09/04/2013von 239 Views – 0 Kommentare

Medienschau 09/04

Blauer Esel für Links

90 Jahre „Bambi“ – James Salter, ein großer Amerikaner – Elizabeth Taylor, eine hochdifferenzierte Porträtistin – Michael Köhlmeiers erster Gedichtband – und weitere ausgewählte Literatur-News, empfohlene Storys & Buchbesprechungen von heute aus Zeit, Welt, taz, Süddeutsche, Frankfurter Rundschau, FAZ, Standard, Presse, Wiener Zeitung, NZZ, Spiegel u.a.


News:

Serbischer Staatschef zeichnet Peter Handke aus
Der österreichische Schriftsteller erhielt den Orden der Freundschaft Serbiens. Handke sagt, er habe „nie gelitten wegen meines Eintretens für Serbien.“
Die Presse →

Rezensionen:

90 Jahre „Bambi“
Ist eine Reh-Sozialisierung überhaupt möglich?
Vor 90 Jahren erschien der Roman „Bambi“ von Felix Salten. Ein Meisterwerk? Oder Wegbereiter für Faschismus und Frauenhass? Was ein Reh-Kitz unsere Kinder außer Tierkitsch noch alles lehrt. Von Daniela Strigl
Die Welt →

US-Autor Salter
Nicht in einem Buch, in einem Leben lesen wir
So gut wie Philip Roth, besser als John Updike: James Salter, 87, ist immer noch der Geheimtipp unter den großen Amerikanern. Nach 34 Jahren Pause hat er einen neuen Roman geschrieben: „All That Is“.
Die Welt →

Iranischer Graphic Novel
Die Sprache der Insekten
Mana Neyestani saß im Iran in Haft und floh. Mit „Ein iranischer Albtraum“ hat der Cartoonist seine Autobiografie gezeichnet.
taz →

Biografie
Die erste Nacht mit dem Genossen Gorbatschow
Auf über 500 Seiten lässt der letzte Präsident der Sowjetunion in sein Privatleben blicken
Wiener Zeitung →

Elizabeth Taylors Roman „Versteckspiel“
Gestutzte Gefühle
Vor zwei Jahren machte der entdeckungsfreudige Dörlemann-Verlag erstmals auf die britische Schriftstellerin Elizabeth Taylor (1912–1975) aufmerksam. Nun folgt ein zweiter Roman von ihrer Hand, in dem sich die Autorin erneut als hochdifferenzierte Porträtistin individueller Charaktere und gesellschaftlicher Milieus zeigt.
NZZ →

Michael Köhlmeiers erster Gedichtband
„Den Kopf in den Wolken und im Schoss“
Einen literarischen „Proteus“ hat die Kritik den österreichischen Schriftsteller Michael Köhlmeier genannt. Nach einer Reihe von Romanen, Erzählungen, Theaterstücken und Hörspielen hat der Vorarlberger 2012 seinen ersten Lyrikband veröffentlicht.
NZZ →

Schreiben Sie doch einen Kommentar

You must be logged in to post a comment.