09/10/2012von 276 Views – 0 Kommentare

Alles über Heteros (Medienschau 9. 10.)

Rezensionen, Storys und Interviews in den Zeitungen von heute

Blauer Esel für Links– natürlich Ursula Krechel (7x),
– sowie der Literaturnobelpreis (2x),
– „Die Birnen vom Scheißhausbaum“,
– Edmund Stoiber, François Hollande & Wolfgang Schäuble,
– und Kinderbücher.

u.v.m. aus Zeit, Welt, taz, Süddeutsche, FAZ, Standard, Presse, Wiener Zeitung und NZZ

Weitere Literatur-News finden Sie bei Eselsohren/Twitter.

© Die Zeit

Die Archivarin des Verdrängten

Ursula Krechel hat den Deutschen Buchpreis gewonnen. Die Schriftstellerin holt in „Landgericht“ die verlorenen Erinnerungen der Bundesrepublik der Nachkriegszeit hervor.
 

Stoiber, der Sonderwegler

Ein oberbayerischer Parzival: Edmund Stoiber hat eine ausgesprochen unterhaltsame Autobiografie geschrieben. Von Robert Birnbaum
 

© Die Welt

Der Siegeszug des Internets

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der das Internet nicht täglich nutzt. Welche Auswirkungen hat das auf sein Leben? Sascha Lobo und Kathrin Passig zählen in ihrem Buch die Vor- und Nachteile auf. Von Cora Stephan
 

© TAZ

Alles über Heteros

Man müsste mal ein Buch über Männer und Frauen schreiben: Martin Reichert war als schwuler Blauhelmsoldat forschend zwischen den Fronten unterwegs. Von Martin Reichert
 

So klein ist die Welt

Neuseeland ist in diesem Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Unser Autor las Bücher über Menschen, die nach oder von Neuseeland auswanderten. Von David Denk
 

Im neuen Deutschland

Ursula Krechel gewinnt den Buchpreis 2012. „Landgericht“ beschreibt das Schicksal eines jüdischen Exil-Heimkehrers im Nachkriegs-Deutschland. Von Sarah Zimmermann
 

© Süddeutsche

Deutscher Buchpreis für Ursula Krechel

Ursula Krechel hat den Deutschen Buchpreis für ihren Roman „Landgericht“ gewonnen. Darin schildert sie das Verdrängen und Vergessen in den frühen Jahren der Bundesrepublik.
 

Sprache der Schmach

An diesem Donnerstag soll die Entscheidung für den Literaturnobelpreis 2012 fallen. Der Kenianer Ngugi wa Thiong’o wird von den Buchmachern seit Jahren als einer der heißesten Kandidaten gehandelt. Er schreibt seine Romane in seiner Muttersprache Gikuyu – warum? Von Tim Neshitov
 

© FAZ

Gerechtigkeit für Richard Kornitzer

Ursula Krechel gewinnt mit ihrem Roman „Landgericht“ den Deutschen Buchpreis. Damit setzt sich eine Kette von Preisträgern fort, die zeitgeschichtliche Themen in den Mittelpunkt stellen. Von Andreas Platthaus
 

Hollande ist eine politische Maschine

Laurent Binet durfte François Hollande ein Jahr lang aus nächster Nähe erleben. In seinem neuen Buch skizziert er das wahre Ich des französischen Präsidenten und dessen Ränkespiele um die Macht. Ein Interview.
 

© Der Standard

Buchpreis für Krechel als Frankfurter Auftakt

Am Montagabend wurde in Frankfurt die 64. Buchmesse mit der Verleihung des Deutschen Buchpreises an die Berlinerin Ursula Krechel eröffnet.
 

„Die Birnen vom Scheißhausbaum“

Peter Handke brilliert und amüsiert mit seinem „Versuch über den Stillen Ort“.
 

© Die Presse

Deutscher Buchpreis an Ursula Krechel für „Landgericht“

Der ausgezeichnete Roman handelt vom Schicksal eines Emigranten, der in die BRD zurückkehrt wie in eine fremde Heimat.
 

Literaturnobelpreis: Exotische Favoriten

Starke Autoren aus Japan, China, Kenia, USA, Holland, Irland haben beste Quoten zum Literaturnobelpreis. Auch Bob Dylan liegt wieder weit vorn.
 

© Wiener Zeitung

Der Deutsche Buchpreis geht an Ursula Krechel

Frankfurt am Main. Sie war die einzige Frau auf der Liste der Bewerber für den Deutschen Buchpreis 2012: Die 64-jährige Autorin Ursula Krechel hat die Jury mit ihrem Roman „Landgericht“ (Verlag Jung und Jung) überzeugt. Am Montagabend wurde ihr der Preis übergeben. Als Romanschriftstellerin ist die Berlinerin eine Spätzünderin.
 

Die Schüsse konnten ihn nicht stoppen

Die Schüsse eines Verwirrten am 12. Oktober 1990 am Ende einer Versammlung im badischen Oppenau verbannten Wolfgang Schäuble für den Rest seines Lebens gelähmt in den Rollstuhl. Doch sie konnten die Karriere des zähen und ehrgeizigen Politikers kaum unterbrechen. „Ohne Politik würde er gar nicht mehr leben“ …
 

Kirchlicher Sprungversuch

Als Papst Johannes XXIII. am 25. Jänner 1959 in Rom nach einer Messe zum Ende der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen ein Konzil für die Weltkirche ankündigte, quittierten das die anwesenden Kardinäle, wie sich der Papst zwei Jahre später erinnerte, mit einem „eindrucksvollen, andächtigen Schweigen“.
 

Die Liebe ist ein seltsames Spiel

Darf ein Sachbuch lustig sein? Auf jeden Fall, wenn der Autor Eckart von Hirschhausen heißt. Schließlich ist der deutsche Buchautor nicht nur ausgebildeter Kinderarzt, sondern Seminarkabarettist und tourt mit seinen Programmen über zwischenmenschliche Beziehungen durch die Lande wie sein großes Vorbild Bernhard Ludwig.
 

Unterwegs mit Delfinen

Das Meer entdecken mit dem kleinen Delfin – ein Abenteuer mit vielen Aha-Erlebnissen. Informationen über das Delfinleben und all die vielen anderen Lebewesen im Meer werden leicht verdaulich verpackt und kindgerecht erzählt. Für alle kleinen Entdecker, die nur zu gern einmal mit den Delfinen schwimmen wollen.
 

3-Minuten-Abenteuer

Kinder brauchen Abenteuer, im Kopf und sowieso. Schwierig wird es allerdings, wenn die kleinen Zuhörer nicht still sitzen können. Wie gut, dass sich auch in drei Minuten locker kleine Abenteuergeschichten packen lassen. Ungeheuer und Piraten, Ritter und Räuber, kleine Helden und große Abenteuer passen mühelos in die kurze Lesezeit hinein.
 

Da ist der Wurm drin

„Superwurm, der Superheld, ist der tollste Wurm der Welt!“ So wird er beschrieben, der Held ohne Arme und Beine, ein Regenwurm mit Superkräften, der immer zur Stelle ist, wenn er gebraucht wird. Aber auch ein Superheld kann in Schwierigkeiten geraten: Die böse Kröte lässt ihn entführen und macht sich seine Superkräfte mit Hilfe einer Zauberblume …
 

© NZZ

Auszeichnung für Ursula Krechel

Die Schriftstellerin Ursula Krechel hat den Deutschen Buchpreis 2012 gewonnen. Sie erhielt die mit 25’000 Euro dotierte Auszeichnung für den Roman «Landgericht», wie die Jury des Buchpreises bekannt gab.
 

Die Erfindung der Wirklichkeit

Ob sie seltene Vögel oder Pflanzen malt, ob sie über Proust, Tania Blixen oder die Malerei des 17. Jahrhunderts schreibt: Stets wendet sich Anita Albus mit Hingabe und freilich auch grosser Kenntnis in der Sache wie im Handwerklichen dem Kleinsten und Unscheinbarsten zu. Und offenbart darin die Wunder und den Zauber der Schöpfung wie der Kunst.
 

Kuckuck im Keller

Régis Jauffrets auf Deutsch übersetzter Roman «Claustria», der sich mit dem Fall Josef Fritzl befasst, hat in Österreich leidenschaftliche Debatten ausgelöst.
 

Ein Klassiker der protestantischen Theologie in neuer Edition

Allein seine Platon-Übersetzung hätte ausgereicht, um ihm einen Platz im Archiv der Geistesgeschichte zu sichern. Als protestantischer Theologe freilich, der Friedrich Schleiermacher (1768–1834) ausserdem war, ist er selbst – mit seinen Werken – zu einem Klassiker geworden. Seine «Reden» an die gebildeten Verächter der Religion sind nun in einer vorzüglichen kritischen Edition erhältlich.
 

Stephan Thomes beeindruckender Roman «Fliehkräfte»

Ein mitten im erfolgreichen Berufs- und Privatleben stehender Professor gibt einer leisen Irritation und dem Wunsch nach Veränderung nach. Er unternimmt eine Reise, die ihm den Blick öffnet für die Gegenwart – und die eigene Geschichte. Es eröffnet sich damit in Stephan Thomes meisterhaftem Roman ein gesellschaftliches wie zugleich ein Seelen-Panorama.

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