14/04/2013von 250 Views – 0 Kommentare

Medienschau 14/04

– und weitere ausgewählte Literatur-News, empfohlene Storys & Buchbesprechungen von heute.
Blauer Esel für Links

„Der amerikanische Architekt“
, „Knapp am Herz vorbei“ & „Dunkle Gewässer“, „Die Grenzen der Sprache“ und „Südbalkon“ – empfohlene Buchbesprechungen von gestern und heute aus Zeit, Welt, taz, Süddeutsche, Frankfurter Rundschau, FAZ, Standard, Presse, Wiener Zeitung, NZZ, Spiegel u.a.


Rezensionen:

„Der amerikanische Architekt“

Der Stoff, aus dem die Trauer ist
Amy Waldman zeichnet in “Der amerikanische Architekt” das Porträt der Stadt New York und ihres Versuchs, mit den Verletzungen nach 9/11 umzugehen
Der Standard →

„Knapp am Herz vorbei“ & „Dunkle Gewässer“
Krimis, die nicht depressiv machen
Zwei exzellente, neu erschienene Krimis, die in der Zeit der Großen Depression spielen, zeigen auf beeindruckende Weise, wozu qualitätsvolle Spannungsliteratur fähig ist.
Die Presse →

Mitgutsch, Anna: Die Grenzen der Sprache
Jenseits des Horizonts
Seit den Anfängen der Schrift bei Gilgamesch lagen jenseits des Horizontes die Gefilde der Sehnsucht, der Utopie, des Transzendenten – und die Abgründe des Schreckens, der Auslöschung. Stets versuchten Literatur – und Religion -, über den Rand des Denkbaren hinauszugelangen. In neun Romanen hat sich Anna Mitgutsch den Grenzen des Sagbaren angenähert. Stets hat sich die promovierte Literaturwissenschafterin auch mit dem Wesen der Sprache auseinandergesetzt, mit dem Erinnern und Erfinden. Nun spürt sie im Essayband “Grenzen der Sprache” den Versuchen der Weltliteratur nach, über den Rand des Denkbaren hinauszugehen.
Wiener Zeitung →

Zur Eselsohren-Bespechung Der Rand der Wörter

 
Straub, Isabella: Südbalkon
Das Leben der anderen
Wenn das eigene Leben so trist ist, dass man nicht selbst damit konfrontiert werden will, dann hilft es, wenn man sich in jenes der anderen flüchtet. Meint zumindest Ruth Amsel, die Protagonistin in Isabella Straubs beeindruckendem neuen Roman “Südbalkon”. Ruth hat zwar eigentlich einen Westbalkon, aber im Verlauf der Geschichte wird besagter Südbalkon eine wesentliche Rolle spielen. Bis es dazu kommt, muss aber noch Ruths Leben völlig den Bach hinuntergehen. Dabei ist es jetzt schon zum Verzweifeln: kein Job, ein Freund mit seltsamen Vorlieben und einem fragwürdigen Job, eine zweifelhafte beste Freundin, eine verlorene beste Freundin und ein fremder Mann an der Seite ihrer Mutter, während der eigene Vater noch im Haus ist.
Wiener Zeitung →

Zur Eselsohren-Bespechung Sekundärleben aus der Balkonperspektive

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