07/03/2012von 645 Views – 1 Kommentar

Grager, Veronika: Nanobots – gefährliche Teilchen

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Buchcover
  • Ein Fall für Stella Marini & Barry Denton
  • Thriller
  • Taschenbuch
  • 264 Seiten
  • Erschienen 2011 bei p.machinery

Inhalt:

Bei der Wiener Privatdetektivin Stella Marini landen ein unaufgeklärter Mordfall und die Suche nach einem vermissten Ehemann. Beide Männer waren Wissenschaftler. Verkehrten in den gleichen Kreisen. Woran arbeiteten die beiden? Die Ermittlungen Stellas und ihres Partners Barry Denton führen sie nach Frankfurt. Dort treffen sie auf Barrys Schwester, die Journalistin Sam Evers, die einem gefährlichen Experiment der US-Army an Soldaten in Afghanistan auf der Spur ist. Hängen die Fälle möglicherweise zusammen? Die Jagd nach der Wahrheit führt von Wien über Ramstein bis nach Washington. Ein Thriller aus der Welt der Nanotechnologie.

Kurzkritik:

„Nanonbots“ hat alles, was das Thriller-Herz begehrt: solide Spannung, gekonnte Handlungsführung, einen fundierten (in diesem Fall wissenschaftlichen) Hintergrund, glaubwürdige „Böse“, beherzte ErmittlerInnen. Und bei aller Fiktion geht das menschliche Maß nicht verloren.
Werner gibt  ★★★★¼  (4,25 von 5 Eselsohren)

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Besprechung:

„Nanonbots“ hat alles, was das Thriller-Herz begehrt: solide Spannung, gekonnte Handlungsführung, einen fundierten (in diesem Fall wissenschaftlichen) Hintergrund, glaubwürdige „Böse“, beherzte ErmittlerInnen. Und bei aller Fiktion geht das menschliche Maß nicht verloren.

Das liegt zum Großteil an der Wiener Privatdetektivin Stella Marini, einer nicht übertrieben selbstbewussten Frau, die zu Beginn noch von ihren kleinen Fällen gelangweilt ist. Sie wird zum einen von der Nachtclub-Putzfrau Rita, die gerne Tänzerin wäre beauftragt, ihre Unschuld in einem Mordfall zu beweisen. Zum anderen von einer reicher Frau, deren Mann verschwunden ist. Opfer wie Ehemann waren Wissenschaftler, und „natürlich“ haben die Fälle miteinander zu tun.

Ein Fall für Marini & Denton

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Als Stella die Arbeit über den Kopf wächst, engagiert sie den (auch sie) faszinierenden Schwarzen Barry Denton zur Unterstützung. Bald ist er ihr Kompagnon – und Rita entpuppt sich als fähige Sekretärin mit ausgezeichneter Beobachtungsgabe.

Diese bringt dann noch den Hacker Tippi ins Boot, und schon ist das Büro Marini & Denton ausgerüstet für einen Fall, bei dem es um – verständlich beschriebene – Nanotechnologie geht, um Nanobots genauer gesagt, autonome Maschinen im Kleinstformat, von denen eine Revolutionierung etwa der Medizin erwartet wird.

Ein bisschen viel Familie

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Dass der Thriller von skrupellosen wissenschaftlichen Experimenten an Menschen handelt, darf man gerade noch verraten, den Rest, der unser Team nach Frankfurt, Ramstein und in die USA führt, nicht.

Vielleicht mag es auch anderen als übertrieben erscheinen, dass zwei Schwestern von Barry unabhängig voneinander in die Sache ebenfalls verwickelt sind – die eine arbeitet als unabhängige investigative Journalistin –, doch das tut der aufregenden Handlung (mit großem Showdown im verschneiten Buffalo) keinen Abbruch.

Schlimm genug

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Einerseits, weil die grundlegende Story rund um die Nanobots wirkt, als könnte sie jederzeit passieren, andererseits, weil die Personen allesamt glaubwürdig sind und weil weder die Ermittler zu Superhelden mutieren noch irgendjemand die Weltherrschaft an sich reißen will. Was man mit Hilfe von Nanobots könnte (oder kann), ist schlimm genug.

Von Werner Schuster

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Mehr Infos:

Die Autorin Veronika A. Grager wurde 1948 in Wien geboren und ist dort auf einem Bauernhof aufgewachsen. Matura. Zwei Semester Chemiestudium. Chemische Analytikerin, EDV, langjährige Assistentin der Geschäftsleitung, Betriebsratsvorsitzende, 7 Jahre im Aufsichtsrat der österreichischen Tochter eines amerikanischen Konzerns. In ihren vielfältigen Jobs erhielt sie Einblick in recht unterschiedliche Lebenswelten. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei großen Hunden und zwei Katzen in Aigen, einem kleinen Dorf nahe Hernstein, in Niederösterreich.

Mehr über Veronika A. Grager auf www.grager.at.

Mehr über Nanobots bei Wikipedia.

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