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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
Das ist das Archiv des Online-Büchermagazins Eselsohren (2007–2013). Sie finden hier über 1.000 Buchbesprechungen:
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Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Vladimir Vertlib: Das besondere Gedächtnis der Rosa Masur
Unwillig verabschiedet man sich von Rosa Masur, einer Frau, die man gerne persönlich kennengelernt hätte, verabschiedet sich von einem Roman, der dramaturgisch und stilistisch im Prinzip auch so alt sein könnte wie seine Protagonistin und dessen Inhalt bei aller pointenreichen Raffinesse wahrhaftig anmutet.
Gaddis, William: Die Fälschung der Welt
Ein Buch, für das es zu Recht einen Führer gibt. Denn beim Lesen weiß man nicht immer, was – welcher Satz, welche Person und welche Szene – für den Fortgang der Handlung wichtig ist und was nicht.
Eichendorff, Joseph von: Aus dem Leben eines Taugenichts
Eichendorffs „Taugenichts“ ist irgendwie ein Buch, das man zu kennen glaubt, auch wenn man es noch gar nicht gelesen hat. Vielleicht liegt das an seiner Verwandtschaft etwa zu Hesses Peter Camenzind, Salingers Holden oder Plenzdorfs jungem W. – Oder daran, dass wir eigentlich alle gerne in den Tag hineinleben würden – und Glück dabei haben – wie Eichendorffs Figur?
Haderer, Georg: Ohnmachtsspiele
Was für ein intelligenter, ausgefeilter und literarischer Kriminalroman!, wollte ich schreiben.
Ich bin kein Wirtschafts-Fachmann und traue mir nicht zu, die Thesen von Philipp Löpfe und Werner Vontobel zu bestätigen oder zu widerlegen, doch ich finde ihren Ansatz “Steigende Produktivität führt zu sinkender Beschäftigung” beachtenswert. Und das nicht, weil sie sinngemäß meinen, wir würden alle zu viel arbeiten (außer denen, die keine Arbeit haben, aber unbedingt eine haben wollen oder müssen).
Becher, Viktor: Die Bibel für Anfänger
Das Alte Testament ist unser kulturelles Erbe – und zwar von Juden, Christen und Moslems. Der Sprachwissenschaftler Viktor Becher hat eine verständlich kommentierte Fassung der fünf Bücher Mose mit Hintergrundinformationen erstellt, damit wir uns eine eigene Meinung bilden können.
Hanika, Beate Teresa: Erzähl mir von der Liebe
Jugendliche, die auf „Germany’s next Topmodel“ stehen, sollten dieses Buch lesen – und ihre Eltern gleich dazu.
Piatti, Celestino: „Eulenglück“
Vor 50 Jahren ist Celestino Piattis „Eulenglück“ erstmals erschienen und aus diesem Anlass hat der Nord-Süd-Verlag dieses wunderbare Buch neu herausgebracht. Und auch in 50 Jahren wird das „Eulenglück“ immer noch seine Gültigkeit haben, mit seiner simpel anmutenden, unerschöpflichen Aussage und den simpel anmutenden, herausragenden Illustrationen.
Zeh, Juli: Alles auf dem Rasen #1
Ja, das geht uns Österreichern ab, diese Mischung aus unüberheblich präsentierter Sachlichkeit und selbstbewusst dargebotener Meinung, wie das etwa Juli Zeh in ihren Essays handhabt.
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