ Jahrelang hat Michael Mittermeier auf der Bühne Späße über junge Eltern gemacht. Vor kurzem ist er selbst Vater geworden. Wie seine Tochter sein Leben verändert und worüber er jetzt lacht, erzählt er in diesem Buch.
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2) Nik Hartmann: „Über Stock und Stein 2“ (Faro)
Band 2 des Sommerhits 2009 zur Sendung im Schweizer Fernsehen mit der höchsten Einschaltquote: Wander- und Wunderführer von Basel auf den Piz Bernina. Mit Wanderrouten, Kartenausschnitten, Adressen und Schweizer Kochrezepten.
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3) Walter Wittmann: „Staatsbankrott“ (Orell Füssli)
Nach der Finanzkrise kreist der Pleitegeier über den europäischen Ländern. Die Währungsunion steht vor der Zerreissprobe. Welcher Staat muss als erster die totale Zahlungsunfähigkeit ankündigen? Wen zieht es mit in den Abgrund? Und was kann man dagegen tun? Der emeritierte Wirtschaftsprofessor und erfolgreiche Sachbuchautor Walter Wittmann analysiert das Phänomen Staatsbankrott und wartet mit ebenso scharfsinnigen wie unbequemen Lösungsvorschlägen auf.
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