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Arjouni, Jakob: Der heilige Eddy
Ich schätze Jakob Arjouni sehr (seine Kayankaya-Krimis und besonders „Idioten. Fünf Märchen“), aber dieses Buch hat mich etwas ratlos zurückgelassen. … weiterlesen
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El Hachmi, Najat: Der letzte Patriarch
Ein erschreckendes Buch über einen despotischen Vater. Man kann sich davon schwer distanzieren und wird etliche Parallelen im eigenen und im Leben von FreundInnen und Bekannten entdecken.
Ihr erster Versuch ist fehlgeschlagen, ihr zweiter schlägt sich auf den Magen. Schon 1976 hat die amerikanische Autorin Joyce Carol Oates ein Buch über einen Serienmörder zu schreiben begonnen – über die Angst und den Schrecken, welchen ein solcher Triebtäter in einer Stadt verbreitet –, war jedoch nicht zufrieden damit. Mit ihrem Buch „Zombie“ verbreitet sie jetzt selber Angst und Schrecken, und zwar weltweit.
Oyehaug, Gunnhild: Ich wär gern wie ich bin
Ein leichter Roman mit viel Tempo, der phasenweise sehr sprunghaft ist.
Stachow, Dimitri: Der Retuscheur
Als Mystery-Thriller bezeichnet Goldmann dieses Buch, und das ist bis zu einem gewissen Grad richtig. Der russische Fotograf Heinrich Müller hat von seinem Vater eine Gabe geerbt: Menschen, die er aus Fotos herausretuschiert, sterben.
Padgett, Abigail: Blues Dämonen
Padgetts zweiter feministischer Krimi um die Sozialpsychologin Blue McCarron ist ebenso fein gestrickt, voller falscher, aber verlockender Fährten und reich an Hintergrundinformation wie der erste, „Blue“. Thematisch handelt er von christlichem Fundamentalismus, Politik und Frauenemanzipation und zeigt auf, was seelischer und körperlicher Missbrauch mit einem Menschen anrichten kann.
Buhl, Kriemhild: Mein Vater Hermann Buhl
Von diesem Buch werden Bergsteiger vielleicht enttäuscht sein, während es andere unter Umständen gar nicht lesen. Denn es ist weder eine Hymne an noch eine Abrechnung mit Hermann Buhl, sondern ein persönliches Zeitdokument, das mehr Themen abhandelt, als sich hinter dem Titel verbergen.
Williams, Carol Lynch: Auserkoren
Die besten Jugendbücher sind solche, denen man ihre Zielgruppe nicht anmerkt. „Auserkoren” ist so ein seltener Fall.
Ahrens, Henning: Geburtstag, Bamberg (Laute Verse)
Thomas Geiger hat bei dtv eine Anthologie herausgegeben, die (im Regelfall) in eigenständigen Lyrikbänden veröffentlichte Gedichte von deutschen AutorInnen enthält. Diese AutorInnen haben zu jeweils einem Gedicht auch einen kurzen Text zur Entstehung geschrieben.
Kapfenberger, Hellmut: Ho Chi Minh
Ich bin zwar vor 40 Jahren nicht durch die Straßen gelaufen und habe „Ho-Ho-Ho-Chi-Minh“ skandiert (mit 6?; Anm.), aber dieser Ruf hat sich irgendwie in mein Gedächtnis gegraben. Und als ich dieses Buch sah, wollte ich endlich in Erfahrung bringen, wer dieser Mann war.
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