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Storys, Glossen, Lesereisen
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unterhalb finden Sie immer (bei jedem Seitenaufruf) neu ausgewählte Rezensionen.
Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Tucholsky, Kurt: Der Zeitsparer
Die Grotesken sind bis zu einem gewissen Grad zeitlos; auf jeden Fall lassen sie sich ohne Mühe ins Heute übertragen. Franziska Walthers ebenso expressive wie detailreiche Illustrationen dienen diesen Texten.
Kolanović, Maša: Underground Barbie
Maša Kolanović hat uns ein Buch geschenkt, das uns in die fantasievolle Kinderwelt zurückversetzt und zeigt, wie in dieser mit Bedrohungen (in diesem Fall der Kroatienkrieg) umgegangen wird. „Underground Barbie“ könnte folgendes Alfred-Adler-Zitat als Motto haben: „Es ist naheliegend, dass jene Kinder ihre Phantasie stärker entwickeln werden, die das Leben mit feindlichen Augen betrachten, mit welcher Einstellung gewöhnlich auch eine stärkere Anspannung der Vorsicht verbunden ist.“
Nizon, Paul: Im Bauch des Wals
Sind Nizons Caprichos von freiem, spielerischem und scherzhaftem Charakter oder im Sinne von Goya? Oder beides? Jedenfalls verhandelt er im „Bauch des Wals“ mit dem Leben nicht in erster Instanz …
Lehmann, Christine: Malefizkrott
Wissen über das Buchdruckergewerbe, über das Verlagswesen, über die linke Szene der 70er mittels einer so interessanten Geschichte zu erwerben, ist ein Vergnügen.
Ambler, Eric: Die Angst reist mit
“Amblers Werk ist die Quelle, aus der wir alle schöpfen”, meint etwa John le Carré, aber irgendwie scheint “der letzte politische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts” (Michael Althen) doch ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein.
Schäfer, Annette: Die Kraft der schöpferischen Zerstörung
Es gefällt mir, wenn AutorInnen genau das tun, was sie ankündigen.
Sachslehner, Johannes: 365 Schicksalstage
Das ist jetzt natürlich ein Buch, das ich (noch) nicht zu Ende gelesen habe. Ich habe „Stichproben“ genommen und mir vorgenommen, das nächste Jahr damit zu verbringen. Wie geplant, werd‘ ich‘s wohl nicht machen, aber mir jeden Tag einen Schicksalstag Österreichs zu vergegenwärtigen, das hätte schon was.
Komarek, Alfred: Anstiftung zum Innehalten
Wer tatsächlich zum Innehalten angestiftet werden möchte, sollte zu Komareks Polt- oder Käfer-Büchern greifen.
Meyer, Stephenie: Bis(s) zum Morgengrauen
Ich habe mir dieses Buch nicht gekauft, weil ich insgeheim eine junge Frau bin oder weil ich Vampir-Geschichten mag, sondern weil ich wissen wollte, warum es auf den Bestsellerlisten ganz oben steht. Und ich habe es mit Begeisterung verschlungen.
Waechter/Eilert: Die Kronenklauer
Als „Bonustrack“ kann man mit diesem „Buch für Kinder, Eltern und andere anspruchsvolle LeserInnen“ auch folgende Sachen treiben: falzen, raten, reimen, puzzlen, malen, singen und schneiden.
Endl, Thomas: Wenn die Trubeljule kommt
Kurzweilige Gute-Nacht-Reisen nach Ambras, London, Hellbrunn, Prag, München, Versailles und Venedig – informativ und die Phantasie anregend. (Vorerst nur als E-Book für den Kindle.)
Siebeck/Schug/Thomas: Verlorene Zeiten?
Näher kann man der DDR heutzutage mit einer populärwissenschaftlichen Publikation nicht mehr kommen.
Bachmann, Ingeborg: Anrufung des großen Bären
In der Ausgabe der “Anrufung des großen Bären” aus dem Jahr 1962 ist folgende Besprechung des Verlegers Siegfried Unseld abgedruckt, die wir niemandem vorenthalten möchten.
Nizon, Paul: Am Schreiben gehen #2
Warum und wie schreibt ein Autor ein Buch? Paul Nizon gibt ausführlich Auskunft (2. Teil von geplanten 4).
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