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Raab, Thomas: Der Metzger sieht rot
Typischer Fall von "das Buch nach dem Überraschungserfolg"? – Denn im Vergleich zu "Der Metzer muss nachsitzen" fand ich den zweiten Krimi mit dem dicklichen, … weiterlesen
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Doyle, Roddy: The Committments
Unter MusikerInnen würde man sagen, dieses Buch “fährt”: Es hat interessante “Melodien” (also Themen), das richtige Tempo und vor allem einen packenden Rhythmus. Und humorvoll ist es auch.
Schalansky, Judith: Der Hals der Giraffe
Die Biologielehrerin Inge Lohmark erklärt sich alles, aber auch wirklich alles, über Ihre ganz eigenen Ansichten vom Überleben des Stärkeren, im Sinne der sich anpassenden Natur. Eine Anpassung, um in einer sich verändernden Welt zu überleben. Was Sie selbst für sich in keiner Weise schafft.
Nothomb, Amélie: Den Vater töten
Eine spannende Konfliktsituation zwischen Vater- und Sohnfiguren, dazu zwei Magier, eine Feuertänzerin und das „Burning Man Festival“ – warum also kann ich den Roman nicht empfehlen? Weil Nothomb die LeserInnen von den Figuren und der Handlung fern hält und es ihnen erschwert, die Motivationen und Handlungen der Figuren nachzuvollziehen.
Jinks, Catherine: Teuflisches Team
Nicht ganz so gut wie „Teuflisches Genie“ ist der zweite Band des Dreiteilers um das jugendliche Genie Cadel gelungen, der kein Böser sein kann, obwohl sein Megaschurken-Vater alles daran setzt.
Arnold, Sabine: Boomerangs Flug
Für mich ist “Boomerangs Flug” – besonders angesichts der Tatsache, dass der Roman ohne die Hilfe eines Verlags-Lektorats enstanden ist – ein überzeugendes Debut.
Begley, Louis: Der Fall Dreyfus
Mich hat ja tatsächlich die Dreyfus-Affäre interessiert (u.a. weil ich den Hintergrund von Émile Zolas „J’accuse…!“ in Erfahrung bringen wollte), so genau allerdings auch wieder nicht. Wie mag es da jenen ergehen, die „bloß“ vom Schlagwort Guantánamo angelockt worden sind?
Sperl, Gerfried: Ikonen des Aufstiegs
Für Sperl kommen in den Interviews drei wichtige Aufstiegsbedingungen zu Tage: Väter oder Großeltern als treibende Kräfte, Auslandserfahrung und außerdem Bereitschaft zum Risiko und zur Grenzüberschreitung. Für mich kam in den Interviews eher zum Ausruck, dass nicht alle, aber viele Wege in das Rom der High Performer führen. Und da die Gespräche ein breites Spektrum abdecken, wird wohl für jede/n ein anderes Interview aufschlussreicher sein.
Bertram, Jürgen: Onkel Ali & Co.
Vorsicht: dieses Buch kann ihre Sichtweise verändern. Die von Sarazzin leider nicht.
Ferra-Mikura, Vera: Die Mäuse der drei Stanisläuse
Noch heute kann ich in den magischen Realismus der “Mäuse der drei Stanisläuse” mühelos eintauchen.
Pfeiffer, Boris: Diebe in der Nacht
Wenn sich Ihre Kids plötzlich berufen fühlen, Detektiv zu werden, dann liegt das vielleicht an Pfeiffers Krimireihe „Unsichtbar und trotzdem da!“
Rosenberg/Enzensberger: Das Brennglas
Dass Otto Rosenberg an das Gute im Menschen geglaubt hat, all die schwere Zeit, spürt man während der Lektüre dieses Buches wie wärmende Sonnenstrahlen durch die grausame Kälte all der geschilderten Ereignisse hindurch. Das mag jetzt pathetisch klingen: Im Gegensatz dazu hat das Buch gar nichts Pathetisches an sich. Es ist schlicht die Wahrheit, von einem Menschen erzählt, der größer war als alle, die ihn klein machen wollten.
D‘Agata/Fingal: Das kurze Leben der Fakten
In letzter Konsequenz geht es in diesem außergewöhnlichen Buch um die große Frage, ob sich „die Welt“ mit Worten „wirklich“ beschreiben lässt. Eine kleinere Frage ist, ob sich die angeblich objektiven Journalisten von D‘Agata mit seinen bewussten „verdeutlichenden Lügen“ tatsächlich unterscheiden. Und wen das außer zum Beispiel einen überambitionierten Faktenchecker überhaupt kümmert.
Eichendorff, Joseph von: Gedichte
Peter Horst Neumann feiert in seiner Gedicht-Auswahl Joseph von Eichendorff als „meistgesungenen Dichter der deutschen Romantik“ und Gert Sautermeister lässt LiteraturwissenschaftlerInnen jeweils zwei gegensätzliche Eichendorff-Gedichte über dasselbe Motiv interpretieren.
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