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Kurzkritik – Was meinen Sie? – Ausführliche Besprechung – Infos Prosa Suhrkamp (1978)Inhalt: “Unverfrorener hat sich wohl selten ein Pfuscher zum Schriftsteller aufgeworfen”, meinte ein Herr Reinhold Grimm, während ein Herr Reinhard Baumgart schrieb, “hier versucht jemand das Schlichteste und letztlich Unmögliche: sich selbst, seine Erfahrungen unmittelbar zu Papier zu bringen, ohne den Umweg über […]
Dieses Buch ist vielschichtig. Zum einen ist es eine Reflexion über die Bedrohung eines Staates durch Terror, zum anderen über die Auswirkungen von (Bürger-)Kriegen auf die Bürger, weiters über den Umgang von Emigranten mit der Fremde – und von Bürgern mit Emigranten. Dann wird ein Blick auf das Amerika (konkreter: auf Chicago) vor 100 Jahren geworfen – und auf das Osteuropa der Gegenwart. Weiters wird über eine an widrigen Umständen zerbrechende Frau – und besonders auch über eine Männerfreundschaft erzählt.
Coplin, Amanda: Im Licht von Apfelbäumen
Dies ist ein anmutig geschriebener Roman darüber, was Familie bedeuten kann. Und so nebenbei wird mit Western-Klischees aufgeräumt. Die Menschen sind anders als heute und tauschen Persönliches kaum miteinander aus. Gleichzeitig sind sie keine klischeehaften Westernfiguren; die Story könnte eigentlich auch in Europa spielen. Und kaum eine der Hauptfiguren begleitet eine/n nicht weiter, auch wenn man den Roman schon lange zu Ende gelesen hat.
Jinks, Catherine: Teuflisches Team
Nicht ganz so gut wie „Teuflisches Genie“ ist der zweite Band des Dreiteilers um das jugendliche Genie Cadel gelungen, der kein Böser sein kann, obwohl sein Megaschurken-Vater alles daran setzt.
Montalbán, Manuel Vázquez: Requiem für einen Genießer
Ausnahmsweise schreibe ich über ein nicht zu Ende gelesenes Buch: Ich habe auf Seite 384 (von 792) aufgegeben. Wahrscheinlich sind die anderen Krimis mit (so der Klappentext) “Spaniens schrägstem Ermittlerpaar“ Pepe Carvallo und Biscuter interessanter.
Scholder, Christoph: Oktoberfest
Wenn es noch einer Bestätigung bedurft hätte, dass „die Deutschen” Thriller amerikanischen Zuschnitts schreiben können, dann wäre diese Scholders „Oktoberfest“.
Demick, Barbara: Die Rosen von Sarajevo
„Die Rosen von Sarajevo“ sind nicht „nur“ ein schrecklich anschauliches Buch über das Leben im Krieg, sondern auch darüber, dass es nicht allein an den „normalen“ Menschen liegt, ob sie miteinander auskommen.
Hölck/Weiß: Ringel Seepferdchen
Allein wegen der Bilder sollten Sie sich dieses Buch kaufen – und Ihrem Kind auch.
Elsäßer, Tobias: Linus Lindbergh
Tobias Elsäßer hat mit dem ersten Band der geplanten Linus-Lindbergh-Reihe ein spannendes und fantasievolles Abenteuerbuch geschrieben, das Lust auf mehr macht.
Kapfenberger, Hellmut: Ho Chi Minh
Ich bin zwar vor 40 Jahren nicht durch die Straßen gelaufen und habe „Ho-Ho-Ho-Chi-Minh“ skandiert (mit 6?; Anm.), aber dieser Ruf hat sich irgendwie in mein Gedächtnis gegraben. Und als ich dieses Buch sah, wollte ich endlich in Erfahrung bringen, wer dieser Mann war.
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