Kirsten Miller: Kiki Strike. Die Schattenstadt
Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence
Berlin Verlag
(2006)

Von Flora empfohlen
Die Ungebetenen
Wenn Eva dieses Buch Flora vorgelesen hat, habe ich mich, sooft es ging, dazugesetzt, doch irgendwann dauerte mir das zu lang, ich nahm “Kiki Strike” mit ins Bett und las es in einem Zug zu Ende.
Kirsten Miller erzählt eine spannende und eine originelle Geschichte mit lauter Mädchen in den Hauptrollen. Unter New York, schreibt Miller, befindet sich eine Schattenstadt (ähnlich den Pariser Katakomben oder dem türkischen Derinkuyu), die rätselhafte Kiki Strike (die auf die Frage, was sie einmal werden möchte, “gefährlich” angibt) möchte diese unbedingt erforschen und schart eine Spezialistinnen-Gang (Basteln, Hacken=Computer, Fälschen, Chemie=Sprengen, Verwandeln und Forschen) namens “Die Ungebetenen” um sich.
Selbstverständlich sind auch andere an der Schattenstadt interessiert, zumal man in ihr Diebsgut lagern oder über ihre Ausgänge prima in Banken einbrechen kann. Aber eigentlich geht es bei dieser Geschichte um etwas ganz anderes …
Und eigentlich hat Miller ein Jugendbuch geschrieben, das sich seiner Zielgruppe nicht anbiedert, sondern wie für Erwachsene geschrieben scheint – nur halt ohne Sex.
Flora war jedenfalls sehr fasziniert. Was Buben mit der starken Mädchengang anfangen, weiß ich nicht. Falls jemand damit Erfahrung hat, bitte posten.
Kiki Strike. Die Schattenstadt bei Amazon.
Eine (etwas mühsam zu bedienende) Kiki-Strike-Homepage gibt es auch, wo man erfährt, dass der zweite Kiki-Strike-Band Anfang Oktober 2007 auf Englisch erschienen ist.


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