12/11/2013von 168 Views – 0 Kommentare

Tipps: November-Neuerscheinungen #2

Liebe LeserInnen,

die Zeit reicht einfach nicht für alle vielversprechenden Neuerscheinungen.

Im November hätte ich gerne gelesen:


Charles Dickens:
Große Erwartungen

Roman
Taschenbuch
832 Seiten
Aus dem Englischen von Melanie Walz
dtv

Inhalt:

Kindheit und Erwachsenwerden, Ehrgeiz und Schuld, die korrumpierende Macht des Geldes und das Fortwirken der Vergangenheit in der Gegenwart sind zentrale Themen in Dickens’ reifstem Werk. Seine überwältigende sprachliche Wucht und Eindringlichkeit fesseln den Leser bis zur letzten Seite. Melanie Walz hat den Roman erstmals auf Grundlage der kritischen Ausgabe neu übersetzt und eine äußerst gelungene deutsche Entsprechung für den unverwechselbaren, leicht-ironisch gebrochenen Dickens-Ton gefunden.

Der Autor:

Charles Dickens wurde am 7. Februar 1812 in Landport bei Portsea in England geboren. Nach einer harten Jugend begann er seine schriftstellerische Laufbahn mit Skizzen, die er unter dem Pseudonym Boz in Londoner Zeitungen und Magazinen veröffentlichte. Die .Pickwick Papers’ machten ihn 1837 weltberühmt. All seine großen Romane schrieb er in fieberhaftem Tempo. 1868 kaufte Dickens – er war inzwischen der gefeiertste Dichter seiner Zeit – Gadshill Place, von nun an sein ständiger Wohnsitz. Dort starb er am 9. Juni 1870 an einem Schlaganfall. Seine größten Werke: Die Pickwickier (1837), Oliver Twist (1838), David Copperfield (1850), Harte Zeiten (1854), Große Erwartungen (1861).

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Nils Mohl:
Stadtrandritter

Jugendroman
Broschiert, E-Book
688 Seiten
Rowohlt Verlag

Inhalt:

Ein Ausflug in deinen Kopf, das wäre, glaube ich, ein Abenteuer! Mädchen trifft Junge wieder. Traum wird Wirklichkeit wird Albtraum. Am Stadtrand, dort, wo die Hochhäuser stehen. Ein Fest wirft seine Schatten voraus, und der Herbst kommt. Laub fällt. Regen, Regen, Regen. Und am Ende gerät die Zeit aus dem Takt, steht die Kirche in Flammen. Ein Kurzschluss? Brandstiftung? Die Folge all der Kreuzzüge, die im Namen von Eifersucht, Trauer, Rache und Überzeugung geführt wurden? Die Frage, die bleibt: Was, wenn sich alle bisherigen Gewissheiten in Rauch auflösen? Woran überhaupt glauben?

Der Autor:

Nils Mohl, geboren 1971, lebt und arbeitet in Hamburg. Für seinen letzten Roman «Es war einmal Indianerland» wurde er u. a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

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Arno Schmidt zum Vergnügen

Herausgegeben von Susanne Fischer
Broschiert
190 Seiten
Reclam Verlag

Inhalt:

„Das Rathaus. (Ob die Blumen davor Gremien hießen?)“ Obwohl Arno Schmidt als schwieriger Autor gilt, findet sich unterhaltsamer Unfug in jedem seiner Romane zur Freude des Lesers. Seine komplex gebauten Texte, geprägt durch eine ironische Haltung zur Welt, verblüffen immer wieder mit ihrem direkten, frischen Ton. Nach seinen schriftstellerischen Stärken befragt, entgegnete Schmidt einmal trocken, diese lägen „in der Beobachtung. Und in Witzen.“ Gute Voraussetzungen, um in die Zum Vergnügen-Reihe aufgenommen zu werden.

Der Autor:

Arno Schmidt, 1914 in Hamburg geboren, war nach dem Abitur und einer kaufmännischen Lehre 1937 – 1940 graphischer Lagerbuchhalter in Greiffenberg (Schlesien) und von 1940 bis 1945 Soldat, überwiegend in Norwegen. Ab 1947 lebte er als freier Schriftsteller u.a. im Saarland und in Darmstadt, ab 1958 in Bargfeld, Kreis Celle. Arno Schmidt starb 1979 in Celle.

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Arno Schmidt:
Das große Lesebuch

Herausgegeben von Bernd Rauschenbach
Taschenbuch
448 Seiten
Fischer Verlag

Inhalt:

In der Auseinandersetzung mit der europäischen und amerikanischen Avantgarde hat Arno Schmidt eigene, äußerst originelle und vielfältige Formen des Erzählens entwickelt. Seit dem Erscheinen seiner Erzählung ›Leviathan‹ (1949) zählt er zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutschen Nachkriegsliteratur.
›Das große Lesebuch‹ versammelt eine Reihe von kürzeren Texten Arno Schmidts, die das Werk in seiner gesamten Vielfalt darstellt und den Erzähler ebenso präsentiert wie den Essayisten, den Sprachvirtuosen ebenso wie den scharfen Analytiker. Die Mischung von bekannten und unbekannten Texten lädt dazu ein, dieses gewaltige Werk neu zu entdecken.
Bernd Rauschenbach, leitender Vorstand der Arno-Schmidt-Stiftung, hat die Texte für das Lesebuch zusammengestellt und mit einem biographischen Nachwort ergänzt.

Der Autor:

Arno Schmidt, 1914 in Hamburg geboren, war nach dem Abitur und einer kaufmännischen Lehre 1937 – 1940 graphischer Lagerbuchhalter in Greiffenberg (Schlesien) und von 1940 bis 1945 Soldat, überwiegend in Norwegen. Ab 1947 lebte er als freier Schriftsteller u.a. im Saarland und in Darmstadt, ab 1958 in Bargfeld, Kreis Celle. Arno Schmidt starb 1979 in Celle.

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