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Storys, Glossen, Lesereisen
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Cornwell, Bernard: Sharpes Mission
Insgesamt überwiegt klar der positive Eindruck. Wer Interesse an historischen Schlachten – inklusive aller Gräueltaten – mitbringt, wird gut unterhalten.
Nizon, Paul: Romane, Erzählungen, Journale
Paul Nizon hat immer an e i n e m Buch geschrieben. Jetzt liegt es vor – mit 1.488 Seiten.
Erpenbeck, Jenny: Aller Tage Abend
Für mich stimmt an diesem Romankonstrukt etwas grundsätzlich nicht: Wäre die Hauptfigur irgendwann tatsächlich gestorben, es hätte sich an ihrer Geschichte bis dahin nichts geändert. Wozu also muss sie dauernd das Zeitliche segnen? Einzig, damit die Autorin deren Leben nicht geradeheraus zu erzählen braucht?
Wells, Dan: Ich bin kein Serienkiller
Leider ein Mysterythriller: Ein Soziopath mit Prinzipien macht sich auf Serienkiller-Jagd.
Nachdem ich Salchers „Der verletzte Mensch“ gelesen hatte, wollte ich wissen, was sich bei Alice Miller in den letzten Jahren so getan hat. Besser gesagt: Vor ca. 25 Jahren waren Millers erste drei Bücher wichtig für mich, ich las das „Drama des begabten Kindes“ und sah mich natürlich selbst als eines. Und jetzt war ich zwar nicht erstaunt, dass Miller bei ihrem Thema geblieben ist, sondern über dieses meiner Meinung nach schlecht geschriebene Buch.
Meyer, Lorenz: Das ultimative Bullshit-Bingo
Mit seinen Bullshit-Bingos hilft Lorenz Mayer sich und anderen dabei, dem alltäglichen Frust mit Berufsgruppen, Partnern, Medien usw. Ausdruck zu verleihen. Die 77 Zettel mit je 20 Phrasen lassen sich auch heraustrennen – und wem ein Thema fehlt, der oder die kann auf den Rückseiten eigene Bullshit-Bingos erstellen.
Nöstlinger: Friederike & Mai: Ritterburg
Sagt man sich nach der “Klassenfahrt” vielleicht, “ich sollte gut und nett sein und überdies Frauen respektieren”, so fallen einem bei “Friederike” einerseits ganz nebenbei viele persönliche Bilder und Sätze ein, die mit dem Thema “Außenseiter” zu tun haben, und andererseits möchte man doch selbst rote Haare haben, wenn man damit fliegen könnte. Vor allen bösen Menschen und Umständen einfach wegfliegen.
Landy, Derek: Skulduggery Pleasant 4
„Skulduggery Pleasant 04“ ist wie seine Vorgänger ein wirklich spannendes Buch mit viel Action, Humor und Horror.
Schütt, Hans-Dieter: Peymann von A–Z
Warum, fragte mich meine Familie heute, warum hast du dir ein Buch über Claus Peymann bestellt? Nun, antwortete ich, weil Peymann aus dem verschlafenen Burgtheater eine interessante Bühne gemacht hat. Weil er für Aufregung und Skandale gesorgt hat. Weil er ein Reibebaum für Österreich war. Weil sich wahrscheinlich niemand mehr an den Namen des Intendanten davor erinnern kann. Und, fragte ich, wisst ihr, wer jetzt dort Direktor ist? – Sie wussten es nicht.
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