Archiv von Februar, 2009
Goebel, Joey: Heartland
„Vincent“ war ja schon großartig, „Heartland“ ist noch besser. Joey Goebel ist noch keine 29 und hat wahrscheinlich einfach so ein Meisterwerk verfasst.
Kanger, Thomas: Der tote Winkel
Dies ist das perfekte Buch für Krimi-LiebhaberInnen, die sich über soziale Missstände empören wollen.
Buckner, M. M.: Watermind
Ich bin ja jetzt kein Chemiker, aber Buckners Vision einer Lebensform, die sich selbst aus Mikrochips, Chemikalien und Biomasse erschafft, klingt und liest sich sehr plausibel. Dass so etwas von Menschen erst einmal als Gefahr betrachtet wird, ist auch nicht von der Hand zu weisen. Und schon sind wir mitten drinnen in einer spannenden Geschichte.
Enzensberger, Hans Magnus: Hammerstein oder der Eigensinn
„Wie kommt Hans Magnus Enzensberger dazu, die Biographie eines deutschen Generals zu schreiben?“, fragt uns der Verlag, und Enzensberger selbst erklärt es in einem Postskriptum: „Weil sich an Hand der Geschichte der Familie Hammerstein auf kleinstem Raum alle entscheidenden Motive und Widersprüche des deutschen Ernstfalls wiederfinden und darstellen lassen.“
Carofiglio, Gianrico: Die Vergangenheit …
… ist ein gefährliches Land Roman Aus dem Italienischen von Julia Eisele Hardcover: Goldmann, 2009 („Il passato √® una terra straniera“, RCS, 2004) Absurde Welten Da ich von Carofiglios „Das Gesetz der Ehre“ sehr angetan war (siehe hier), habe ich mich natürlich auf „Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land“ gefreut, wurde aber eher enttäuscht, obwohl [...]
Nizon, Paul: Das Jahr der Liebe
Selbst wenn ich den „Das Jahr der Liebe“-Nizon nicht besonders sympathisch finde, so begeistert und „wärmt“ mich doch seine klare, lyrische Prosa.
Hemon, Aleksandar: Lazarus
Dieses Buch ist vielschichtig. Zum einen ist es eine Reflexion über die Bedrohung eines Staates durch Terror, zum anderen über die Auswirkungen von (Bürger-)Kriegen auf die Bürger, weiters über den Umgang von Emigranten mit der Fremde – und von Bürgern mit Emigranten. Dann wird ein Blick auf das Amerika (konkreter: auf Chicago) vor 100 Jahren geworfen – und auf das Osteuropa der Gegenwart. Weiters wird über eine an widrigen Umständen zerbrechende Frau – und besonders auch über eine Männerfreundschaft erzählt.
Umstrittener Romy-Schneider-Roman bleibt geschwärzt
Der hier vor zwei Wochen vorgestellte Roman „Ende einer Nacht“ über die letzten Stunden im Leben Romy Schneiders bleibt teilweise geschwärzt. Das Landgericht Frankfurt gab heute der Unterlassungsklage gegen den Münchner Blumenbar-Verlag und den Autor Olaf Kraemer statt und bestätigte eine bereits im Oktober ergangene einstweilige Verfügung. Der Romanautor Olaf Kraemer darf weiterhin nicht behaupten, [...]
Arjouni, Jakob: Der heilige Eddy
Ich schätze Jakob Arjouni sehr (seine Kayankaya-Krimis und besonders „Idioten. Fünf Märchen“), aber dieses Buch hat mich etwas ratlos zurückgelassen.
Hohlbein, Wolfgang und Heike: Dreizehn
Jetzt habe ich meiner Tochter doch tatsächlich diese 550 Seiten vorgelesen. Es war mein erster Hohlbein, es war ein Vergnügen, und ich halte den Hintergrund von „Dreizehn“ für plausibler als den von Stephen Kings „Es“.





Die Eselsohren werden 5. – Wer feiert mit?

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