Schlagwort: N-Amerika (Autorin)
Stegner, Wallace: Zeit der Geborgenheit
Es ist wahrlich eine Zeit der Geborgenheit, welche man mit diesem Buch verbringt.
French, Marilyn: Frauen
Bücher von Marilyn French waren im deutschsprachigen Raum – nach einem Revival 2001/2002 – nur mehr antiquarisch erhältlich. Jetzt hat der Rowohlt-Verlag ihr bekanntestes Werk wieder aufgelegt.
Patterson, James: Die 6. Geisel
An diesem Thriller hat mir am besten gefallen, dass die Polizei nicht nur wie in Romanen üblich an einem, sondern an mehreren Fällen arbeitet. Dass dann auch alle Fälle aufgeklärt werden, fand ich persönlich zu viel des Guten, aber andererseits wäre ich wohl enttäuscht gewesen, wenn ein Böser davongekommen wäre.
Cheever, John: Die Geschichte der Wapshots
Ein Roman, in den ich lange nicht hineingefunden habe, der dann plötzlich “spannend” wurde und wie nebenbei meine eigene und die Existenz von mir mehr oder auch weniger bekannten Menschen widergespiegelt hat.
Martinez, A. Lee: Eine Hexe mit Geschmack
Ich bin kein Fanatsy-Fan, aber eine Geschichte über eine Hexe, die am liebsten Menschenfleisch isst, hat mich gereizt. Nun fand ich in “Eine Hexe mit Geschmack” zwar auch zu wenig Bezugspunkte zu meiner Existenz, als dass mich der Roman zur Fantasy-Literatur bekehrt hätte, aber die skurrilen Einfälle von A. Lee Martinez haben mich denn doch erfreut.
Lopez, Barry: Als ich aus der Welt verschwand
Dieses Buch könnte Wasser auf die Mühlen der Globalisierungs- und sonstigen Gegner sein. Neun über die Welt verstreute Amerikaner haben „die Unverfrorenheit der Firmenkonglomerate, die geheimen Absprachen zwischen Regierung und Wirtschaft oder die Feigheit der Nachrichtensprecher“ nicht mehr ausgehalten und üben eine Art von sanftem Widerstand aus.
Boyle, T. C.: Talk Talk
Ich wollte mir wieder einmal einen Boyle gönnen, und “Talk Talk” fängt auch an wie ein “richtiger Boyle” (amüsant-lustvolle Beschreibung von Menschen in Extremsituationen), doch bald hatte ich mich dabei ertappt, Absätze zu überfliegen, und schließlich wurde mir sogar leicht langweilig.
Shea & Wilson: Illuminatus!
„Es war in jenem Jahr, in dem man schließlich das Eschaton immanentisieren wollte, was etwa soviel heißt wie den Weltuntergang heraufbeschwören.“
Tropper, Jonathan: Zeit für Plan B
Tropper schreibt in einer ausgewogenen Mischung aus Realismus und Fiktion, was ich sehr mag, beschreibt also, was tatsächlich geschehen hätte können – mit jenem gewissen Beisatz an “bigger than life”, der Romane interessant macht und merkwürdigerweise erst realistisch erscheinen lässt.





Die Eselsohren werden 5. – Wer feiert mit?

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