22/03/2013von 272 Views – 0 Kommentare

Medienschau 22/03

Blauer Esel für Links

Ausgewählte Literatur-News, empfohlene Storys & Buchbesprechungen von heute aus Zeit, Welt, taz, Süddeutsche, Frankfurter Rundschau, FAZ, Standard, Presse, Wiener Zeitung, NZZ, Spiegel u.a.


News:

Nigerianischer Schriftsteller Chinua Achebe ist tot
Weltweiten Ruhm erhielt der am 16. November 1930 in Ogidi (Nigeria) geborene Achebe schon für seinen ersten Roman “Things fall apart”. Das Buch wurde in 50 Sprachen übersetzt und ist ein Klassiker der afrikanischen Gegenwartsliteratur.
Die Presse →

Suhrkamp steht vor dem Abgrund
Der Machtkampf bei Suhrkamp hat sich erneut zugespitzt. Nach dem Triumph des Minderheitengesellschafters Hans Barlach vor Gericht ist die Existenz des Verlags gefährdet.
Die Zeit →

Indiebookday am 23. März
Kleine unabhängige Verlage gehen in die Werbeoffensive und rufen den “ersten deutschen Indiebookday” aus. Am Samstag sollen sich Bücherfreunde für die literarische Vielfalt einsetzen – und zwar über die sozialen Netzwerke im Internet: “Kauft ein Buch und postet das Cover-Foto”.
WDR →

Storys:

“Ich offeriere dem Leser eine kleine Hölle”
Der amerikanische Autor David Vann kommt aus einer Familie, in der es fünf Selbstmorde und einen Mord gab – und so enden all seine Romane mit einem Todesfall. Ein Gespräch über Tragik und Schreiben.
Die Welt →

Rezensionen:

Die Bluthunde vom Balkan beißen weiter
Prima Ort zum Töten: Belgrad, die weiße Stadt an der Save, ist auch noch Jahre nach den Kriegen und Massakern auf dem Balkan eine einzige Grauzone. Jetzt startet die erste Belgrader Krimi-Serie.
Die Welt →

Eine handfeste Wortfummelei
In seinem Roman “Esti” treibt Péter Esterházy ein großes, voltenreiches Spiel mit der eigenen Person. Leider hat er sich dabei virtuos verjuxt.
Die Zeit →

Dialog mit Gewebe-Cousine
Mit dem Preis der Buchmesse Leipzig ausgezeichnet: David Wagners “Leben”, worin er die Geschichte seiner Lebertransplantation auf so kluge wie feinsinnige Weise erzählt und reflektiert.
Wiener Zeitung →

Bar als Bühne: Die Verdichtung der Welt
Erst kommen Schnaps und Wildschweinjagd – dann die Erkenntnis. In “Predigt auf den Untergang Roms”, preisgekrönt als bester französischer Roman des Jahres 2012, erzählt Jérôme Ferrari von einer Bar auf Korsika. Der Glaube an den Kreislauf von Werden und Vergehen ist dabei tröstlicher als jeder Drink.
Spiegel →

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