29/06/2013von 324 Views – 0 Kommentare

Werners Wochenschau, 22.–28. Juni

News- & Story-Esel

22. bis 28. Juni 2013

News:

– Ranking der weltgrößten Buchkonzerne
– Neue Online-Plattform „Bookmarks“
– Gestorben: „I am Legend“-Autor Richard Matheson
– Gestorben: spanischer Kultautor Javier Tomeo

Storys:

– Zombies in Literatur und Film
– 250 Jahre verführtes Dienstmädchen

Rezensionen:

– „Gotteskrieger“ von Rodney Stark
– Julia Kissinas Debüt „Frühling auf dem Mond“
– Kerstin Giers Jugendbuch-Trilogie „Silber“

Weitere ausgewählte Literatur-News, empfohlene Storys & Buchbesprechungen aus Zeit, Welt, taz, Süddeutsche, Frankfurter Rundschau, FAZ, Standard, Presse, Wiener Zeitung, Falter, Spiegel u.a. finden Sie tagesaktuell bei Eselsohren/Twitter.

News:

13. Ranking der weltgrößten Buchkonzerne
Umbau ohne Schrumpfkurs
Von den 50 größten internationalen Buchunternehmen hat die Hälfte das vergangene Jahr mit einem zum Teil soliden Umsatzplus abgeschlossen, insgesamt waren addiert 54,8 Mrd Euro in der Kasse. Rein rechnerisch ist das ein Plus von 3,2%, das Mut macht: Signalisiert es doch, dass die Verlage im Gegensatz zum klassischen Buchhandel allen Marktveränderungen zum Trotz keinen Schrumpfkurs fahren.
Zum Buchreport-Artikel →

Neue Online-Plattform „Bookmarks“ der Random House Group
Leserwünsche kennenlernen
Die britische Random House Group die Online-Plattform “Bookmarks” gestartet − um in Austausch mit den Lesern zu treten. Drei Wochen nach Start haben sich bereits rund 1.000 Personen für die Seite registriert, teilt Bertelsmann mit.
Zum Börsenblatt-Artikel →

„I am Legend“
Richard Matheson gestorben
Viele von Mathesons Romanen wurden verfilmt. Die Internet Movie Database IMDb führt ihn für über 80 Film- und TV-Produktionen als Autor an. Am bekanntesten ist wohl sein erster Roman, „I am Legend“ von 1954. Das Buch wurde drei Mal verfilmt. 1964 als „The Last Man on Earth“ mit Vincent Price. „Der Omega-Mann“ (1971) mit Charlton Heston und zuletzt 2007 mit Will Smith in der Hauptrolle.
Zum Presse-Artikel →

Surrealistische und humorvolle Werke
Der spanische Schriftsteller Javier Tomeo ist tot
Er war ein „Bezugspunkt der surrealistischen Literatur“: Spanien trauert um einen seiner am häufigsten übersetzten Gegenwartsautoren. Der Kultautor Javier Tomeo ist in Barcelona gestorben. Seine surrealistischen und humorvollen Werke werden auch in Deutschland geschätzt.
Zum Süddeutsche-Artikel →

Zu den Eselsohren-Tomeo-Rezensionen.

Storys:

Zombies
Überleben ist sinnlos
Darwin, hilf! In Literatur und Film gehen die Zombies um. Längst nicht mehr als torkelnder Untotenschwarm, sondern als Gipfel der Evolution.
Zum Zeit-Artikel →

Faszinosum Dienstmädchen
Von der Treue zur Dienstbotenromanze
Wie ein Geist spukt das verführte Dienstmädchen seit 250 Jahren durch die europäische Literatur. Eva Esslinger analysiert die Karriere dieser Romanfigur.
Zum taz-Artikel →

Rezensionen:

Rodney Stark: „Gottes Krieger“
„Die Kreuzzüge waren Notwehr“
Raffgierige, barbarische Kreuzritter, ein toleranter Saladin und eine überlegene islamische Zivilisation? Über Kreuzzugsmythen, ihre Wurzeln und ein amerikanisches Gegenbuch.
Zum Presse-Artikel →

Roman von Julia Kissina
Gespenstertanz in der Diktatur
Zwischen Lunatismus und tristem kommunistischen Alltag: Julia Kissinas Debüt „Frühling auf dem Mond“ ist so zerrissen wie die Welt, von der es erzählt.
Zum Zeit-Artikel →

Jugendbuch-Trilogie „Silber“
Gier auf Erfolgskurs
Klingt arg konstruiert, ist aber gelungen: Die Bestseller-Autorin Kerstin Gier kreuzt „Inception“ mit „Gossip Girl“. Das Ergebnis: „Silber“, der erste Teil ihrer neuen Jugendbuch-Trilogie.
Zum Spiegel-Artikel →

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