Oktober

Liebe LeserInnen,

im Oktober 2008 erscheinen – unter vielen, vielen anderen – folgende Bücher erstmals und/oder als Taschenbuch. Die Texte stammen wie gehabt aus den Ankündigungen der Verlage.

Über mit B gekennzeichnete Bücher sind Besprechungen geplant, über die orange gefärbten Links kann bei Amazon (vor)bestellt werden.

  • TASCHENBUCH

  • Ishmael Beah„Rückkehr ins Leben: Ich war Kindersoldat“ – Piper
    „Ohne Pathos, ohne Übertreibung, ohne altkluge Reflexion, ohne Schuldbekenntnis, nur geschildert, in einer einfachen und deshalb umso fesselnderen Sprache.“ Süddeutsche Zeitung „Ein Buch in bemerkenswerter literarischer Qualität, eindrücklich und anrührend.“ Norddeutscher Rundfunk „Ein Buch wie dieses gab es noch nicht. Der Autor Ishmael Beah ist ein Geschenk für alle, die etwas lernen wollen über Westafrika, über Kinder, über die perverse Art der Kriegführung.“ Der Spiegel „Das Buch ist die literarisch wohl gelungenste Aufarbeitung des Kindersoldaten-Themas.“ 3sat.
  • Fjodor DostojewskiSämtliche Werke – Piper
    Sämtliche Werke von F. M. Dostojewski in der Übersetzung von E. K. Rahsin. Die mit dem Übersetzerpreis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnete Edition, deren größter Vorzug ihre sprachliche und historische Nähe zum russischen Originaltext ist, enthält das vollständige Werk des großen russischen Dichters.
  • Tracy Mack & Michael Citrtin„Sherlock Holmes & die Baker Street Bande 02. Das Haus der Wahrsager“ – Rotfuchs
    Greta Berliner besaß eine Leidenschaft für alles Mystische und heuerte den Jungen Konstantin als Medium an, der Kontakt zu ihrem verstorbenen Ehemann Gunther aufnehmen sollte. Als während einer Séance Gunthers Geist plötzlich ganz körperlich im Zimmer erschien, stirbt Greta vor Schreck. Sherlock Holmes wird mit diesem Fall beauftragt und beauftragt die Baker-Streeet-Bande, Konstantins Unterkunft – ein Spukhaus am Rand von London – genauer unter die Lupe zu nehmen.
  • Tiziano Terzani„In Asien: Mentalität ¬∑ Kultur ¬∑ Politik“ – Goldmann – Besprechung
    Der Journalist und Schriftsteller Tiziano Terzani hat 30 Jahre lang für den „Spiegel“ aus Asien berichtet. „In Asien“ ist die Essenz seiner Erfahrungen. Immer vor Ort berichtet er in seiner eigenen hintergründigen Art, u.a. vom militärischen Engagement der USA in Vietnam, dem Fall Pnom Penhs, von der Niederschlagung des Aufstands am Platz des himmlischen Friedens, von der Übergabe Hongkongs an die Chinesen oder dem Phänomen der indischen “Räuberhauptfrau” Phoolan Devi. Persönliche Porträts von Mutter Teresa, dem Dalai Lama, vom japanischen Kaiser Hirohito und dem chinesischen Machtpolitiker Deng Xiao Ping verdeutlichen das weite Spektrum asiatischer Lebenserfahrung. Schöne und grausame Eindrücke entfalten sich: die Friedfertigkeit thailändischer Buddhisten neben der Schreckensherrschaft der Roten Khmer und dem gnadenlosen Kodex japanischer Geheimgesellschaften.
  • Jonathan Tropper„Mein fast perfektes Leben“ – Droemer/Knaur
    Ein Haus im Grünen, eine liebevolle Familie, eine erfolgreiche Zeitungskolumne: Doug Parkers Leben könnte perfekt sein. Eigentlich. Doch dann stirbt seine Frau Hailey bei einem Unfall. Ein Jahr später klammert sich Doug immer noch an seine Trauer und den Schmerz – an alles, was ihm von der großen Liebe geblieben ist. Als wäre das nicht schlimm genug, entwickelt Haileys pubertierender Sohn aus erster Ehe eine Vorliebe für illegale Rauschmittel, während Dougs Vater langsam den Verstand verliert, seine scharfzüngige Schwester bei ihm einzieht und die Hausfrauen der Nachbarschaft beginnen, den attraktiven Witwer zu umschwärmen wie hungrige Haie. Nein, das Schicksal fasst Doug nicht mit Samthandschuhen an – aber genau das ist es, was ihm schließlich den Tritt in die richtige Richtung gibt: zurück ins fast perfekte Leben.
  • Andreas Schlüter„Level 4. Der Sunshine-Chip: Ein Computerkrimi“ – dtv
    Endlich Sonne! Nach 329 Stunden Dauerregen stört es Ben und seine Freunde nicht mehr, dass ihr karibisches Ferienparadies eigentlich nur untereiner riesigen Käseglocke existiert. Doch schon bald wird das Paradies zur Hölle: Das Wetter gerät völlig außer Kontrolle, Schnee und heftige Orkane bedrohen das Leben der Besucher. Die vier Freunde retten sich in einen unterirdischen Gang und machen eine unglaubliche Entdeckung.
  • Maj Sjöwall & Per Wahlöö„Die Tote im Götakanal: Ein Kommissar-Beck-Roman“ – Rowohlt
    Neu übersetzt. – Kommissar Martin Beck ist die Hauptfigur in den Kriminalromanen des schwedischen Autorenpaars Maj Sjöwall und Per Wahlöö. Beck ist zunächst Kriminalkommissar, später Chef der landesweiten schwedischen Mordkommission. Die Serie „Roman über ein Verbrechen“ besteht aus zehn Büchern, die im Original zwischen 1965 und 1975 erschienen sind und mehrmals neu aufgelegt wurden. Sowohl in Schweden als auch auf dem internationalen Markt fiel die Serie aufgrund ihrer Sozialkritik und aufgrund ihrer literarischen Qualitäten auf. Neuübersetzung.
  • Anya Ulinich„Petropolis: Die große Reise der Mailorder-Braut Sascha Goldberg“ – dtv – B
    Mit 17 hat Alexandra – genannt Sascha – Goldberg schon ein ganzes Leben hinter sich: Sie war Kunststudentin in Moskau (erschwindelter Platz), wurde Mutter einer ungewollten Tochter in Asbest 2, einem Gulag-Außenposten im postsowjetischen Sibirien (grausam), bewarb sich als Mailorder-Braut (erfolgreich) und konterkarierte damit die Bemühungen ihrer Mutter, ein respektables Mitglied der „intelligenzija“ aus ihr zu machen (endgültig). Saschas Weg führt aus einem gottverlassenen ex-sozialistischen Kaff in das Land der falschen Verheißungen – über Phoenix Arizona (indiskutable Ehe) nach Chicago (privilegierte Sklavenarbeit) bis nach Brooklyn, wo so was wie Glück endlich greifbar wird.
  • HARDCOVER

  • Jorge Semprun„Was für ein schöner Sonntag!“ – Suhrkamp
    In „Was für ein schöner Sonntag!“ erzählt Jorge Semprun von einem sonnigen Wintersonntag des Jahres 1944 im KZ Buchenwald. Ausgehend von der Erinnerung an diesen Tag umgreift der große Roman den Alltag im Vernichtungslager und die Überlebensstrategien – und stellt den Ausgangspunkt für ein ausgreifendes autobiographisches Gesamtporträt dar: von der Kindheit in Madrid bis zur Tätigkeit als Untergrundführer der spanischen kommunistischen Partei, dem Ausschluß aus der Partei – und den Beginn des eigenen Schreibens. – Neuauflage bei Suhrkamp, günstig in der SZ-Bibliothek.
  • Hitonari Tsuji„Der weiße Buddha“ – Piper – B
    Nichts weniger als eine literarische Meditation über die tiefgründigsten Fragen des Lebens ist dieser so weise und gleichzeitg so moderne Roman von Hitonari Tsuji. Poetisch und dennoch glasklar erzählt er die Geschichte eines Mannes, der als Sohn eines Waffenschmieds auf der südjapanischen Insel Ono das Licht der Welt erblickt und ein Jahrhundert des Krieges, aber auch der Hoffnung und Liebe durchlebt. Und der eines Tages einen großen Wunsch in sich verspürt, der zur Lebensaufgabe reift: Er macht sich daran, den Knochenstaub aller auf der Insel Begrabenen zu sammeln, und errichtet einen imposanten weißen Buddha als Behältnis für die unzähligen Erinnerungen. Denn kein Menschenleben soll je wieder in Vergessenheit geraten.
  • Tomi Ungerer & Barbara Hazen„Der Zauberlehrling“ – Diogenes – Besprechung
    Tomi Ungerer zeichnet die berühmte Geschichte von einem, der Geister rief, die er dann nicht mehr loswurde.
  • Friedrich Karl Wächter & Bernd Eilert„Die Kronenklauer“ – Diogenes – Besprechung
    König werden ist nicht schwer, König sein dagegen sehr. Das stellen nach vielen Abenteuern und Bewährungsproben fest: die Kinder Robert, Moritz und Johanna, das Schwein König Schwarte, die Maus Charlie „Tasso“ Koffer, der Esel Carlo Spannnagel, die Katze Fräulein Bellmaus und die Eule Dr. Johannes Loy. F. K. Waechter und Bernd Eilert laden ein in eine fröhlich-verkehrte Welt, in der es doch mit rechten Dingen zugeht. Neuauflage des übermütigen Buches für Kinder, Eltern und andere anspruchsvolle LeserInnen.

Zeit zum Lesen
wünscht
Werner Schuster

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