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Storys, Glossen, Lesereisen
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Shriver, Lionel: Wir müssen über Kevin reden
Was hätte geschehen müssen, damit Kevin sein Schulmassaker nicht akribisch geplant und ausgeführt hätte?
Dieses Buch ist vielschichtig. Zum einen ist es eine Reflexion über die Bedrohung eines Staates durch Terror, zum anderen über die Auswirkungen von (Bürger-)Kriegen auf die Bürger, weiters über den Umgang von Emigranten mit der Fremde – und von Bürgern mit Emigranten. Dann wird ein Blick auf das Amerika (konkreter: auf Chicago) vor 100 Jahren geworfen – und auf das Osteuropa der Gegenwart. Weiters wird über eine an widrigen Umständen zerbrechende Frau – und besonders auch über eine Männerfreundschaft erzählt.
Ein betagter Medientycoon sieht sich sein Lebenswerk an und stellt fest, dass in seinen Radio- und Fernsehstationen nur noch seichter Müll läuft. Und er gibt sich selbst die Schuld daran. Als Wiedergutmachung ruft er die Akademie für hochbegabte Kinder „New Renaissance“ ins Leben. Da der Tycoon der Ansicht ist, dass wahre Kunst nur von deprimierten, verzweifelten und unglücklichen Menschen geschaffen werden kann, wird den KünstlerInnen das Leben zur Hölle gemacht.
Kellermann, F. & J.: Schwere Schuld
Was wie ein Frauenroman in munterem Plauderton beginnt, entpuppt sich nach und nach als recht passabler Krimi.
Justin Scott hat mit dem Vorgängerband („Sabotage“) ein historisch stimmiges Abenteuer rund um den Privatdetektiv Isaac Bell erzählt, das im neuen Roman „Blutnetz“ seine Fortsetzung findet. Statt Eisenbahnen stehen diesmal Schiffe und deren Waffensysteme im Vordergrund. Wieder gelingt es dem Autor, den Leser in das beginnende 20. Jahrhundert zu entführen. Von Jungen, die Geschäftsleuten die Schuhe polieren, über Pferdekutschen, Telegrafen bis hin zu den vielen anderen technischen, wirtschaftlichen und politischen Details passt alles in diese Zeit.
Voggenhuber, Johannes: res publica
Hier erfahren Sie, dass es in der Politik tatsächlich noch Menschen gibt, die ihren Auftrag, nämlich das Volk zu vertreten, ernst nehmen. Sie werden staunen: es gibt sie sogar im EU-Parlament.
Schwartau/Valet: Vorsicht Supermarkt!
Man ahnt es, weiß es, will es dann doch nicht wahr haben – ein Supermarkt ist eigentlich eine Falle. Und in Zeiten, in denen immer mehr Menschen immer weniger in der Geldbörse bleibt, kommt dieses Buch gerade recht.
Sachslehner, Johannes: 365 Schicksalstage
Das ist jetzt natürlich ein Buch, das ich (noch) nicht zu Ende gelesen habe. Ich habe „Stichproben“ genommen und mir vorgenommen, das nächste Jahr damit zu verbringen. Wie geplant, werd‘ ich‘s wohl nicht machen, aber mir jeden Tag einen Schicksalstag Österreichs zu vergegenwärtigen, das hätte schon was.
Carman, Patrick: Skeleton Creek 1
Flora Schuster sagt: „Ich habe dieses Buch im Urlaub mit meiner Freundin in zwei Stunden ausgelesen.“
Jinks, Catherine: Teuflisches Team
Nicht ganz so gut wie „Teuflisches Genie“ ist der zweite Band des Dreiteilers um das jugendliche Genie Cadel gelungen, der kein Böser sein kann, obwohl sein Megaschurken-Vater alles daran setzt.
Waechter/Eilert: Die Kronenklauer
Als „Bonustrack“ kann man mit diesem „Buch für Kinder, Eltern und andere anspruchsvolle LeserInnen“ auch folgende Sachen treiben: falzen, raten, reimen, puzzlen, malen, singen und schneiden.
Atwood, Margaret: Oryx und Crake
Ein schreckliches Buch. Im Bereich des Möglichen. Ohne Hoffnungsschimmer.
Steidele, Angela: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens
Endlich gewürdigt: die Leistungen von Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens.
Reisehits & Die Reise meines Lebens
„Wir machen schöne Bücher“, sagen die Leute vom Corso-Verlag, und das kann man nur bestätigen. Sowohl „Reisehits“ als auch „Die Reise meines Lebens“ blättert man mit Genuss durch und bleibt gerne bei einzelnen Beiträgen hängen.
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