Archiv von November, 2009
Simi, Giampaolo: Camorrista
Dieser verunsichernde Pageturner beschreibt, was das System Camorra aus einer Gesellschaft macht.
Aufführen wie die Götter
Wien, U-Bahn. Ein paar Jugendliche fremdländischer Herkunft sind sehr ausgelassen. Einer davon ist ein bisschen gewalttätig, d.h. er prügelt im Spaß auf Freunde und Freundinnen ein. Aber nicht so, dass man als Unbeteiligter Angst um sich oder um die Geprügelten hätte. Die alte Frau neben mir zum alten Mann neben ihr: „Und da wundern sie [...]
Ein Büro voller Eselsohren, Teil 9
Zur Vorgeschichte: Eins & Zwei, Drei, Vier, Fünf, Sechs, Sieben und Acht Zuerst hab ich versucht, das Schanigarten-Holz mit einer Stichsäge zu schneiden. – No way! Und dann habe ich meine Bastelfreunde Michi & Pet gefragt, ob sie eine Handkreissäge besitzen, welche sie mir borgen könnten. Dann war das Sägeblatt stumpf, also hab ich ein [...]
Moers, Walter: Die 13½ Leben des Käpt‘n Blaubär
Tratschwellen, Berghutzen, Stollentrolle, Nattifftoffen, Eydeeten und Haifischmaden.
Vine, Barbara: Das Geburtstagsgeschenk
Ungefähr ab der Hälfte des Romans war mir relativ egal, ob der Politiker nun über die Folgen seiner sexuellen Vorlieben stolpert oder nicht.
Gustafsson, Lars: Der Tod eines Bienenzüchters
Nicht nur eine Krankheitsgeschichte, sondern eine Lebensreflexion, in meist nur wenigen Seiten langen, dadurch bestechend präzisen Einträgen.
Die aktuellen Bestseller (24.11.)
Was wir gerne lesen: „In der Mitte des Lebens“, „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele“ und „Liebe: Ein unordentliches Gefühl“.
Nizon, Paul: Romane, Erzählungen, Journale
Paul Nizon hat immer an e i n e m Buch geschrieben. Jetzt liegt es vor – mit 1.488 Seiten.
You‘ve got mail
HAUCHEN sie nicht so undifferenziert ihren schlechten mundgerucht ins internet. wie überheblich und zynisch, wie ungebildet sie über die schaupielkunst reflektieren ist beispiellos. ich biete ihnen gerne ein seminar an um sie aus ihrer lächerlichkeit herauszuführen. wie rückschrittlich und verkommen das internet geworden ist. ich sage nie etwas gegen schlechte kritiken, aber auf ihre unbeholfenheit [...]
Ein Büro voller Eselsohren, Teil 8
Zur Vorgeschichte: Eins & Zwei, Drei und Vier, Fünf, Sechs, Sieben Sieht doch gleich viel besser aus (von den Wasserflecken mal abgesehen): Aber die weißen Platten waren nur angelehnt. Ein paar sind jetzt auch angeklebt. Ob diese Fixiermethode einmal in die Lehrbücher aufgenommen werden wird? Und der Besitzer des Italieners vis-à-vis hat mir sein Schanigarten-Holz [...]





Die Eselsohren werden 5. – Wer feiert mit?


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