Wintersperre
Liebe LeserInnen,
wir machen Urlaub.
die nächsten Besprechungen und Tipps erscheinen am 7. Jänner 2010.
Werner Schuster
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Liebe LeserInnen,
wir machen Urlaub.
die nächsten Besprechungen und Tipps erscheinen am 7. Jänner 2010.
Werner Schuster
Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unterhalb finden Sie immer (bei jedem Seitenaufruf) neu ausgewählte Rezensionen.
Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Handke, Peter: Die Wiederholung
Von Peter Handkes früher “klassischer” Prosa ist dies vielleicht die vollendetste und gegenüber seinen späteren Werken wohl die zugänglichste.
Kincaid, Jamaica: Damals, jetzt und überhaupt
Dieser Roman schildert in meinen Augen weniger eine bestimmte Familie als eine typische oder klischeehafte, in welche die LeserInnen ihre eigenen Erfahrungen hineininterpretieren können. Wenn man diese in sich kreisende Erzählung mag und/oder sich auf sie einlässt.
Eine listenreiche Heldin hat Angela Savage in ihrem ersten Thriller erschaffen. Jayne Keeney, (wie die Autorin aus Australien stammende,) toughe und beherzte Privatdetektivin in Bangkok, besucht ihren schwulen Freund Didier in Chiang Mai (der wie die Autorin in der AIDS-Hilfe tätig ist). Dieser wird des Mordes verdächtigt und kommt bei seiner Verhaftung ums Leben. Jayne macht sich gegen viele Warnungen und besseres Wissen daran, seinen Tod aufzuklären.
Hasmann, Gabriele: Im Namen der Republik
Das hätte, bissiger, frecher und abwechslungsreicher geschrieben, ein sehr interessanter Lesestoff sein können.
Kapuściński, Ryszard: König der Könige
In “König der Könige” beschreibt Kapuściński das Phänomen “Macht” nicht über Helden-Verehrung oder -Kritik, sondern aus der Perspektive der Insider, der Würdenträger, Spitzel und Helfershelfer, die voller Angst und Stolz einem absoluten Herrscher gedient haben.
Jansson, Tove: Sturm im Mumintal
Die Mumins sind unkoventionell, man ist den üblichen Geschlechterrollen nicht besonders verhaftet, gibt sich Geborgenheit und lebt mehr anarchisch als bürgerlich, die Erwachsenen sind auch kindlich und die Kinder zum Teil sehr erwachsen, und es bereitet Jung wie Alt großes Vergnügen, in diese Welt einzutauchen, welche die finnlandschwedische Malerin und Schriftstellerin Tove Jansson ab 1945 geschaffen hat.
Siebeck/Schug/Thomas: Verlorene Zeiten?
Näher kann man der DDR heutzutage mit einer populärwissenschaftlichen Publikation nicht mehr kommen.
Hewicker, Christine: Die Aussteigerin
Ein wichtiges Buch – besonders angesichts der Neonazi-Mordserie zwischen 2000 und 2006. Darüber hinaus gibt es auch über die Neonazi-Thematik hinaus zu denken, zum Beispiel: Wie geht man (Eltern, Bildungseinrichtungen, Kommunen, Staat) mit Jugendlichen um, die auf eine schiefe Bahn abzurutschen drohen?
Bowley, Graham: Kein Weg zurück
Das muss man einmal zusammenbringen, dachte sich Eva Schuster, so einen aufregenden Stoff derart farblos, tranig und an den falschen Stellen detailverliebt zu erzählen.
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