05/02/2012von 755 Views – 1 Kommentar

Charles Dickens, 200

Buchcover Dickens-BiografieAm 7. Februar wird Charles Dickens‘ 200. Geburtstag begangen. Wir haben uns umgesehen, wo und wie der englische Schriftsteller in den Medien gewürdigt wird.

Der reichste Schriftsteller seiner Epoche

Charles Dickens (1812–1870) gilt als Begründer des sozialen Romans. Die Verbindung von Abenteuer- und Persönlichkeitsroman, die bei Dickens ihren Abschluss fand, wurde zum Vorbild für den späteren englischen Unterhaltungsroman. Zu Dickens‘ Beliebtheit trug wesentlich bei, dass es ihm gelang, eine Reihe origineller Gestalten zu schaffen und humorvoll in ihren Stärken und Schwächen darzustellen. Seine realistische Schilderung der inhumanen Arbeitswelt des Frühkapitalismus und seine Hinweise auf soziale Missstände gaben den Anstoß zu Reformen im Schul- und Gefängniswesen und in der Pflege von Geisteskranken. (www.wissen-digital.de)

Wichtigste Werke (bei Wikipedia):
– Oliver Twist
– Eine Weihnachtsgeschichte
– David Copperfield
– Eine Geschichte aus zwei Städten
– Große Erwartungen

Straßenfeger

„Seine so neuartig wirklichkeitsnahen Romane waren die Straßenfeger des frühviktorianischen Zeitalters“, schreibt Oliver vom Hove in Die Presse (Cäsar eigenen Glücks)

Von Kollegen verachtet

Dass Charles Dickens von seinen Lesern geliebt, von vielen Kollegen und Kritikern verachtet wurde, weiß Andrea Traxler in der Wiener Zeitung. (Glänzende Versündigungen)

Popliteratur

Welchen seiner Romane man heute unbedingt lesen sollte und was Dickens mit Stephen King zu tun hat, erklärt der Journalist Dietmar Dath dem Deutschlandradio. (Popliteratur aus dem 19. Jahrhundert)

In seiner Heimatstadt London, aber auch im Umfeld der Metropole fehlt es nicht an Örtlichkeiten, die mit dem Werk oder der Biografie von Charles Dickens verbunden sind, schreibt Graham Swift in der NZZ. (Dickens, der Geist)

„Er hasst London“

„Er hasste London“, sagt die Dickens-Biografin Claire Tomalin ein einem Interview mit Die Zeit. („Charles Dickens ist Menschlichkeit hoch zwei“)

Unglückliche Jugend

„Die Zahl der Arbeiten, die sich Dickens Leben und Werk widmen, lässt sich kaum abschätzen“, behauptet Wolf Scheller im Standard. „Aber die meisten Untersuchungen nehmen diese Jahre einer zutiefst unglücklichen Jugend ins Visier, um die in dicken Nebelschwaden verborgene Identität des bedeutendsten britischen Romanciers aufzuhellen.“ (Schnell, feinfühlig, verletzbar)


Mehr über Charles Dickens bei Wikipedia.

„Charles Dickens: A Life“ von Claire Tomalin ist erhältlich
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