26/08/2012von 280 Views – 0 Kommentare

Nach Deutschland!

Liebe LeserInnen,

ob Sie sich nun auf Ihre Urlaubsreise einstimmen wollen oder von daheim aus die Welt erkunden – bei den Eselsohren finden Sie dafür jede Menge Bücher.

Auch was Deutschland betrifft, ist die Auswahl groß:

Schauplatz Deutschland (derzeit 79)

AutorInnen aus Deutschland (derzeit 193)

Besonders nahelegen wollen wir Ihnen folgende:

DDR-Führer
Wer auch immer sich für die DDR interessiert und auch wer nicht weiß, warum er sich dafür interessieren sollte, der oder dem sei dieses Bändchen empfohlen. Es bietet kompakte und eingängig aufbereitete Information darüber, wie es war, in dieser Diktatur zu leben. weiterlesen

Jürgen Bertram: Onkel Ali & Co.
Vorsicht: dieses Buch kann ihre Sichtweise verändern. Die von Sarazzin leider nicht. weiterlesen

Andreas Altmann: Das Scheißleben …
Altmanns persönliche Leidensgeschichte hat etwas Mythisches – man wird sich unweigerlich an seine eigene Vergangenheit erinnern und vielleicht sogar angeregt, einen produktiv(er)en Umgang damit zu finden. Am Wort „Scheiße“ sollte man sich halt nicht stören. weiterlesen

Michael Hagner: Der Hauslehrer
Ausnahmsweise lassen wir dieses hervorragende Buch vom Verlag selbst empfehlen. weiterlesen

Theodor Buhl: Winnetou August
Ist bei „Winnetou August“ nicht schon mit den ersten drei Absätzen klar, dass hier jemand etwas zu sagen und seinen Stil gefunden hat? weiterlesen

Hans Werner Richter: Die Stunde der falschen Triumphe
Richter schildert uns endlich einmal keine oberbößen Nazis und superguten Widerstandskämpfer, sondern, ja, Menschen wie dich und mich. Was hätten du und ich in der Nazizeit tatsächlich getan oder nicht getan? weiterlesen

Siebeck/Schug/Thomas: Verlorene Zeiten?
Näher kann man der DDR heutzutage mit einer populärwissenschaftlichen Publikation nicht mehr kommen. weiterlesen

Uwe Johnson: Jahrestage
Aus einer abstrakten Idee ist ein wahrlich welthaltiger Roman geworden, aus dem man alles Mögliche herauslesen kann (deutsche Geschichte, Gesellschaftskritik, Conditio humana) und der dennoch unerschöpflich bleibt. weiterlesen

Bernhard Schlink: Das Wochenende
Eine Spur zuviel fügt sich zusammen in diesem Roman, obwohl zwischen den Figuren zumeist das Trennende im Vordergrund steht. Nach zwanzig Jahren Gefangenschaft ist der Terrorist Jörg überraschend begnadigt worden und seine Schwester organisiert ein Willkommens-Wochenende mit alten Freunden am Land. weiterlesen

Jenny Erpenbeck: Heimsuchung
In dieses Buch wollte ich nur kurz hineinschauen und dann habe ich es in einem Zug ausgelesen. Was für das Buch und ein wenig gegen mich spricht, denn für eine rasche “Inhalation” ist “Heimsuchung” zu wertvoll. weiterlesen

Bernt Engelmann: Wir Untertanen
Jetzt ergeht es Bernt Engelmann vielleicht schon wie Joß Fritz, Johann Jacoby und August Bebel, über die er zu Beginn seines deutschen Anti-Geschichtsbuches schrieb, dass die Jugend mit ihren Namen nichts mehr anfangen könnte: Sein ehemaliges Standardwerk “Wir Untertanen” gibt es derzeit nur antiquarisch. weiterlesen

Martin Walser: Halbzeit
Bis zu einem gewissen Grad ist dieser frühe Roman von Martin Walser sehr aktuell: Der Titel-Antiheld Anselm Kristlein muss sich beruflich ständig neu orientieren und an geänderte Gegebenheiten anpassen. Und auch sein Innen- und Liebesleben dürfte sich von dem heutiger 30-jähriger nicht besonders unterscheiden. weiterlesen

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