23/06/2012von 273 Views – 0 Kommentare

Liao Yiwu u.a.

News- & Story-Esel

Gesammelte Literatur-News
der letzten Woche:
16. bis 22. Juni 2012


    Liao Yiwu erhält Friedenspreis
    des Deutschen Buchhandels
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    US-Verlag kauft Rechte
    von deutschem Selfpublishing-Autor
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    Erstes Wiener Kinderlesefest
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    USA: E-Book-Umsätze erstmals über Hardcover-Erlösen
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    E-Book-Shops für unabhängige Buchhändler
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    Abschied vom harten Kopierschutz?
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    Liao Yiwu erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

    Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat den chinesischen Schriftsteller Liao Yiwu (Foto) zum diesjährigen Träger des Friedenspreises gewählt. Das gab Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins, zur Eröffnung der Buchtage Berlin bekannt.

    Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 14. Oktober 2012, in der Paulskirche statt und wird live in der ARD übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.

    (BuchMarkt, 21. Juni)

    Das Börsenblatt hat ein Interview mit dem Preisträger und eine deutschsprachige Bücherliste veröffentlicht. – Zurück zum Inhalt

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    US-Verlag kauft Rechte an Thriller
    von deutschem Selfpublishing-Autor

    Der Selfpublishing-Autor Jonas Winner hat eine Zwischenbilanz zu seiner „Berlin Gothic“-Reihe gezogen. Nach Angaben des Autors wurden seit August 2011 von dem als siebenteilige E-Book-Reihe konzipierten Thriller über 100.000 Exemplare verkauft.

    Die englischsprachigen Rechte habe AmazonCrossing erworben, ein Imprint unter dem Amazon-Publishing-Dach, in dem ausländische Bücher ins Englische übersetzt werden. Die Titel sind schon bei Amazon und Barnes & Noble gelistet – ein weiteres Indiz dafür, dass Amazon die Vertriebszone für die im eigenen Verlag erschienenen Titel auf andere Shops ausweitet. Die Filmrechte von „Berlin Gothic“ würden verhandelt, außerdem werde eine Fernsehserie entwickelt, ebenfalls für den Weltmarkt.

    (Buchreport, 21. Juni)Zurück zum Inhalt

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    Erstes Wiener Kinderlesefest

    Am 30. Juni und 1. Juli dürfen sich Kinder im Wiener Rathaus gratis Bücher aussuchen. Dank der Unterstützung zahlreicher Verlage finden sich in der Rathausbibliothek mehr als 40.000 Bücher für Volks- und VorschülerInnen, aus denen sich die jungen LeserInnen jeweils drei Titel auswählen und gratis mit nach Hause nehmen können. Nach zwei Tagen Lesespaß sind die Kinder dazu eingeladen, sich auch kritisch mit ihrer Bücherwahl auseinanderzusetzen. Sie können ihre Buchkritiken auf der Website www.kinderlesefest.at einreichen. Zu gewinnen gibt es Gutscheine im Wert von 2.000 Euro.

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    E-Book-Umsätze in den USA erstmals über Hardcover-Erlösen

    In den USA haben elektronische Bücher beim Umsatz erstmals die Hardcover-Ausgaben abgehängt. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis E-Books das Format mit den größten Umsätzen sind.

    Nach der aktuellen Statistik der Verlegervereinigung AAP (1189 Verlage liefern Verkaufszahlen) lagen die Erlöse mit digitalen Büchern im 1. Quartal 2012 (282,3 Mio Dollar, ein Zuwachs von über 28% gegenüber dem Vorjahreszeitraum) erstmals über den Hardcover-Umsätzen (229 Mio,6 Dollar). Einzig die Umsätze mit Paperbacks für Erwachsene fielen von Januar bis März 2012 mit 299,8 Mio Dollar noch höher aus.

    Allerdings dürfte das Bild heute schon anders aussehen:
    – Während die E-Books um 28% zulegten, verloren die Adult Paperbacks im 1. Quartal 2012 ein Zehntel der Erlöse – im zweiten Quartal könnten die digitalen Bücher also bereits vorne liegen.
    – Bei Amazon lagen die E-Books schon vor über einem Jahr über den Erlösen der Paperbacks.

    (Buchreport, 18. Juni)Zurück zum Inhalt

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    E-Book-Shops wollen mit unabhängigen Buchhändler zusammenarbeiten

    Kobo will offenbar mit unabhängigen Buchhändlern zusammenarbeiten: Wie der „Bookseller“ berichtet, will der kanadische E-Book-Spezialist Indies eine Schnittstelle für den E-Book-Verkauf anbieten.

    Bei einem Treffen in London warb Kobo-Vizechef Michael Tamblyn um die Gunst der rund 100 anwesenden unabhängigen Buchhändler aus Großbritannien. Sie sollten E-Books via Kobo an ihre Kunden verkaufen sollen; schließlich sei Kobo die Waffe der Wahl im Kampf gegen Amazon. „Im Kampf gegen einen Wettbewerber, der Sie tot sehen will, müssen Sie alles geben. Wir haben ein Modell entwickelt, das funktioniert und mit dem stationäre Händler gewinnen können“, so Tamblyn.

    (Buchreport, 19. Juni)Zurück zum Inhalt

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    „Ich war noch nie ein Fan von DRM“

    Ab Juli verzichtet der führende US-Verlag für Science Fiction und Fantasy, Tor/Forge, in all seinen E-Books auf DRM. Im Interview mit Buchreport erklärt Verleger Tom Doherty, warum der harte Kopierschutz überflüssig ist. Und warum er sich nicht vor Piraten fürchtet.

    (Buchreport, 19. Juni)Zurück zum Inhalt

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