10/02/2012von 554 Views – 0 Kommentare

Young, Thomas W.: Freeze – Gefangen im Eis

KurzkritikIhre MeinungAusführliche BesprechungInfos

Buchcover
  • Thriller
  • Taschenbuch
  • 368 Seiten
  • Erschienen 2012 bei Piper
  • Aus dem Amerikanischen von Bärbel und Velten Arnold
  • Originalausgabe: „The Mullah’s Storm”, 2011

Inhalt:

Während eines Schneesturms über dem Hindukusch wird ein US-Transportflugzeug von einem Raketengeschoss getroffen und muss notlanden. Mit an Bord: ein ranghoher Mullah. Der heftige Sturm macht eine Bergung unmöglich, und so beginnt für den Navigator Michael Parson und die Militärdolmetscherin Sergeant Gold ein Kampf ums Überleben auf feindlichem Terrain. Die Witterungsverhältnisse machen jeden Schritt zur Strapaze, die Taliban sind ihnen dicht auf den Fersen. Und ihr Gefangener tut alles, damit die Verfolger aufholen. Parson und Gold sind auf sich selbst gestellt, und die Verantwortung lastet schwer auf ihnen. Denn der Mullah birgt ein Geheimnis – geeignet, den fragilen Weltfrieden zu zerstören

Kurzkritik:

Eine linear erzählte Geschichte, die keine Hochspannung bietet und ohne Ortswechsel, Zeitsprünge und überraschende Wendungen auskommt. Da auch die Anzahl der Figuren nicht ausufert, sind die Ansprüche an den Leser überschaubar.

Albert gibt  ★★★½☆  (3,5 von 5 Eselsohren)

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Besprechung:

Einen Talibanführer ausfliegen

Michael Parson, der Navigator eines US-Transportflugzeugs, und die Militärdolmetscherin Gold sind die ProtagonistInnen in diesem Thriller. Sie sollen einen Talibanführer ausfliegen, werden aber über dem Hindukusch abgeschossen und müssen notlanden. Dem Klappentext folgen rund 360 Seiten, auf denen die Flucht vor den Taliban durch verschneite Hänge, Höhlen und Bergdörfer beschrieben wird.

Die Geschichte spielt zur Gänze in den winterlichen Bergen von Afghanistan. Ein Land, über dem der Autor selbst bei Lufttransport-Einsätzen für die Air-Force unterwegs war. Berücksichtigt man, dass es sein Erstlingswerk ist, schlägt Young sich gut. Die Charaktere sind allesamt keine Sympathieträger, bleiben sich aber selbst treu. Erwähnenswert ist, dass der Autor sich Zeit nimmt, um nicht nur die Seite der Amerikaner zu beleuchten, sondern, zumindest ansatzweise, etwas Kritik an deren Einsätzen einfließen lässt.

Die Spannung reicht nie für richtiges Herzklopfen

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Ein paar kleine Ungereimtheiten gibt es (z. B. die Anzahl der Schneeschuhe, bzw. wer sie am Ende hat/haben müsste), doch insgesamt wirkt die Story in sich schlüssig: Befehle werden erteilt, befolgt und führen nicht zwangsläufig zum gewünschten Ergebnis. Militär eben.

Als LeserIn weicht man dem Navigator Parson nie von der Seite, womit schnell offensichtlich ist, dass er überleben muss. Das schmälert leider auch die Spannung, die zwar vorhanden ist, aber nie für richtiges Herzklopfen reicht. Stattdessen gibt es viel Schnee, Eis und Erfrierungen. Dazu Schießereien, Explosionen und Exekutionen. Einige der Schlüsselszenen kennt man aus den Nachrichten der letzten Jahre, was aber kein Nachteil ist, sondern hilft, die Geschehnisse besser einordnen zu können.

Fazit

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Ein linear erzählte Geschichte, die keine Hochspannung bietet und ohne Ortswechsel, Zeitsprünge und überraschende Wendungen auskommt. Da auch die Anzahl der Figuren nicht ausufert, sind die Ansprüche an den Leser überschaubar.

© Albert Knorr – siehe auch www.albert-knorr.com

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Leseprobe

Thomas W. Young war Flugingenieur für die US-Luftwaffe unter anderem in Afghanistan, Bosnien, im Irak und im Kosovo, in Lateinamerika, Afrika und Fernost. Er hat zahlreiche miltärische Verdienstorden erhalten und ist noch heute als Senior Master Sergeant bei der Luftwaffe tätig. Thomas W. Young absolvierte die University of North Carolina in Chapel Hill, wo er unter anderem Creative Writing studierte. »Freeze« ist sein erster Roman, der in den USA mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

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