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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unterhalb finden Sie immer (bei jedem Seitenaufruf) neu ausgewählte Rezensionen.
Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
LeBlanc, Adrian Nicole: Zufallsfamilie
Nicht unbedingt leichte Kost: Auf knapp 600 Seiten wird der Alltag meist jugendlicher Ghetto-BewohnerInnen akribisch beschrieben, und auch wenn es zeitweise dramatisch zugeht, ist das Buch kein spannungsreiches.
Adnan, Etel: Der Herr der Finsternis
Auch wenn Adnan im Nachwort erläutert, dass ihre Kurzgeschichten Erfindungen mit einem authentischen Kern sind, so wirken diese nicht erfunden. Sie wirken auf mich wie realistisch gemalte, aber seelenlose Bilder.
Ammern, Mark: Papageno in Parga
Ein Text, der den LeserInnen sehr viel Interpretationsraum lässt und diese sanft auffordert, die Geschichte fertig zu spinnen und in die Personen selbst Erlebtes „hineinzulesen“.
Juretzka, Jörg: Alles total groovy hier
Warnung: Bücher wie dieses können Ihr Bewusstsein verändern.
Klinger, Christian: Codewort Odysseus
„Codewort Odysseus“ ist eine Mischung aus Regionalkrimi und aberwitzigem Agenten- und Politthriller.
Stanford, Peter: Der Teufel. Eine Biografie
Nicht nur Gesetze sind Entwicklungs- und Verhandlungssache, werden beschlossen und dann an der Praxis gemessen und abgeändert. Auch das heilige Buch der westlichen Welt ist auf ähnliche Weise zustandegekommen, und Peter Stanford beschreibt das in “Der Teufel. Eine Biographie“ nachvollziehbar.
Tsokos, Michael: Der Totenleser
Eva Schuster haben die neuen „unglaublichen Fälle aus der Rechtsmedizin“ noch besser gefallen als die ersten.
Dobretsberger, Christine: Geschichten, die die Schule schreibt
Ich wollte mit meinen Vorurteilen gegenüber LehrerInnen aufräumen. Es ist mir nicht gelungen.
Zusak, Markus: Die Bücherdiebin
Warum schreibt ein australischer Autor über Nazideutschland, habe ich mich gefragt, als ich dieses Buch zu lesen begonnen habe. Vielleicht sollte man also wissen, dass Markus Zusaks Mutter aus Deutschland und sein Vater aus Österreich stammen und dass ihm seine Eltern über die Bombenangriffe auf München und die Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg erzählt haben.
Dinev, Dimitré: Barmherzigkeit
Ich dachte, hier würde das Thema „Barmherzigkeit“ relativ umfassend abgehandelt.
Jandl, Ernst: Die Bearbeitung der Mütze
Falls man an Ernst Jandl erinnern muss, hier ein Buch für Einsteiger: In “die bearbeitung der mütze” sind Gedichte enthalten, die viele wohl für Jandls Stil gehalten haben: verdrehte Sprache (“von zeiten”), witzig (“das fanatische orchester”), manchmal obszön (“von frauen”).
Ramonet, Ignacio: Fidel Castro. Mein Leben
Ich bin ja nun nicht grundsätzlich ein Feind der kubanischen Revolution und weiß sehr wohl, was für eine Diktatur diese abgelöst hat. Und mir ist auch bekannt, dass es der karibische Staat schwer hat, sich gegen das dauerhafte Handelsembargo der USA zu behaupten. Aber wie Fidel Castro sich in diesem Buch darstellt, fällt mir schwer zu glauben.
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