kurze Pause
liebe LeserInnen,
aus beruflichen Gründen komme ich diese Woche nicht dazu, Buchbesprechungen zu schreiben. Die nächste Rezension erscheint deshalb am 19. November (07).
Werner Schuster
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liebe LeserInnen,
aus beruflichen Gründen komme ich diese Woche nicht dazu, Buchbesprechungen zu schreiben. Die nächste Rezension erscheint deshalb am 19. November (07).
Werner Schuster
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unterhalb finden Sie immer (bei jedem Seitenaufruf) neu ausgewählte Rezensionen.
Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Henning, Peter: Ein deutscher Sommer
Vier Jahre hat Peter Henning für diesen Roman recherchiert. Vielleicht hätte er besser einen Tatsachenbericht geschrieben.
Villalobos, Juan Pablo: Fiesta in der Räuberhöhle
Ein nettes Buch mit einer an sich guten Idee, die für mich aber nicht aufgeht. Es geht um die mexikanische Drogenmafia.
Falkner, Michaela: Du blutest, du blutest
Als (Lese-)Performance, im Kontext von Installation und interventionistischer Kunst – so weitere Betätigungsfelder der Autorin – als splitterhafte und dadurch umso eindrucksvollere, nachvollziehbarere Repräsentation von Kriegsgewalt schiene der Text durchaus verständlich.
Palov, Chloe: Pforte des Bösen
Fast jedes Bösewicht-Kapitel endet mit der Drohung, dass es dem Heldenduo jetzt (aber jetzt wirklich!) an den Kragen geht. Nachdem man das zum fünften Mal gelesen hat, langweilt es, nach dem zehnten Mal nervt es, danach habe ich aufgehört zu zählen.
Kanger, Thomas: Der tote Winkel
Dies ist das perfekte Buch für Krimi-LiebhaberInnen, die sich über soziale Missstände empören wollen.
Zäuner, Günther: Hirngift und Seelenmord
Dieses Buch ist eine Aufzählung von Unmengen von „Seelenfängern“ à la Scientology.
Meyer, Lorenz: Das ultimative Bullshit-Bingo
Mit seinen Bullshit-Bingos hilft Lorenz Mayer sich und anderen dabei, dem alltäglichen Frust mit Berufsgruppen, Partnern, Medien usw. Ausdruck zu verleihen. Die 77 Zettel mit je 20 Phrasen lassen sich auch heraustrennen – und wem ein Thema fehlt, der oder die kann auf den Rückseiten eigene Bullshit-Bingos erstellen.
Zirnbauer, Thomas: Deutsche Literatur in 60 Minuten
Eine vergnügliche Literaturgeschichte aus ungewohnter Perspektive: anhand thematischer Klammern wie NobelpreisträgerInnen, Liebe, Entwicklungsroman, Italien, Familie, Schule, Rech und Unrecht sowie Dorf und Großstadt. Mit profundem Wissen verständlich geschrieben.
Ravel, Edeet: Du liebst mich nicht
Ich hatte zuvor schon vom Stockholm-Syndrom gehört, es aber gewissermaßen nicht glauben können, dass Menschen tatsächlich so reagieren. In diesem Roman habe ich keine Sekunde daran gezweifelt, dass sich ein Entführungsopfer so verhalten könnte wie Chloe.
Ford, Michael Thomas: Z – Das Spiel der Zombies
Gefestigte Persönlichkeiten werden die Entscheidungen der Protagonisten nur selten nachvollziehen können. Dennoch ist gut beschrieben, wie ein (für Erwachsene) harmloses Problem durch Gruppendruck, Tabletten, Angst vor Eltern und Geheimnistuerei zur Katastrophe heranwächst.
Hoffmann, Wolfgang: Internatsgeschichten
Dieses Buch will anhand einer persönlichen Tragödie ein System erklären, und das gelingt nicht.
Burstein, Fabian (Hrsg.): Wir feiern Untergang!
Eine Besprechung in drei Teilen: Zuerst „Copy & Paste“, dann wohlwollend-raunzend und schließlich „gnadenlos misanthrop“.
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