24/09/2012von 428 Views – 0 Kommentare

Faller, Kerstin: Wie ich einmal versuchte, reich zu werden

Cover Faller: Wie ich einmal versuchte, reich zu werden:
  • Kapitalismus für Anfänger
  • Sachbuch Wirtschaft
  • Broschiert
  • 240 Seiten
  • Erschienen 2010 bei Pantheon

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Inhalt:

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Von einer, die auszog, das Spekulieren zu lernen

Eigentlich waren der Journalistin Heike Faller Themen wie Aktienkurse, Vermögensbildung, Altersvorsorge immer ziemlich egal gewesen, aber irgendwann packte sie der Ehrgeiz, und sie wollte es wissen. Sie nahm eine Auszeit vom Job und ging unter die Investoren und Spekulanten mit dem Ziel, innerhalb eines Jahres ihr Geld zu verdoppeln. Ein spannendes Experiment und ein einzigartiger Einblick in die Welt der Wertpapiere, Goldkurse und Anlagephilosophien. (Pressetext)

Kurzkritik:

Wer selbst nie mit Wertpapieren oder Rohstoffen spekuliert hat, wird dem Buch vielleicht weniger abgewinnen können als ich. Doch mir ist es einige Male ganz ähnlich ergangen. Selbst verordnete Regeln und gute Ratschläge schlägt man ebenso in den Wind wie eindringliche Warnungen, sobald erst die Gier von einem Besitz ergriffen hat.

Albert gibt  ★★★¾☆  (3,75 von 5 Eselsohren)

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Besprechung:

Es gibt kein Patentrezept für Reichtum

Ich habe das Buch von meinem Buchhändler zum Geburtstag geschenkt bekommen. Gekauft hätte ich es mit Sicherheit nicht, da ich einerseits Betriebswirtschaft studiert habe und andererseits schon vor vielen Jahren dem kleinen Spekulanten in mir abgeschworen habe. :-)

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Umso unterhaltsamer finde ich es allerdings, wie Heike ihre Erlebnisse mit dem „Pyramidenspiel Börse“ beschreibt. Vom ersten Leuchten in den Augen beim Glauben an die Formel für das große Geld, bis zum Feststellen, dass es kein Patentrezept für Reichtum gibt. Und falls doch, haben die Eingeweihten allen Grund, dieses Wissen nicht zu teilen, denn der Reichtum der wenigen ist nur durch die Armut von vielen möglich.

Wer selbst nie mit Wertpapieren oder Rohstoffen spekuliert hat, wird dem Buch vielleicht weniger abgewinnen können, aber ich musste schmunzeln, weil es mir damals einige Male ganz ähnlich ergangen ist. Selbst verordnete Regeln und gute Ratschläge schlägt man ebenso in den Wind wie eindringliche Warnungen, sobald erst die Gier von einem Besitz ergriffen hat. Ein Sprichwort sagt, wenn man ein kleines Vermögen möchte, muss man ein großes investieren.

Gier und Selbstüberschätzung

Ich habe seinerzeit ein kleines Vermögen investiert und binnen zwei Wochen ein großes daraus gemacht. Das war der berühmt-berüchtigte Augenblick des Erfolgs – böse Zungen sagen auch Anfängerglück dazu. Doch dann kam die Gier, gepaart mit einer gehörigen Portion Selbstüberschätzung, und mein Geld war weg.

Fazit: Ich weiß nicht, ob dieses Buch Leute vor diesem Moment bewahren kann, (Mich hätte es damals nicht überzeugt, denn ich wusste es natürlich viel besser und hatte selbstverständlich alles durchschaut.) aber selbst wenn es nur dazu anregt, die Einsätze gering zu halten (zumindest nicht mit fremdem Kapital zu spekulieren; Stichwort: Leverage-Effekt), hat es seinen Zweck erfüllt.

© Albert Knorr – siehe auch www.albert-knorr.com

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Infos:

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Heike Faller, geboren 1971, besuchte nach dem Abitur die Deutsche Journalistenschule in München. Sie studierte Ethnologie und Germanistik und war für »Brigitte«, »Geo« und das »SZ Magazin« tätig. Seit 1999 arbeitet sie als Redakteurin bei der »Zeit«. 1997 erhielt sie den Axel-Springer-Preis für Nachwuchsjournalisten und 2006 den Emma-Journalistinnen-Preis.

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