16/02/2010von 251 Views – 0 Kommentare

Die aktuellen Bestseller (16.2.)

Logo GoldeselAlle wollen den neuen Suter lesen und dazu noch den neuen Arno Geiger sowie das Buch „Radio Heimat“. Deswegen muss es beim Kochen (mit Frau Wildeisen) auch schnell gehen.


BELLETRISTIK (Österreich, KW 5)

1) Martin Suter: Der Koch (Diogenes)
Maravan, 33, tamilischer Asylbewerber, arbeitet als Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal, tief unter seinem Niveau. Denn Maravan ist ein begnadeter, leidenschaftlicher Koch. In Sri Lanka hatte ihn seine Großtante in die Kochkunst eingeweiht, nicht zuletzt in die Geheimnisse der aphrodisischen Küche. Als er gefeuert wird, ermutigt ihn seine Kollegin Andrea zu einem Deal der besonderen Art: einem gemeinsamen Catering für Liebesmenüs.
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2) Michael Niavarani: „Vater Morgana“ (Amalthea)
Es kann zu Verwicklungen kommen, wenn man versucht die deutsch-österreichisch-amerikanisch-schwedisch-britisch-persische Familie endlich einmal unter dem Christbaum zu versammeln oder „Nowrouz“ ‚Äî das persische Neujahrsfest zu Frühlingsbeginn ‚Äî gemeinsam zu feiern. Es kann schon kompliziert werden, alle Cousins und Cousinen, Tanten und Onkel in den Sommerferien zu besuchen. Es kommt aber definitiv zu einer globalen Katastrophe, wenn man den Tod des eigenen Vaters vor dessen Mutter geheim halten muss, weil die liebe Verwandtschaft befürchtet, dass Mamanbosorg, meine persische Omi, diesen Schock nicht überleben wird.
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3) Arno Geiger: „Alles über Sally“ (Hanser)
Es ist wieder was passiert, und diesmal ist der Simon Brenner, zumindest teilweise, Schuld daran. Denn der Brenner ist jetzt nicht nur Ex-Polizist und Ex-Detektiv, der Brenner ist jetzt auch Ex-Chauffeur vom Bauunternehmer Kressdorf und seiner Frau. Zuvor hat er als „Herr Simon“ in einer Tankstelle gestanden und einen doppelten Espresso getrunken, weil ihm der Kaffee wegen der Tabletten immer wichtiger geworden ist. Und als er dann wieder zurück zu seinem Wagen gekommen ist, war der leer. Drinnen hat aber vorher die Helena in ihrem Kindersitz gesessen. Und durch die Entführung der Helena kommt dann eine fast mythische Geschichte ins Rollen, an deren Ende sieben nicht gerade appetitlich ermordete Leichen liegen. Mit dem Erzähler von Der Brenner und der liebe Gott könnte man fast sagen: Trojanischer Krieg nichts dagegen.
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BELLETRISTIK (Deutschland, KW 4)

1) Martin Suter: Der Koch (Diogenes)
Siehe oben.

2) P.C. und Kristin Cast: „Gezeichnet“ (Fischer)
Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.
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3) Frank Goosen: „Radio Heimat“ (Eichborn)
Wo sonst auf der Welt wird die fröhliche Begrüßung „Ey, Jupp, du altes Arschloch!“ als freundschaftliche und ehrerbietig empfunden? Nirgends, nur entlang der A 40, im Herzen der schönsten deutschen Provinz, die zwar nicht wirklich viel Gegend hat, dafür aber jede Menge skurrile, herzliche, raue, gnadenlos ehrliche Ureinwohner. Denn „es geht um die Menschen“, und von diesen Menschen erzählt Frank Goosen in seinem ganz besonderen, sehr persönlichen Ton.
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SACHBUCH (Schweiz, KW 6)

1) Annemarie Wildeisen: „Meine Expressküche“ (AT-Verlag)
Über 650 TV-Sendungen hat die erfolgreiche Rezeptautorin Annemarie Wildeisen inzwischen präsentiert. Für ihr neues Buch hat sie daraus eine Auswahl besonders schnell zuzubereitender Rezepte zusammengestellt. Dazu gibt es viele nützliche Tipps und Variationsmöglichkeiten sowie praktische Angaben, wie die Rezepte für den Kleinhaushalt, für 2 Personen beziehungsweise 1 Person, abzuwandeln sind.
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2) Eckart von Hirschhausen: „Glück kommt selten allein –“ (Rowohlt)
Dr. Eckart von Hirschhausen verbindet Wissen mit Witz, aktueller Forschung, alten Weisheiten und Tiefgang und schafft so neben „Haha“- auch „Aha-Effekte“. Übungen, Selbsttests, inspirierende Illustrationen und konkrete Tipps stehen neben Neuestem aus der Hirnforschung. Ein Buch für Glückspilze und Pechvögel, für Optimisten und Pessimisten. Und wer lieber unglücklich bleiben will, kann nach der Lektüre weiter unglücklich sein – aber auf höherem Niveau.
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3) Yangzom Brauen: Eisenvogel (Heyne)
Von den 20er Jahren bis heute: Fast ein ganzes Jahrhundert umspannt diese Geschichte dreier Frauen, die zugleich die Geschichte Tibets ist. Machtpolitik und Gewalt haben die Nonne Kunsang aus der klösterlichen Abgeschiedenheit in der kargen Bergwelt Tibets vertrieben – heute kämpft ihre Enkelin Yangzom für die Heimat ihrer Mutter und Großmutter.
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Literaturmagazin Eselsohren – 

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