14/09/2009von 447 Views – 0 Kommentare

Pavlovic, Tomo Mirko: Kroatien

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Buchcover Kroatien
Krawatten, Schlösser, Weinberghäuser

Erschienen 2009 bei Picus
Inhalt:

Kroatien bietet weit mehr als eine endlose Küste und ein türkis schimmerndes Meer, etwa eine junge, alte Hauptstadt, eine vom Massentourismus verschonte europäische Metropole mit kakanischem Antlitz und einer slawischen Seele. Zagreb und sein toskanisch anmutendes Hinterland, das hügelige Zagorje, wissen viele Geschichten zu erzählen. (Pressetext)

Kurzkritik:

Zagreb wäre eine Reise (oder einen Umweg) wert. Oder man liest Herrn Pavlovic‘ anscheinend umfassend recherchierte und im netten journalistischen Plauderton dargebotene Stories über diese Stadt. Auf jeden Fall sollte man dies lesen, bevor man nach Zagreb fährt.

Werner gibt  ★★★¾☆  (3,75 von 5 Eselsohren)

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Besprechung:

Wer nicht reisen will, muss lesen

Beim nächsten Mal wird alles anders. Denn natürlich sind wir heuer auf dem Weg nach Rovinj nicht nur durch Slowenien durchgerast, sondern haben auch keine Sekunde daran gedacht, dass Kroatien nicht nur aus Istrien besteht. Strand und Kulinarik und ein paar Ausflüge.

Wie heißt die Hauptstadt von Kroatien?

Doch während uns die Slowenen bloß eine saftige Autobahnmaut abgeknöpft haben, teilen uns die Kroaten über den Picus-Verlag freundlich mit, dass ihr Land nicht nur aus der Küste besteht, sondern sogar eine Hauptstadt hat. Dass diese Zagreb heißt, hat meine Tochter bestimmt in der Schule gelernt. (Für präpotente Mitteleuropäer in ehemaliger Grenznähe ist noch nicht einmal der Eiserne Vorhang wirklich verschwunden, wie soll man sich da groß um die geografisch-politische Aufteilung von Jugoslawien nach dem vage verstandenen Bürgerkrieg kümmern.)

Mitreden können

Um es endlich auf den Punkt zu bringen: Zagreb wäre eine Reise (oder einen Umweg) wert. Oder man liest Herrn Pavlovic‘ anscheinend umfassend recherchierte und im netten journalistischen Plauderton dargebotene Stories über diese Stadt. Auf jeden Fall sollte man dies lesen, bevor man nach Zagreb fährt.

Denn dann hätte man den Eindruck, man würde diese „vom Massentourismus verschonte europäische Metropole mit kakanischem Antlitz und einer slawischen Seele“ begreifen und mit den Ansässigen tatsächlich über mehr als „Wo kommst du her? Wie gefällt es dir hier?“ sprechen können. Oder diese still und heimlich gut zu verstehen glauben.

Vertrauen Sie Herrn Pavlovic

Und all die Ortsteile besuchen, von denen in diesem Büchlein die Rede ist, samt dem angeblich (aber da wird Herrn Pavlovic schon zu trauen sein) toskanisch anmutenden Hinterland Zagorje.

Oder am Strand zumindest wissen wollen: In was für einem Land bin ich hier eigentlich?

Von Werner Schuster

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Infos:

Über Zagreb bei Wikipedia.

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