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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
McCarten, Anthony: Hand aufs Herz
Gemessen an „Englischer Harem“ ist „Hand aufs Herz“ für mich eine Enttäuschung.
Präauer, Teresa: Für den Herrscher aus Übersee
Poesie, die sich von der Realität nicht völlig abgekoppelt hat. In die man eintauchen kann. Oder anhand derer man abheben kann in eigene (Phantasie-)Welten.
Doyle, Roddy: The Committments
Unter MusikerInnen würde man sagen, dieses Buch “fährt”: Es hat interessante “Melodien” (also Themen), das richtige Tempo und vor allem einen packenden Rhythmus. Und humorvoll ist es auch.
Man kann „Süden“ nicht „verschlingen“ wie die meisten Krimis oder Thriller. In diesen Krimis und Thrillern sind normale Menschen in der Regel eindimensionale Nebenfiguren. In „Süden“ – und das ist für mich eine zentrale Qualität – kommen eigentlich nur so genannten normale Menschen vor und haben so viel Tiefgang und ähnliche Probleme wie wir alle.
Zambon, Sibylle: Kunst sehen und verstehen
Nach diesem Buch freue ich mich schon auf die nächste Ausstellung (und ich habe auch – Symbolismus? Fauvismus? De Stil? –ein bisschen Angst davor). Sibylle Zambon ist nämlich schuld daran, dass ich meine Naivität verloren habe, was die Bildende Kunst anbelangt. Sie brauchen sich jedoch nicht davor zu fürchten, dass es irgendwann eine Site namens – sagen wir – „Hühneraugen“ geben wird. Zum Kunstkritiker werde ich mich nicht aufschwingen. Allerdings finde ich, dass sich diese die zugängliche und verständliche Vermittlung einer Zambon ruhig angewöhnen könnten.
Anders gesagt: Nicht nur du und ich, auch die KulturjournalistInnen sollten dieses Buch lesen.
Baillargeon, Normand: Crash-Kurs Intellektuelle Selbstverteidigung
Bis auf den Titel und den Untertitel finde ich dieses Buch sehr informativ.
Jelincic, Silvia: Die nackte Elite
Jetzt, nach der Lektüre, frage ich mich, was mich an diesem Buch eigentlich interessiert hat, und wenn ich ehrlich bin, habe ich mir eine Art voyeuristisches Manager-Hasser-Buch erwartet. Aber das ist „Die nackte Elite“ nicht. Im Gegenteil, wir haben es hier mit einem seriösen Interviewband zu tun, der trotz oder wegen seines Themas interessanterweise völlig unerotisch ist.
Hanika, Beate Teresa: Erzähl mir von der Liebe
Jugendliche, die auf „Germany’s next Topmodel“ stehen, sollten dieses Buch lesen – und ihre Eltern gleich dazu.
Taubitz, Udo Kasper: Karl Klops
Wer sein Kind beim Vegetarisch-Werden unterstützen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Wer dies nicht tun will, sollte besser die Finger davon lassen. Da könnten Weltbilder nachhaltig erschüttert werden.
Es ist ja immer etwas ganz anderes, wenn einer oder einem Geschichte(n) persönlich erzählt werden. Und wann können Kinder von heute schon mit einer Überlebenden des Holocaust sprechen?
„Weg von hier …“ bietet dazu die Gelegenheit: Darin erzählt die Linzer Jüdin Ilse Mass über ihre Flucht vor den Nazis aus Österreich über Shanghai nach Israel.
Ein Buch, das sich sowohl für den Volksschul-Unterricht als auch für eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zu Hause empfiehlt.
Bukowski, Charles: Die Ochsentour
Auch wer den “dirty old man” hasst, könnte dieses Buch mögen. Charles Bukowski erzählt darin wohlgelaunt darüber, wie er 1980 gemeinsam mit seiner letzten Lebensgefährtin Linda Lee Deutschland und dabei auch seine Geburtststadt Andernach besucht hat.
Am 8. Juni ist der große Lyriker Peter Rühmkorf gestorben. Nachlässe gibt es zur Zeit allerorts zu lesen (etwa in der FAZ, in der taz und in der Süddeutschen). Ich möchte an ihn mit einem seiner Gedichte erinnren: Elegie Gruß aus Köln – die bleiche Trauerkarte, die am Rand noch grad die Fassung wahrt, würde- […]
DIE WEIHNACHTSKISTE Es packen liebe Engelein für dich die Weihnachtskiste ein. Da gibt es was zu schauen! Doch leider guckt gerade der gute alte Mond herein und dem ist nicht zu trauen. Da fürchten sich die Engelein er plaudert’s aus, und tun im Nu die Weihnachtskiste wieder zu. Wie schade! (Aus Die Himmelsküche von Ida […]
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