Deaver, Jeffery: Schule des Schweigens

17. Mai. 2007 | von

Übersetzt von Wulf Bergner
Goldmann

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Enttäuschender Pageturner

Jeffery Deavers Thriller sind für mich Pageturner, die ich nach dem Finale enttäuscht weglege. So auch die “Schule des Schweigens”, die von einer Geiselnahme handelt. Und das finde ich schade, denn es ist sehr interessant mitzuverfolgen, wie der Super-Verhandler Potter mit dem Verbrecher “Handy“ (der heißt tatsächlich so) umgeht, welcher acht gehörlose Mädchen und zwei Lehrerinnen in seine Gewalt gebracht hat.

Dann sind zwar schon die vielen nicht mit Potter abgesprochene Versuche, die Geiseln zu befreien, – bis auf einen vielleicht – zuviel. Aber bitte: Die Handlung ist so spannend, dass einem das nicht weiter auffällt.

Die Entwicklung gegen Ende des Buches (Seite 430) ist noch herrlich verwirrend, deren Lösung/Erklärung kommt wirklich überraschend, doch was auf den letzten 50 Seiten folgt, ist für mich völlig unglaubwürdig.

Näher darf man sich über Thriller nicht ausbreiten, will man kein Spielverderber sein. Allerdings frage ich mich bei Jeffery Deaver stets, warum er immer des Guten zuviel macht.

Von Werner Schuster

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Über Jeffery Deaver bei Wikipedia,
mehr von Deaver bei “Eselsohren”.

Kategorie: Krimis & Thriller | Schlagwörter:

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