02/04/2011von 355 Views – 0 Kommentare

Das Beste vom März

Liebe LeserInnen,

von den im März vorgestellten Büchern haben uns folgende am besten gefallen:

  • Luc Folliet: NAURU. Die verwüstete Insel (Sachbuch)
    Wie aus dem zweitreichsten Staat der Welt ein Entwicklungsland wurde.
  • Leonardo Padura: Der Mann, der Hunde liebte (Roman)
    Ein großartiger Panoramaroman über die Pervertierung der kommunistischen Utopie, ausgehend von der Ermordung Leo Trotzkis.
  • Martha Gellhorn: Reisen mit mir und einem Anderen (Abenteuer, Reise)
    Martha Gellhorn kann einen faden Nachmittag unterm Moskitonetz spannender schildern als so mancher Extrembergsteiger seinen Beinaheabsturz mit verrenktem Bein und einer Blutvergiftung um Mitternacht vom Killerberg ohne Handschuhe, blind und taub.
  • Jürg Amann: Die Reise zum Horizont (Novelle)
    Was Amann mit seiner Prosa herausmodelliert aus dem Uruguayan-Air-Force-Flug 571, ist die Erkenntnis, dass Menschen situationsbedingt reagieren, mag die Situation auch noch so grausam, abwegig, absurd sein.
  • Hanno Depner: Kant für die Hand (Philosophisches Bastelbuch)
    Vielleicht sollte man Depners Buch ab sofort im Unterricht verwenden. Werner S. zumindest hat innerhalb von sechs Stunden in etwa begriffen, warum Kant die Vernunft „kritisiert“ hat und was dabei herausgekommen ist.

Weniger begeistert waren wir von:

  • Luis Rafael Sánchez: First Dog
    Dieses Buch wirkte auf Werner S. wie ein allzu breit getretener Witz, der nicht einmal eine gute Pointe hat.
  • Charles Sealsfield: Häuptling Tokeah und die Weiße Rose
    Es ist nicht verwunderlich, dass Karl May und nicht Charles Sealsfield zu den meistgelesenen SchriftstellerInnen zählt.

Zeit zum Lesen
wünscht
Werner Schuster


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