06/03/2008von 534 Views – 0 Kommentare

Deaver, Jeffery: Die Menschenleserin

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Buchcover
Thriller
Ins Deutsche übertragen von Thomas Haufschild
Hardcover: Blanvalet, 2008
Taschenbuch: Blanvalet, 2009
(2007)
Inhalt:

Der erste Fall für Jeffery Deavers neue faszinierende Ermittlerin Kathryn Dance! Vor acht Jahren löschte der hochintelligente Psychopath Daniel Pell auf einen Streich eine ganze Familie aus – zumindest beinahe: Allein die neunjährige Tochter überlebte die Schreckensnacht. Doch nun ist Pell die Flucht aus der Haft gelungen. Und nur Kathryn Dance kann jetzt noch verhindern, dass der Mörder sein Versäumnis von damals wettmacht. Doch dafür muss die geniale Verhörspezialistin ganz tief in Daniel Pells Psyche eintauchen – ein Höllentrip, von dem es vielleicht keine Wiederkehr für sie gibt … (Pressetext)

Kurzkritik:

Leider wartete ich vergebens auf die überraschenden Wendungen und spannenden Details, die mich an den Deaver-Krimis, nicht nur in Bezug auf das bekannte Ermittler-Paar Rhyme/Sachs, sonst so faszinieren. Weder lernte ich viel über Verhörstechniken, noch konnte mich die Verfolgungsjagd sonderlich fesseln.

Fazit: Die Schlafpuppe („The Sleeping Doll“, engl. Titel) erweist sich ein bisschen als Schlafpille. Ich konnte zwischendurch ganz leicht zu lesen aufhören, und deswegen wundert es mich, dass ausgerechnet dieses Buch von Deaver verfilmt werden soll.

Werner gibt  ★★½☆☆  (2,5 von 5 Eselsohren)

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Besprechung:

Die Schlafpille

Ein neuer Jeffery Deaver, hab ich mich gefreut, das Buch, das ich grad gelesen habe, weggelegt und sofort mit „Die Menschenleserin“ angefangen. Deaver behandelt in seinen Krimis oft Spezialthemen; diesmal kreist die Handlung – über die (neu eingeführte) Verhörsspezialistin Kathrin Dance – um Verhörstechniken und Kinesik (die Wissenschaft über die Körpersprache): Das versprach, spannend zu werden.

Dem manipulativen Psychopathen Daniel Pell gelingt die Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis, in dem er einsitzt, seit er wegen der Ermordung einer ganzen Familie vor neun Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt worden war. Kurz davor verwickelt die Spezialistin Dance ihn in ein Verhör, das ihr einen interessanten Einblick in seine Psyche gewährt.

Die Überlebende

Der hochintelligente Pell registriert das und stimmt seine Vorgehensweise sofort darauf ab. Dance wird die Gefährlichkeit Pells aufs äußerste bewusst, und sie und ihr Team versuchen nach allen Regeln der Kunst, Pell aufzuspüren und wieder in Gewahrsam zu bringen. Wenn es Dance gelänge, das kleine Mädchen, das den Familienmord seinerzeit überlebt hat (genannt die „Schlafpuppe“), zu finden und zu befragen, könnte das ihre Chancen auf Ergreifung des Täters erhöhen.

Nichts dazugelernt

Leider wartete ich vergebens auf die überraschenden Wendungen und spannenden Details, die mich an den Deaver-Krimis, nicht nur in Bezug auf das bekannte Ermittler-Paar Rhyme/Sachs, sonst so faszinieren. Weder lernte ich viel über Verhörstechniken, noch konnte mich die Verfolgungsjagd sonderlich fesseln.

Fazit: Die Schlafpuppe („The Sleeping Doll“, engl. Titel) erweist sich ein bisschen als Schlafpille. Ich konnte zwischendurch ganz leicht zu lesen aufhören, und deswegen wundert es mich, dass ausgerechnet dieses Buch von Deaver verfilmt werden soll.

Von Eva Schuster

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Infos:

Über Jeffery Deaver bei Wikipedia.

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