Wir empfehlen (nicht)
Storys, Glossen, Lesereisen
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Sie sind hier: Home » » Tipps & Bestseller » Nachlese
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
Nach Büchern können Sie alphabetisch suchen:
Oder über Kategorien:
Unterhalb finden Sie immer (bei jedem Seitenaufruf) neu ausgewählte Rezensionen.
Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Nadolny, Sten: Weitlings Sommerfrische
Der Roman regt dazu an, nachzudenken, wie man über sich selbst denkt und wie man frühere Handlungen beurteilen würde. Lesenswert macht ihn die Tatsache, dass Weitlings Aufenthalt in der Vergangenheit so ausführlich geschildert wird – mit jedem Detail und jeder neuen Veränderung fragt sich der Leser ebenso wie Weitling, was sich wohl noch verändern wird und welche Auswirkungen das hat.
Tucholsky, Kurt: Der Zeitsparer
Die Grotesken sind bis zu einem gewissen Grad zeitlos; auf jeden Fall lassen sie sich ohne Mühe ins Heute übertragen. Franziska Walthers ebenso expressive wie detailreiche Illustrationen dienen diesen Texten.
Bongartz, Barbara: Die Schönen und die Reichen
Mit diesem (nicht vollends überzeugenden) Roman können sich auch Leute über den (Geld-)Adel amüsieren, die nie zugeben würden, dass sie sich für den überhaupt interessieren.
Fitzek, Sebastian: Der Seelenbrecher
Für Heike ist der „Seelenbrecher“ nicht der beste Roman des Autors, trotz allem hat sie sich gut unterhalten und an die Figuren und die Geschichte gefesselt gefühlt. – Fazit: Ein guter Thriller für zwischendurch.
Depp, Daniel: Stadt der Verlierer
Mit diesem Hollywood-Krimi kann man sich niveauvoll amüsieren. Obwohl –
Nachdem ich Salchers „Der verletzte Mensch“ gelesen hatte, wollte ich wissen, was sich bei Alice Miller in den letzten Jahren so getan hat. Besser gesagt: Vor ca. 25 Jahren waren Millers erste drei Bücher wichtig für mich, ich las das „Drama des begabten Kindes“ und sah mich natürlich selbst als eines. Und jetzt war ich zwar nicht erstaunt, dass Miller bei ihrem Thema geblieben ist, sondern über dieses meiner Meinung nach schlecht geschriebene Buch.
Es ist ja immer etwas ganz anderes, wenn einer oder einem Geschichte(n) persönlich erzählt werden. Und wann können Kinder von heute schon mit einer Überlebenden des Holocaust sprechen?
„Weg von hier …“ bietet dazu die Gelegenheit: Darin erzählt die Linzer Jüdin Ilse Mass über ihre Flucht vor den Nazis aus Österreich über Shanghai nach Israel.
Ein Buch, das sich sowohl für den Volksschul-Unterricht als auch für eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zu Hause empfiehlt.
Erlbruch, Wolf: Das Bärenwunder
Der Kinderbuchautor Wolf Erlbruch hat eine aufs Wesentliche reduzierte Art zu schreiben und er zeichnet wunderbar knapp an der Realität vorbei.
Lippegaus, Karl: Die Stille im Kopf
Der Journalist Karl Lippegaus fragt Musiker nicht, wie es ihnen geht und was sie vom Leben oder von der Politik halten, sondern er spricht mit ihnen darüber, wie es ist, Musiker zu sein, und warum sie gerade jetzt gerade diese Musik machen.
Kässens, Wend: Das Große geschieht so schlicht
Wie hängen Leben und Schreiben zusammen? – Bereichernde Interviews mit SchriftstellerInnen.
© 2026 Literaturmagazin Eselsohren – . WordPress-Thema von Solostream.
