Kategorie: Romane & Erzählungen
McCarten, Anthony: Hand aufs Herz
Gemessen an „Englischer Harem“ ist „Hand aufs Herz“ für mich eine Enttäuschung.
Kaddour, Hédi: Waltenberg, Kapitel 1&2
Um diesen Roman wäre schade, wenn ich ihn jetzt aus Pflichtgefühl überfliegen würde, statt seine Lektüre zu zelebrieren.
Balzac, Honoré de: Vater Goriot
Ich wäre ja nicht ganz bei Trost, würde ich Balzac nicht als großartigen Schriftsteller gelten lassen, doch beim Lesen von „Vater Goriot“ hatte ich folgenden Gedanken: Was wäre, wenn ein Unbekannter einen ähnlich gebauten Roman heute einem Verlag schicken würde?
Nizon, Paul: Im Bauch des Wals
Sind Nizons Caprichos von freiem, spielerischem und scherzhaftem Charakter oder im Sinne von Goya? Oder beides? Jedenfalls verhandelt er im „Bauch des Wals“ mit dem Leben nicht in erster Instanz …
Eugenides, Jeffrey (Hg.): Der Spatz meiner Herrin ist tot
Jeffrey Eugenides Auswahl großer Liebesgeschichten der Weltliteratur erweckt hohe Erwartungen, hinter denen der Sammelband leider weit zurückbleibt.
Doulatabadi, Mahmud: Der Colonel
Wer mit dem Iran nur den Schah und Chomeini verbindet und wer die aktuellen Ereignisse um die Präsidentschaftswahl beobachtet, wird mit diesem Buch verstehen, was die Menschen bewegt, bei Lebensgefahr gegen das Wahlergebnis zu protestieren.
Kossdorf, Jan: Sunnyboys
„Ich denke, diesen ,neuen‘ österreichischen Autor sollte man unbedingt lesen und unterstützen,“ meint „Jazzfly“ und hat folgenden Gastbeitrag geschrieben: „Sunnyboys“ ist unglaublich authentisch, witzig und, obwohl es in Wien spielt, gar nicht Österreich-Wien-klischeehaft geschrieben …
Bart, S.U.: Goodbye Bismarck
Bei manchen Romanhandlungen denkt man sich: Wieso ist da niemand früher drauf gekommen? Das liegt doch auf der Hand! – Mir ist es bei S.U. Barts „Goodbye Bismarck“ so ergangen. Die schreibt darüber, dass am Tag der Deutschen Einheit der Kopf der Bismarck-Statue in Hamburg von unbekannten Tätern mit einem Tuch verhüllt wurde, auf dem eine Karikatur von Helmut Kohl aufgemalt war. – Also wenn das kein Romanstoff ist!
Marohn, Kirsten: Lappalie #2
Die Geschichte ist elegant und schwungvoll geschrieben, die Story halbwegs nachvollziehbar, und es gibt einige zart und einfühlsam, beinahe poetisch beschriebene Momentaufnahmen, die mich berührt haben. Wären da nicht die Dialoge!





Die Eselsohren werden 5. – Wer feiert mit?

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