02/03/2010von 273 Views – 0 Kommentare

Die aktuellen Bestseller (2.3.)

Logo Goldesel„Bis(s) zum Ende der Nacht“ trifft „Der Koch” „Axolotl Roadkill“, denn „Glück kommt selten allein –“, doch dies erst „Nach der Krise“.


BELLETRISTIK (Österreich, KW 7)

1) Martin Suter: Der Koch (Diogenes)
Maravan, 33, tamilischer Asylbewerber, arbeitet als Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal, tief unter seinem Niveau. Denn Maravan ist ein begnadeter, leidenschaftlicher Koch. In Sri Lanka hatte ihn seine Großtante in die Kochkunst eingeweiht, nicht zuletzt in die Geheimnisse der aphrodisischen Küche. Als er gefeuert wird, ermutigt ihn seine Kollegin Andrea zu einem Deal der besonderen Art: einem gemeinsamen Catering für Liebesmenüs.
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2) Arno Geiger: „Alles über Sally“ (Hanser)
Alfred und Sally sind schon reichlich lange verheiratet. Das Leben geht seinen Gang, allzu ruhig, wenn man Sally fragt. Als Einbrecher ihr Vorstadthaus in Wien heimsuchen, ist plötzlich nicht nur die häusliche Ordnung dahin: In einem Anfall von trotzigem Lebenshunger beginnt Sally ein Verhältnis mit Alfreds bestem Freund. Und Alfred stellt sich endlich die entscheidende Frage: Was weiß ich von dieser Frau, nach dreißig gemeinsamen Jahren? Arno Geiger, der international gefeierte Buchpreisträger aus Österreich, schreibt noch einmal den großen Roman vom Liebesverrat. Eine Geschichte von Ehe und Liebe in unserer Zeit.
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3) Michael Niavarani: „Vater Morgana“ (Amalthea)
Es kann zu Verwicklungen kommen, wenn man versucht die deutsch-österreichisch-amerikanisch-schwedisch-britisch-persische Familie endlich einmal unter dem Christbaum zu versammeln oder „Nowrouz“ ‚Äî das persische Neujahrsfest zu Frühlingsbeginn ‚Äî gemeinsam zu feiern. Es kann schon kompliziert werden, alle Cousins und Cousinen, Tanten und Onkel in den Sommerferien zu besuchen. Es kommt aber definitiv zu einer globalen Katastrophe, wenn man den Tod des eigenen Vaters vor dessen Mutter geheim halten muss, weil die liebe Verwandtschaft befürchtet, dass Mamanbosorg, meine persische Omi, diesen Schock nicht überleben wird.
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BELLETRISTIK (Deutschland, KW 6)

1) Martin Suter: Der Koch (Diogenes)
Siehe oben.

2) Helene Hegemann: „Axolotl Roadkill“ (Ullstein)
Nach dem Plagiatsvorwurf wird die mittlerweile 4. Auflage dieses Buches mit einem vierseitigen Quellenverzeichnis gedruckt. Und „Die Zeit“ hat „Axolotl Roadkill“ sogar den Aufmacher gewidmet.
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3) Stephenie Meyer: „Bis(s) zum Ende der Nacht“ (Carlsen)
Sie tun‘s! Sie tun‘s wirklich! Bella und Edward, das heißeste Liebespaar der gegenwärtigen Teenie-Literatur, heiraten! Auf diesen Höhepunkt schienen die drei vorangegangenen Bände der hypererfolgreichen Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer zugelaufen zu sein, doch überraschenderweise bildet die Vermählung der gerade volljährig gewordenen Bella mit Edward, dem ewig 17-jährigen Vampir, nicht das große Finale des vierten und letzten Bandes der Twilight-Saga, sondern seinen Auftakt. Erst danach geht‘s richtig rund.
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SACHBUCH (Schweiz, KW 8)

1) Annemarie Wildeisen: „Meine Expressküche“ (AT-Verlag)
Über 650 TV-Sendungen hat die erfolgreiche Rezeptautorin Annemarie Wildeisen inzwischen präsentiert. Für ihr neues Buch hat sie daraus eine Auswahl besonders schnell zuzubereitender Rezepte zusammengestellt. Dazu gibt es viele nützliche Tipps und Variationsmöglichkeiten sowie praktische Angaben, wie die Rezepte für den Kleinhaushalt, für 2 Personen beziehungsweise 1 Person, abzuwandeln sind.
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2) Eckart von Hirschhausen: „Glück kommt selten allein –“ (Rowohlt)
Dr. Eckart von Hirschhausen verbindet Wissen mit Witz, aktueller Forschung, alten Weisheiten und Tiefgang und schafft so neben „Haha“- auch „Aha-Effekte“. Übungen, Selbsttests, inspirierende Illustrationen und konkrete Tipps stehen neben Neuestem aus der Hirnforschung. Ein Buch für Glückspilze und Pechvögel, für Optimisten und Pessimisten. Und wer lieber unglücklich bleiben will, kann nach der Lektüre weiter unglücklich sein – aber auf höherem Niveau.
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3) Roger deWeck: „Nach der Krise. Gibt es einen anderen Kapitalismus?“ (Nagel & Kimche)
Die Krise ist allgegenwärtig: Es geht um Finanzen, Wirtschaft, Politik, um das ganze System. Und niemand versteht wirklich, was passiert. Dieses Buch schafft Abhilfe: Der Ökonom und ehemalige Chefredakteur der ZEIT Roger de Weck erklärt die Lage im Europa der Globalisierung. Und er zeigt, ohne Zahlensalat und Wirtschaftsjargon, wie sich der Kapitalismus von Grund auf erneuern muss. Er skizziert eine Marktwirtschaft, die um ihre Unzulänglichkeit weiß und nicht länger systematisch das Kapital privilegiert, die nicht mehr viele Menschen ausgrenzt und natürliche Ressourcen verschwendet.
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