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Wir empfehlen weiters die Storys und Glossen sowie „Verreisen mit den Eselsohren“: Verreisen mit Büchern sowie Verreisen im Kopf.
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Unter dem Artikel (auf größeren Bildschirmen auch daneben) gibt es zum jeweiligen Artikel passende Beiträge.
Lopez, Barry: Als ich aus der Welt verschwand
Dieses Buch könnte Wasser auf die Mühlen der Globalisierungs- und sonstigen Gegner sein. Neun über die Welt verstreute Amerikaner haben „die Unverfrorenheit der Firmenkonglomerate, die geheimen Absprachen zwischen Regierung und Wirtschaft oder die Feigheit der Nachrichtensprecher“ nicht mehr ausgehalten und üben eine Art von sanftem Widerstand aus.
Dodge, Jim: Die Kunst des Verschwindens
Man könnte jetzt ausrufend fragen: Nachdem es zehn Jahre gebraucht hat, dass dieser Roman endlich auf Deutsch erschienen ist, gibt es “Die Kunst des Verschwindens” nur mehr antiquarisch?! – Oder sachlich: Auch wenn dieser herrlich komponierte und geschriebene Roman vielleicht nicht allen gefallen mag, würde er sich doch eine Wiederauflage verdienen.
Kürthy, Ildikó von: Sternschanze
Wer nach einer gut und leicht lesbaren und vor allem unterhaltsamen Urlaubslektüre sucht, ist bei diesem Buch bestens aufgehoben.
Weiss, Wolfgang: Flaschenköpfe
Vom Quereinstieg abgesehen, sind die Flaschenköpfe in jedem Fall eine Empfehlung wert.
Palov, Chloe: Pforte des Bösen
Fast jedes Bösewicht-Kapitel endet mit der Drohung, dass es dem Heldenduo jetzt (aber jetzt wirklich!) an den Kragen geht. Nachdem man das zum fünften Mal gelesen hat, langweilt es, nach dem zehnten Mal nervt es, danach habe ich aufgehört zu zählen.
Salcher, Andreas: Der verletzte Mensch
Man könnte die Frage stellen, ob sich Salcher mit seinem Vorhaben, Ursachen und Auswirkungen von seelischen Verletzungen auf knapp 300 Seiten relativ umfassend zu beschreiben und auch gleich Verbesserungs- und Lösungsmöglichkeiten mitzuliefern, nicht doch ein wenig übernommen habe. Hat er nicht, sondern ein überzeugendes und potenziell hilfreiches Buch geschrieben, in nüchternem Tonfall und mit großem Herzen.
Sepinwall, Alan: Die Revolution war im Fernsehen
Sepinwall erklärt etwas, das ich mir auch schon gedacht habe: Warum mich seit vielen Jahren Kino nicht mehr interessiert, einige TV-Serien aber schon. – Unter anderem weil Bezahl- oder Privatsender in den USA mutiger sind als die Filmbranche.
Voggenhuber, Johannes: res publica
Hier erfahren Sie, dass es in der Politik tatsächlich noch Menschen gibt, die ihren Auftrag, nämlich das Volk zu vertreten, ernst nehmen. Sie werden staunen: es gibt sie sogar im EU-Parlament.
Brandl, Elisabeth: Sternenhimmel
Dieses Jugendbuch handelt – leider etwas tendenziös – von der Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer Heimat. Ansonsten vermittelt es zielgruppengerecht, was es bedeutet, aus der Heimat vertrieben zu werden, und wie es ist, woanders nicht willkommen zu sein.
Hauptmann, Gaby: Kaya ist happy
In diesem Buch geht es darum, dass es Mädchen und Pferde gibt. Weil viele Mädchen Pferde lieben, gerne reiten und noch viel lieber eigene Pferde hätten. Und für diese Mädchen ist dieses Buch auch geschrieben.
Landy, Derek: Skulduggery Pleasant
Tja, da gehen die Meinungen innerhalb der Familie ein wenig auseinander: Flora ist von “Skulduggery Pleasant” sehr angetan (“weil er ein Skelett ist”) und möchte über das Buch ein Referat halten, und ich bin halt kein Fantasy-Fan.
Albath, Maike: Der Geist von Turin
Ein kenntnisreich und anschaulich geschriebenes Sachbuch über Italien vor, während und nach Mussolini.
Dinev, Dimitré: Barmherzigkeit
Ich dachte, hier würde das Thema „Barmherzigkeit“ relativ umfassend abgehandelt.
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