01/10/2012von 456 Views – 0 Kommentare

Cussler (Scott): Sabotage

  • Thriller
  • Taschenbuch
  • 605 Seiten
  • Erschienen 2011 bei Blanvalet
  • Übersetzt von Michael Kubiak
  • Originalausgabe: „The Wrecker”

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Inhalt:

Offenbar grundlos zerstört der »Saboteur« Züge und Schienenwege der Southern Pacific Railroad Company. Sollte er nicht bis zum Winter gefasst werden, bedeutet dies das Aus für die Eisenbahngesellschaft und damit das Ende der Eroberung des Westens der USA. Isaac Bell von der Van-Dorn-Detektivagentur ist der Einzige, der den Verbrecher noch stoppen kann. Kompromisslos heftet er sich an die Fersen des Saboteurs, doch was Bell während der Jagd herausfindet, erschüttert selbst diesen harten Mann. (Pressetext)

Kurzkritik:

Die Geschichte ermöglicht eine schöne Zeitreise in die Blütezeit der Eisenbahnen und ist jedenfalls lesenswert. Übersetzung und Lektorat sind noch ausbaufähig.

Albert gibt  ★★★½☆  (3,5 von 5 Eselsohren)

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Besprechung:

Bei der Übersetzung besteht noch Nachholbedarf

Anfang des 20. Jahrhunderts sind Eisenbahnen das entscheidende Transportmittel. Diverse Eisenbahngesellschaften konkurrieren beim Ausbau des Schienennetzes, und manch einer greift auch zu unlauteren Mitteln.

Als die Southern Pacific Railroad Company wiederholt das Ziel von Anschlägen wird, muss ein Spezialist her. Das Autorenduo schickt Isaac Bell, einen Detektiv der Van-Dorn-Detektivagentur ins Rennen.

Telegrafenleitungen

Das Buch ist spannend, hat aber im letzten Drittel Längen. Die Atmosphäre ist gut beschrieben. Auch die Abhängigkeit von Telegrafenleitungen und Zügen (keine Information oder Warnung reist schneller) wird sehr gut vermittelt und trägt optimal zur Stimmung bei.

„Gewahrte“ „sobald“ und „indem“

Der Übersetzer (nicht sein erster Cussler-Roman) leistet sich auch diesmal wieder ein paar anständige Schnitzer. Hinzu kommt einmal mehr sein Fetisch für „gewahrte“ „sobald“ und „indem“. Falsch gesetzte Artikel und die planlose Vermischung von Meilen und Kilometern runden seine Arbeit ab.

Über kleine Logikfehler (Messer weg, dann plötzlich wieder da) im Finale kann man angesichts der ansonsten glaubwürdigen Story hinwegsehen.

Fazit

Die Geschichte ermöglicht eine schöne Zeitreise in die Blütezeit der Eisenbahnen und ist jedenfalls lesenswert. Übersetzung und Lektorat sind noch ausbaufähig.

© Albert Knorr – siehe auch www.albert-knorr.com

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Infos:

Seit er 1973 seinen ersten Helden Dirk Pitt erfand, ist jeder Roman von Clive Cussler ein New-York-Times-Bestseller. Auch auf der deutschen SPIEGEL-Bestsellerliste ist jeder seiner Romane vertreten. 1979 gründete er die reale NUMA, um das maritime Erbe durch die Entdeckung, Erforschung und Konservierung von Schiffswracks zu bewahren. Er lebt in der Wüste von Arizona und in den Bergen Colorados.

Justin Scott ist ein Bestseller-Autor von Thrillern, Krimis und historischen Romanen. Er wurde für seine Krimis bereits mehrmals für den renommierten Edgar Allan Poe Preis nominiert. Er lebt mit seiner Frau Amber in Connecticut, USA.

Mehr über Clive Cussler bei Wikipedia.

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