Kategorie: Rezensionen
Blunt, Giles: Eismord
Wieso wollen wir Blunt das alles glauben? Er versteht sein Handwerk, hat mehr als genug recherchiert, braucht also nichts zu erfinden, solange es um Fakten geht. Seine Figuren glaubt man gewissermaßen zu kennen, und er macht stets „mehr als notwendig“.
Wagner, Matthias: Wolkenbruch
Dies ist ein an sich großartiger Roman, vom ich mir nur gewünscht hätte, dass es der zweite oder dritte des Autors gewesen wäre. Dann hätte Matthias Wagner sicher auch stimmigere Dialoge geschrieben, und ich würde das Buch uneingeschränkt empfehlen.
Bateman, Colin: Ein Mordsgeschäft
Bissige Ironie in Kombination mit einem ernsten Thema kann funktionieren – hier leider nicht.
Visser, Derk: Der schönste Ort der Welt
Dass das eigene Kind nicht anders drauf ist als man selbst in der Pubertät, will man nicht wirklich wahrhaben. Vissers Roman kann dem abhelfen.
Pfeiffer, Boris: Diebe in der Nacht
Wenn sich Ihre Kids plötzlich berufen fühlen, Detektiv zu werden, dann liegt das vielleicht an Pfeiffers Krimireihe „Unsichtbar und trotzdem da!“
Gwynn, Phillip: Outback
Phillip Gwynn hat einen tief schürfenden Jugendroman geschrieben, der allerdings ziemlich leichtfüßig daherkommt.
Fleming, Fergus: Barrow‘s Boys
Ein informatives Buch über katastrophale globale Entdeckungsreisen. – und über jenen untergeordneten Beamten, der viele Männer in den Tod geschickt hat.
Taylor, Frederick: Die Mauer
Besonders auch die Generationen, die keinen persönlichen Bezug mehr zu dieser Zeitepoche haben, werden von dem durchaus lesenswerten Buch zur deutschen Geschichte profitieren können.





Die Eselsohren werden 5. – Wer feiert mit?


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